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Team und Zusammenarbeit

Active Sourcing für Therapiepraxen: Passiv wechselbereite Fachkräfte ansprechen

Wie finden Therapiepraxen passiv wechselbereite Fachkräfte? Active Sourcing mit einem konkreten Stellenangebot, persönlicher Nachricht und datensparsamer Kontaktpflege.

easymed.digital Redaktion 9 Min. Lesezeit
Praxisinhaberin und Therapeut lernen sich im Eingangsbereich einer Therapiepraxis kennen

Eine gut passende Therapeutin muss gerade keine Stellenanzeige lesen. Vielleicht arbeitet sie seit Jahren in derselben Praxis und ist grundsätzlich zufrieden, würde aber über einen kürzeren Arbeitsweg, andere Behandlungsschwerpunkte oder einen besser passenden Stundenumfang sprechen. Solche Menschen erreichen Sie mit einer allgemeinen Anzeige oft nur zufällig. Eine persönliche, gut vorbereitete Ansprache eröffnet dagegen ein Gespräch über eine konkrete Möglichkeit.

Active Sourcing in der Therapiepraxis bedeutet, geeignete Fachkräfte gezielt anzusprechen, statt ausschließlich auf Bewerbungen zu warten. Der Erfolg hängt dabei nicht an möglichst vielen Nachrichten. Entscheidend sind ein nachvollziehbares Angebot, ein echter Anknüpfungspunkt und ein weiterer Austausch, der zur angesprochenen Person passt. Der folgende Ablauf zeigt, wie Sie passiv wechselbereite Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden mit einer kleinen, sorgfältigen Suche erreichen.

Wenn die Stelle auch digitales Arbeiten umfasst, können Sie schon im Kennenlernen einen konkreten Einblick geben: easymed bündelt Teamkalender, Patientenakte und Behandlungsdokumentation in der Praxissoftware. An einem vorbereiteten Beispielweg aus der Demo mit Beispieldaten lässt sich erklären, wie Ihr Team einen typischen Praxistag organisiert. So wird aus „Wir arbeiten digital“ ein nachvollziehbarer Eindruck von den Abläufen.

Vor der Suche ein Angebot mit klaren Grenzen formulieren

Beschreiben Sie die Stelle so, dass jemand sie mit seinem heutigen Alltag vergleichen kann. Welche fachliche Tätigkeit steht im Mittelpunkt? Welcher Stundenumfang ist möglich? Wie liegen die vorgesehenen Arbeitszeiten? Welche Räume und welche Unterstützung stehen zur Verfügung? Eine Aussage wie „Wir sind ein tolles Team“ bleibt abstrakt. Ein konkreter Einblick in Ihren Praxistag gibt deutlich mehr Stoff für eine Entscheidung.

Unterscheiden Sie feste Anforderungen von verhandelbaren Punkten. Die benötigte Berufsqualifikation gehört zu den Voraussetzungen der Stelle. Bei Wochentagen, Beginn oder einzelnen Schwerpunkten kann es dagegen Spielraum geben. Schreiben Sie diesen Spielraum vorher auf und stimmen Sie ihn mit den Beteiligten ab. So machen Sie beim ersten Kontakt keine Zusage, die später im Dienstplan oder im Team nicht umsetzbar ist.

Feste Anforderungen und Spielraum trennen
Fest erforderlichBerufsqualifikationVoraussetzung der StelleSpielraum abstimmenWochentage und BeginnFachliche Schwerpunkte
Die Berufsqualifikation bleibt eine Voraussetzung; mögliche Arbeitsbedingungen werden vorher abgestimmt.

Richten Sie die Auswahlkriterien an der Aufgabe aus: Welche Berufsqualifikation und welche konkreten Tätigkeiten braucht die Stelle tatsächlich? Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz erfasst beim Zugang zur Erwerbstätigkeit ausdrücklich Auswahl- und Einstellungsbedingungen. Es schützt vor Benachteiligungen aus den im Gesetz genannten Gründen. Für Ihre Suche heißt das praktisch: Formulieren Sie Anforderungen über die Arbeit und ihre Bedingungen, nicht über pauschale Annahmen zu Personen. Eine unterschiedliche Behandlung aus einem geschützten Grund lässt das Gesetz nur in engen Fällen zu, wenn dieser Grund eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung ist. Zum AGG.

