Mit der Online-Terminbuchung von easymed wählen Patienten im Portal Ihrer Praxiswebsite zuerst eine Behandlungsart und anschließend eine freie Zeit. Je nach Ihrer Konfiguration können sie auch einen Behandler auswählen; die Buchung wird direkt per E-Mail und WhatsApp bestätigt. Wenn eine Patientin bei einer konkreten Terminart unsicher ist, beantwortet eine kurze Buchungshilfe genau diese Frage. Ein klarer Link am Ende führt zurück zum Buchungsportal.
Die konkrete Frage in der Buchung erkennen
Schauen Sie auf die Auswahl, die Patienten tatsächlich sehen: Welche Bezeichnungen stehen dort, und bei welchem Wort entsteht die Rückfrage? Eine Frage wie „Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Terminarten?“ lässt sich gezielt beantworten. Eine allgemeine Einführung in das ganze Buchungsportal würde an diesem Punkt mehr lesen lassen, ohne die offene Wahl zu klären.
Eine gute Buchungshilfe schließt einen kleinen Weg: Die Patientin erkennt ihre Frage wieder, liest die passende Erläuterung und gelangt von dort zurück zum Buchungsportal. Halten Sie diese drei Stationen sichtbar zusammen. So ergänzt die Hilfe die Online-Buchung genau an der Auswahl, die erklärt werden soll.
Wenn die Frage die persönliche Eignung einer Behandlung betrifft, stellen Sie den direkten Kontakt zum Praxisteam her. Die Buchungshilfe erklärt die organisatorischen Unterschiede der Online-Auswahl. Taucht dieselbe Frage am Empfang, in E-Mails und auf einem Praxisblatt auf, verwenden Sie an allen Stellen denselben Hilfelink. Die Erklärung bleibt dadurch an einem Ort aktuell; einzelne Antworten in Nachrichten laufen nicht auseinander. Linktext und Satz davor können zum jeweiligen Kanal passen, während das Ziel gleich bleibt.
Eine kurze Antwort auf die Terminwahl schreiben
Eine hilfreiche Erklärung nennt zuerst die Auswahl, um die es geht. Danach beschreibt sie knapp, worin sich die angebotenen Möglichkeiten unterscheiden und was die Patientin als Nächstes anklickt. Verwenden Sie dafür dieselben Wörter wie im Buchungsportal. Die Übereinstimmung hilft, den erklärten Punkt auf dem Bildschirm wiederzufinden.
Ein Muster für eine Praxis, die im Portal tatsächlich „Ersttermin“ und „Folgetermin“ anbietet, könnte lauten: „Wählen Sie Ersttermin, wenn Sie zum ersten Mal in unserer Praxis sind. Folgetermin ist für einen weiteren Termin bei uns vorgesehen. Danach wählen Sie im Buchungsportal eine freie Zeit.“ Passen Sie die Sätze an die eigene Terminlogik und die sichtbaren Auswahltexte an.
Bei einer bebilderten Erklärung genügt oft ein Bild des relevanten Buchungsschritts mit einem kurzen Satz darunter. Zeigen Sie nur die Auswahl, die Sie erklären, und halten Sie Bildtext und aktuelle Portalbezeichnungen gleich. Eine lange Schrittfolge ist erst sinnvoll, wenn mehrere Eingaben nacheinander nötig sind.
Direkt zum passenden Abschnitt verlinken
Ein URL-Fragment führt zu einer bestimmten Stelle innerhalb einer Webseite. Es steht nach dem Rautezeichen, zum Beispiel https://www.example.org/online-buchungshilfe#terminart. In einer HTML-Seite kann der Teil nach # auf das id-Attribut eines Elements verweisen; der Browser zeigt dann diesen Abschnitt an. Die MDN-Dokumentation zu URI-Fragmenten erklärt diese Funktionsweise.
Vergeben Sie für den Zielabschnitt eine kurze, passende Kennung wie terminart und verwenden Sie sie im Link. Wichtig ist, dass die Kennung im veröffentlichten HTML tatsächlich vorhanden ist. Wenn Ihr Website-Editor keine Abschnittsmarken unterstützt, kann eine eigene kurze Seite dieselbe Frage direkt aufnehmen. In beiden Fällen sollte der Link auf eine Seite führen, deren Überschrift und erster Satz sofort erkennen lassen, dass die richtige Antwort geöffnet wurde.
