Der Betrag geht aus easymed ans EC-Gerät
Heute tippt jemand am Tresen den Betrag von Hand ins Terminal und hakt die Rechnung getrennt davon ab: zwei Eingaben, zwei Fehlerquellen, kein Abgleich. Mit der ZVT-Anbindung geht der Betrag aus der Rechnung ins Gerät — und das Ergebnis kommt zurück.
Kurzfassung
Ein kleines Gerät in der Praxis — der Node — verbindet easymed mit Ihren EC-Terminals. Über die Leitung gehen nur ein Betrag hin und ein Ergebnis zurück. Kartendaten erreichen easymed nie, und aus dem Internet kommt niemand an Ihr Zahlungsterminal heran.
Warum ein Gerät in der Praxis nötig ist
Das EC-Gerät steht bei Ihnen, easymed steht im Rechenzentrum. Eine Praxis hat einen normalen Geschäftsanschluss: wechselnde IP, kein Portforwarding, ein Router, den niemand betreuen will. easymed kann das Terminal von außen nicht erreichen — und soll es auch nicht. Ein aus dem Internet erreichbares Zahlungsterminal wäre grob fahrlässig.
Die Richtung der Verbindung
easymed
Rechenzentrum
← ruft an
nur ausgehend, HTTPS
Node
kleiner Rechner in der Praxis
→
lokales Netz
EC-Terminal
am Tresen
Der Node baut die Verbindung nach außen auf — easymed niemals nach innen. easymed kennt die Adresse Ihrer Praxis gar nicht. Gebraucht wird ausgehendes HTTPS und sonst nichts: kein Portforwarding, keine feste IP, kein VPN.
Zwei Ebenen, und die Trennung ist keine Förmlichkeit
Ein Node je Standort
Der Node bringt die Verbindung und sonst nichts. Sein Zugang wird genau einmal angezeigt und danach nie wieder — wie ein Schlüssel, den man aushändigt, nicht wie ein Passwort, das herumliegt.
Beliebig viele Geräte daran
An einem Node hängen so viele EC-Terminals, wie Sie Tresen haben. Jedes mit eigener lokaler Adresse und eigenem Namen.
Praxis oder Freiberufler:in
Jedes Gerät gehört entweder der Praxis oder einer konkreten Freiberufler:in. Deren Umsätze sind rechtlich fremde Gelder und gehören nicht über das Händlerkonto der Praxis — genau wie ihre Rechnungen einen eigenen Nummernkreis haben.
Das ZVT-Passwort bleibt am Gerät
Es steht auf dem Node, nie in easymed. easymed braucht es nicht, also bekommt es easymed auch nicht.
Keine Kartendaten in der Software
Der Node filtert am Ausgang. Über die Leitung gehen Betrag und Ergebnis — keine Kartennummer, kein Karteninhaber, nichts, was den PCI-DSS-Umfang vergrößern würde.
Doppelzahlung dreifach gesperrt
Ein Anspruch in easymed, ein Journal auf dem Node und eine wiederholbare Ergebnismeldung. Eine Autorisierung wird niemals automatisch wiederholt — eine wiederholte Buchung ist eine zweite Abbuchung.
Ehrlich zum Stand der Umsetzung
✓ Steht bereits
Die Leitung: Nodes und Terminals lassen sich in easymed anlegen und zuordnen, der Node meldet sich, und die Einstellungsseite sagt zu jedem Zeitpunkt, ob die Verbindung steht und ob die Geräte antworten. Zwei getrennte Auskünfte — „Node läuft, Terminal aus" ist etwas anderes als „gar nichts läuft", und man sucht sonst an der falschen Stelle.
In Arbeit
Das Auslösen der Zahlung aus der Rechnung heraus. Erst musste belegt sein, dass die Leitung überhaupt steht — ein Zahlungsweg, der auf einer ungeprüften Verbindung aufsetzt, ist keiner. Ein zusätzlicher Punkt hängt nicht an uns: viele Netzbetreiber liefern Terminals mit gesperrter Kassenschnittstelle aus. Ob ZVT auf Ihrem Gerät freigeschaltet ist, klären wir vor der Einrichtung mit Ihnen und Ihrem Netzbetreiber.
Unabhängig davon funktioniert die Kartenzahlung in easymed schon heute als Zahlungsart: Eine Rechnung, die als EC-Zahlung abgeschlossen wird, ist sofort bezahlt und taucht in der Abrechnungsübersicht entsprechend auf. Die ZVT-Anbindung nimmt Ihnen das Abtippen des Betrags ab — sie ist keine Voraussetzung dafür, Karten zu akzeptieren.
Häufige Fragen
Kurz und geradeaus — die häufigsten Antworten für Ihre Entscheidung.
Weitere Funktionen
Was easymed sonst noch mitbringt
Alle Zusatzmodule im Überblick: easymed Add-Ons