Überlegen Sie außerdem, welches Wechselmotiv Ihre Praxis tatsächlich bedienen kann. Wenn Sie einen wohnortnahen Arbeitsplatz anbieten, beschreiben Sie den Standort. Wenn fachliche Entwicklung wichtig ist, erklären Sie die vorgesehenen Aufgaben und Austauschmöglichkeiten. Wählen Sie zwei oder drei starke, belegbare Punkte. Eine lange Liste unkonkreter Vorteile macht das Angebot nicht persönlicher und erschwert den Einstieg in ein echtes Gespräch.

Bei Arbeitszeiten kann bereits ein kleiner Gestaltungsspielraum relevant sein. Prüfen Sie zum Beispiel, ob sich ein Start am Morgen, feste Wochentage oder ein anderer Stundenumfang mit Dienstplan und Team vereinbaren lassen. Die Bundesagentur für Arbeit führt flexible Arbeitszeiten als einen Ansatz moderner Personalpolitik auf. Auf eine Therapiepraxis übertragen bedeutet das nicht, jedes Modell anbieten zu müssen; hilfreich ist, den vorhandenen Spielraum vor der Suche ehrlich zu kennen. Hinweise der Bundesagentur für Arbeit zu Personalgewinnung und Arbeitszeit.

Menschen über fachliche Anknüpfungspunkte finden

Für eine kleine Praxis kann die Suche im eigenen beruflichen Umfeld beginnen: bei Fortbildungen, in beruflichen Netzwerken oder über Kontakte aus der Ausbildung. Entscheidend ist ein fachlicher Bezug, der zur Stelle passt. Vielleicht hat jemand über ein Behandlungsthema berichtet, eine Weiterbildung abgeschlossen oder eine Tätigkeit beschrieben, die in Ihrem geplanten Angebot eine Rolle spielt.

Halten Sie Suchprofil, fachlichen Bezug und möglichen Kontaktweg getrennt fest. Das Suchprofil beschreibt Ihre Anforderungen. Der fachliche Bezug erklärt, warum eine bestimmte Person interessant ist. Der Kontaktweg zeigt, wie Sie die berufliche Anfrage passend stellen können. Diese Trennung verhindert, dass aus einem flüchtigen Eindruck sofort eine große Sammlung persönlicher Vermutungen über den Menschen entsteht.

Bitten Sie Ihr Team um freiwillige Hinweise auf passende berufliche Kontakte. Eine Empfehlung kann den Austausch erleichtern, sollte aber keinen Druck auf die empfehlende Person ausüben. Wenn jemand einen Kontakt herstellen möchte, klären Sie vorher, welche Informationen weitergegeben werden sollen. Vereinbaren Sie zugleich, wer für die Suche zuständig ist und welcher Aufwand dazu gehört. So bleibt die Ansprache eine klar umrissene Aufgabe und wird nicht nebenbei an das ganze Team weitergereicht.

Öffentliche Profile gezielt und transparent nutzen

Ein berufliches Profil kann einen konkreten Anknüpfungspunkt liefern, sagt aber nicht automatisch etwas darüber aus, ob die Person einen Wechsel erwägt. Notieren Sie deshalb nur Angaben, die Sie für die konkrete Stellenansprache benötigen: die Fundstelle und das Datum, einen passenden fachlichen Bezug, den Kontaktstatus und einen vereinbarten nächsten Schritt. Vermutungen über private Lebensumstände oder kopierte Profilinhalte helfen Ihnen bei der Stellenbesetzung nicht weiter.