Prüfen Sie die kopierte Adresse in einem neuen Browserfenster und auf einem Smartphone. Der Absatz sollte ohne vorheriges Suchen erreichbar sein, auch wenn jemand den Link aus einer Nachricht oder von einem Praxisblatt öffnet. Ein direkt verlinkter Abschnitt ist besonders nützlich, wenn die Erklärung Teil einer längeren Hilfeseite bleibt.
Linktext und Ziel abstimmen
Benennen Sie den Link nach der Antwort, die dahinter liegt: „Ersttermin und Folgetermin unterscheiden“ sagt mehr als „Hier klicken“. Die Zielüberschrift kann dieselbe Frage aufnehmen, etwa „Welche Terminart wähle ich?“. Link und Überschrift müssen nicht wortgleich sein, sollten aber klar zusammenpassen.
Die W3C-Erläuterung zu WCAG 2.2, Erfolgskriterium 2.4.4 beschreibt, dass sich der Zweck eines Links aus dem Linktext allein oder aus seinem zugeordneten Kontext ergeben soll. Sie empfiehlt außerdem, Ziel und Titel ähnlich zu benennen, damit der Übergang nach dem Klick nachvollziehbar bleibt. Für Ihre Buchungshilfe heißt das: Beschreiben Sie das Ziel direkt und halten Sie die Überschrift am Ziel passend.
Führen Sie Erklärung und Buchung mit zwei klar benannten Links: Der erste öffnet die Hilfe, der zweite führt zum Online-Buchungsportal. So bleibt erkennbar, wann jemand eine Information liest und wann die eigentliche Terminauswahl beginnt. Die Hilfe kann direkt neben der Auswahl stehen oder in einer Nachricht geteilt werden; ihr Ziel bleibt in beiden Fällen dasselbe.
QR-Code und ausgeschriebene Adresse verbinden
Ein QR-Code auf einem Praxisblatt kann dieselbe Buchungshilfe öffnen wie ein Weblink in einer E-Mail. Schreiben Sie daneben in einem kurzen Satz, welche Frage die Hilfe beantwortet, und drucken Sie die Webadresse lesbar mit ab. So ist die Erklärung auch erreichbar, wenn jemand den Code nicht mit dem Smartphone öffnen möchte.
Im Ausdruck stehen damit zwei Einstiege: QR-Code oder ausgeschriebene Webadresse. Beide öffnen genau den markierten Hilfsabschnitt. Dessen Abschluss-Link führt zurück zum Online-Buchungsportal.
Steht der QR-Code auf einer Webseite, ergänzen Sie ihn durch einen normalen Textlink zur gleichen Zieladresse. Die W3C-Erläuterung zu Textalternativen sieht für nichttextuelle Inhalte eine Textalternative mit entsprechendem Zweck vor. Damit ist die Buchungshilfe über eine beschriftete Textverknüpfung ebenfalls erreichbar.
Testen Sie den tatsächlich gedruckten Code und den ausgeschriebenen Link, bevor Sie das Blatt verteilen. Beide sollen dieselbe aktuelle Erklärung öffnen. Ändert sich später die Adresse der Hilfeseite, aktualisieren Sie die Links und tauschen Sie gedruckte Verweise aus, die noch auf das alte Ziel zeigen.
Den Ablauf nach Änderungen aktuell halten
Wenn sich eine Bezeichnung im Buchungsportal ändert, gleichen Sie zuerst Linktext, Zielüberschrift und Erklärung mit der aktuellen Auswahl ab. Oft muss nur ein einzelner Satz oder ein Bildschritt angepasst werden. Prüfen Sie danach den direkten Abschnittslink erneut; eine gute Erklärung bleibt auf dem kurzen Weg erreichbar.
Bei der abschließenden Durchsicht helfen drei Fragen: Öffnet der Link die gemeinte Auswahl? Steht die Antwort gleich am Ziel? Führt ein eigener, eindeutig benannter Link wieder zur Online-Buchung? Mit diesen Punkten lässt sich die Hilfe aus Sicht der Patientin prüfen, ohne den gesamten Buchungsablauf neu zu beschreiben.
Mit easymed wählen Patienten Behandlungsart und verfügbare Zeit direkt im Online-Portal Ihrer Praxis; die Buchung wird anschließend bestätigt. Eine eigene Erklärung zu einer konkreten Terminart ergänzt diesen Ablauf, während Ihr Team die angebotenen Bezeichnungen und Inhalte passend zur Praxis einrichtet. Lernen Sie die Online-Terminbuchung von easymed kennen.