Wenn Sie personenbezogene Angaben aus einer anderen Quelle verwenden, etwa aus einem öffentlich zugänglichen beruflichen Profil, verlangt die Datenschutz-Grundverordnung Informationen über die Verarbeitung. Dazu gehören unter anderem Zweck, Rechtsgrundlage, betroffene Datenkategorien und Aufbewahrungsdauer; auch die Herkunft und ihre öffentliche Zugänglichkeit sind zu benennen. Die Europäische Kommission nennt als Frist grundsätzlich spätestens einen Monat nach der Erhebung; erfolgt die erste Kommunikation früher, ist der Zeitpunkt dieser Kommunikation maßgeblich. Machen Sie die Informationen beim ersten Kontakt verständlich, wenn Sie die Person vorher ansprechen. Die Europäische Kommission erläutert die Informationspflicht bei Daten aus anderen Quellen sowie Datenminimierung und Speicherbegrenzung.

Als praktische Umsetzung können Sie in einer kleinen Kontaktübersicht Quelle, Datum, beruflichen Anlass, Zuständigkeit und Antwort festhalten. Legen Sie außerdem fest, wann Sie die Notiz prüfen und löschen, falls die Suche nicht weitergeführt wird. Die Grundsätze der Datenminimierung und Speicherbegrenzung sprechen dafür, nur die nötigen Angaben zu erfassen und sie nicht länger als für den Zweck erforderlich aufzubewahren. So kann das Team den Kontaktstand weiterbearbeiten, ohne ein umfangreiches Dossier aufzubauen.

Bei der ersten Nachricht können Sie den Bezug transparent machen: „Ich bin bei der Suche nach einer Fachkraft für Handtherapie auf Ihr öffentliches berufliches Profil in [Quelle] gestoßen.“ Danach folgen der konkrete Stellenbezug und die Einladung zum Gespräch. Ergänzen Sie die erforderlichen Datenschutzinformationen passend zu Ihrem Ablauf; der Hinweis auf eine öffentliche Quelle allein ersetzt diese Informationen nicht.

Die erste Nachricht kurz und persönlich halten

Eine hilfreiche Erstansprache besteht aus drei Teilen: einem konkreten Anknüpfungspunkt, einem passenden Angebot und einer offenen Einladung zum Gespräch. Benennen Sie, warum Sie die Person kontaktieren. Beschreiben Sie dann den Teil der Stelle, der zu diesem Bezug passt. Schließen Sie mit einer Frage, die leicht beantwortet werden kann und keinen sofortigen Wechsel verlangt.

Die persönliche Nachricht braucht drei klare Teile
AnknüpfungspunktWarum diese Person?Passendes AngebotWelche konkrete Stelle?Offene EinladungInteresse am Gespräch?
Ein fachlicher Bezug führt zum passenden Stellenangebot und einer offenen Gesprächseinladung.

Ein mögliches Beispiel: „Ihre fachliche Beschäftigung mit Handtherapie hat mein Interesse geweckt. Wir möchten diesen Bereich in unserer Ergotherapiepraxis weiterentwickeln und suchen dafür eine Fachkraft mit einem Umfang von etwa 20 bis 30 Wochenstunden. Wäre ein kurzes Gespräch über die Aufgabe und unsere Arbeitszeiten für Sie interessant?“ Die Nachricht bietet einen nachvollziehbaren Anlass und genug Information für eine erste Einordnung.

Passen Sie die Formulierung an die tatsächliche Person und Ihre tatsächliche Stelle an. Schreiben Sie keine Gemeinsamkeit hinein, die Sie nur vermuten. Eine knappe, ehrliche Anfrage wirkt verständlicher als ein umfangreicher Text mit übertriebener Begeisterung. Vermeiden Sie auch mehrere unterschiedliche Forderungen auf einmal. Für den ersten Kontakt brauchen Sie noch keine Bewerbungsmappe und keinen vollständigen Lebenslauf.

Nennen Sie Arbeitsort, Aufgabenbereich und den realen Spielraum so konkret, dass die Person eine erste Entscheidung treffen kann. Wenn ein bestimmtes Behandlungsspektrum den Ausschlag gibt, beschreiben Sie, wie die Aufgabe in Ihrer Praxis aussieht. Lassen Sie offene Punkte als Frage stehen, statt sie durch eine weitreichende Zusage zu überdecken. Im ersten Schritt geht es um ein Gespräch, in dem beide Seiten prüfen können, ob die Bedingungen zusammenpassen.

Im Kennenlernen zuerst den Arbeitsalltag verstehen

Wenn Interesse entsteht, fragen Sie nach den Bedingungen, die für einen Wechsel wichtig wären. Wie möchte die Person fachlich arbeiten? Welche Arbeitszeiten kommen infrage? Welche Aufgaben möchte sie übernehmen oder neu lernen? Hören Sie auf die Antwort, bevor Sie Ihre Praxis ausführlich vorstellen. So können Sie die relevanten Teile Ihres Angebots erklären und früh erkennen, ob wesentliche Punkte nicht zusammenpassen.

Zeigen Sie den Praxistag entlang von Terminplanung, Dokumentation und Teamabstimmung. Bei einem Besuch können Sie erklären, wie Behandlungen vorbereitet werden, wo Informationen für den nächsten Termin stehen und wann kollegialer Austausch stattfindet. Wählen Sie dafür einen vorbereiteten Beispielablauf. Einblicke in die Organisation lassen sich geben, ohne Patientenunterlagen oder laufende Behandlungsgespräche für die Personalgewinnung zu verwenden.

Gehen Sie den vorbereiteten Beispielweg Schritt für Schritt durch: Welche Information schauen Sie für einen Termin an, wie bereitet das Team den nächsten Kontakt vor und wo wird der Verlauf dokumentiert? Verwenden Sie dabei nur die Funktionen, die Ihr Team tatsächlich nutzt. Klären Sie im selben Gespräch, wie die Einarbeitung organisiert würde und an wen sich die neue Fachkraft wenden könnte.

Bei einem Nein den Kontaktwunsch klären

Eine Absage zum aktuellen Angebot kann unterschiedliche Gründe haben. Vielleicht passen die Arbeitszeiten nicht, die Person möchte einen begonnenen Schwerpunkt erst abschließen oder sie plant momentan keinen Wechsel. Fragen Sie einmal freundlich, ob ein späterer Kontakt gewünscht ist. Ein Nein zur weiteren Ansprache wird respektiert. Ein Ja können Sie mit dem genannten Zeitpunkt oder Anlass für einen neuen Austausch verbinden.

Unterscheiden Sie im Suchverlauf drei Zustände: aktuell im Gespräch, späterer Kontakt gewünscht und kein weiterer Kontakt. So lässt sich ein vorhandenes Interesse sinnvoll weiterführen, ohne jede Absage als versteckte Einladung zu behandeln. Notieren Sie nur die Information, die Sie für diesen beruflichen Austausch brauchen, und ordnen Sie einen Ansprechpartner zu. Auch eine kleine Suche profitiert davon, dass das Team den vereinbarten Stand versteht.

Die Antwort steuert den nächsten Kontakt
AntworteinordnenAktuell im GesprächNächsten Schritt klärenSpäterer KontaktAusdrücklich gewünschtKein weiterer KontaktAnsprache beenden
Ein gewünschter späterer Austausch und das Ende weiterer Ansprache sind unterschiedliche Zustände.

Wenn ein späterer Kontakt gewünscht ist, melden Sie sich mit einem passenden Anlass. Ein neu möglicher Stundenumfang kann relevant sein, eine beliebige Erinnerung an Ihre Praxis weniger. Fragen Sie erneut offen, ob das Thema gerade passt. Ein solches Vorgehen baut einen beruflichen Kontakt auf, der über den Moment der Stellensuche hinaus bestehen kann, ohne daraus eine fortlaufende Nachrichtenserie zu machen.

Kleine Suchrunden auswerten und das Angebot verbessern

Planen Sie für die Suche einen realistischen Zeitraum und einen festen Verantwortlichen. Beginnen Sie mit wenigen sorgfältig ausgewählten Kontakten. Prüfen Sie anschließend, ob die Ansprache verständlich war, welche Fragen wiederkamen und wo Ihr Angebot nicht passte. Die Zahl versandter Nachrichten sagt allein wenig über die Qualität der Suche aus. Ein guter Austausch kann wertvoller sein als zahlreiche unbeantwortete Anfragen.

Wenn mehrere Personen denselben Punkt ansprechen, nehmen Sie ihn in die nächste Stellenbeschreibung auf. Vielleicht fehlen konkrete Angaben zu Arbeitszeiten, Hausbesuchen oder fachlicher Unterstützung. Überlegen Sie dann, was Sie verbessern können und was zu Ihrer Praxis gehört. Das Ergebnis sollte ein klareres Angebot sein, nicht nur eine geschicktere Formulierung für unveränderte Bedingungen.

Verbinden Sie persönliche Ansprache weiterhin mit einer gut auffindbaren Stelleninformation und einer vorbereiteten Einarbeitung. So kann eine interessierte Person nach dem Gespräch in Ruhe nachlesen und die nächsten Schritte verstehen. Wenn Sie den digitalen Arbeitsalltag Ihrer Praxis anschaulich zeigen möchten, bereiten Sie den Beispielweg mit Ihrem Team anhand einer Demo mit Beispieldaten vor. Wählen Sie einen Ablauf, der im Alltag vorkommt, und erklären Sie dazu die Einarbeitung. So verbindet sich die persönliche Ansprache mit einem konkreten Einblick in die tatsächliche Aufgabe.

Häufige Fragen

Wie erreiche ich Physiotherapeuten, die aktuell keine neue Stelle suchen?

Suchen Sie nach passenden fachlichen Anknüpfungspunkten in Ihrem beruflichen Umfeld, bei Fortbildungen oder in beruflichen Netzwerken. Beschreiben Sie anschließend konkret, weshalb Ihre Aufgabe interessant sein könnte. Eine kurze Einladung zum Gespräch über Tätigkeit und Arbeitszeiten erlaubt eine erste Einordnung, ohne direkt eine Bewerbung oder einen sofortigen Wechsel zu verlangen.

Was gehört in die erste Nachricht an eine mögliche Fachkraft?

Die Nachricht braucht einen echten fachlichen Anknüpfungspunkt, einen relevanten Teil Ihres Stellenangebots und eine offene Einladung zum Gespräch. Nennen Sie zum Beispiel den Behandlungsschwerpunkt und den möglichen Stundenumfang. Bleiben Sie bei überprüfbaren Gemeinsamkeiten und einer leicht beantwortbaren Frage. Lebenslauf und vollständige Unterlagen sind für diesen ersten Austausch noch nicht erforderlich.

Wie gehe ich bei der Personalansprache mit einer Absage um?

Fragen Sie einmal freundlich, ob ein späterer Austausch gewünscht ist. Wenn die Person weiteren Kontakt ablehnt, respektieren Sie das. Bei Interesse halten Sie den genannten Anlass oder Zeitpunkt fest. Unterscheiden Sie laufende Gespräche, ausdrücklich gewünschten späteren Kontakt und keinen weiteren Kontakt, damit eine Absage nicht versehentlich zur fortlaufenden Ansprache führt.

Wie kann easymed im Kennenlerngespräch den Praxisalltag veranschaulichen?

Mit easymed können Sie einen vorbereiteten Arbeitsweg durch Kalender, Patientenakte und Dokumentation vorstellen. Erklären Sie dabei die Teile, die Ihr Team tatsächlich nutzt, und wie neue Mitarbeitende eingearbeitet würden. Ein Beispielablauf macht die Organisation verständlich, ohne dafür laufende Behandlungen oder Patientenunterlagen im Kennenlerngespräch einzusetzen.

Welche Angaben sollte ich bei der Direktansprache aus einem beruflichen Profil notieren?

Beschränken Sie Ihre Notiz auf den konkreten beruflichen Bezug, die Fundstelle und das Datum, den Kontaktstatus sowie einen vereinbarten nächsten Schritt. Bei Angaben aus einer anderen Quelle sind Informationen über die Verarbeitung nötig, einschließlich Quelle und Zweck. Sie sind grundsätzlich spätestens einen Monat nach Erhebung zu geben; wenn Sie die Person vorher kontaktieren, bereits bei der ersten Kommunikation. Legen Sie außerdem fest, wann Sie die Notiz prüfen und löschen, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

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