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Praxisgründung und Wachstum

Digitale Praxis starten: den ersten Fall mit easymed kennenlernen

Lernen Sie den gemeinsamen Weg vom Termin zur Patientenakte und zur privaten Rechnung kennen. Ein typischer Musterfall macht den Praxisstart überschaubar.

easymed.digital Redaktion 5 Min. Lesezeit
Eine Patientin wird am Empfang einer Physiotherapiepraxis von einer Mitarbeiterin am Laptop begrüßt; ein Kollege kommt hinzu.

Eine Generalprobe für die digitale Physiotherapiepraxis folgt einem zusammenhängenden Arbeitsweg: Eine Anfrage wird zum bestätigten Termin, die Behandlung erhält ihren Eintrag und die erfasste Leistung führt zur privaten Rechnung. In easymed greifen gemeinsamer Kalender, Patientenakte, Dokumentation je Termin und Rechnung aus erfassten Leistungen ineinander. So übt das Team vor dem regulären Start den Ablauf, den es später gemeinsam nutzt.

Verwenden Sie dafür die easymed-Demo mit Beispielpatienten, Rezepten und Terminen. Legen Sie eine eigene Beispielsituation an, statt echte Patientenangaben zu übernehmen. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz empfiehlt bei Entwicklung, Einführung und Erprobung von Software zunächst zu prüfen, ob nicht personenbezogene oder anonyme Daten genügen. Artikel 5 DSGVO begrenzt personenbezogene Angaben auf das für ihren Zweck notwendige Maß. Für Ihre Teamprobe heißt das praktisch: Üben Sie mit Demo- und neutralen Beispieldaten, nicht mit der Gesundheitsgeschichte einer realen Patientin oder eines realen Patienten. BfDI: Kurzposition zu Softwaretests, Art. 5 DSGVO

Legen Sie einen überschaubaren Musterfall fest

Für den Musterfall fragt eine neue Patientin nach einer privaten Behandlungsserie und nennt zwei mögliche Abende. Die Zusage ist noch offen. Später wird ein Termin vereinbart, eine Behandlung dokumentiert und daraus eine private Rechnung vorbereitet. Wählen Sie dafür eine Leistung, die Ihre Praxis tatsächlich anbieten möchte, und tragen Sie den vorgesehenen Namen und Preis ein. So prüft die Runde einen konkreten Startfall.

Klären Sie vorab die Rollen: Wer nimmt die Anfrage auf, wer führt den Rückruf, wer dokumentiert die erbrachte Behandlung und wer prüft die Rechnungsangaben? Für jede Übergabe genügt eine klare Erwartung: Die nächste Person findet den richtigen Vorgang und erkennt, ob sie handeln oder noch warten soll. Eine einzelne Ausnahme, etwa eine kurze Unterbrechung bei der Dokumentation, zeigt zusätzlich, wie das Team den Faden wieder aufnimmt.

Arbeitsplatz und Zugang einfach vorbereiten

easymed läuft im Browser auf PC, Mac und Tablet. Üben Sie deshalb am vorgesehenen Empfangsplatz und am Behandlungsarbeitsplatz. Der Kalender für das ganze Team und die Patientenakte halten den Bezug zusammen; Rechte je Mitarbeiter bestimmen, wer welche Bereiche sehen und bearbeiten kann. Die Physiotherapie-Produktseite beschreibt den Funktionsumfang.

Zwei Kolleginnen besprechen eine Übergabe am Empfang einer Physiotherapiepraxis; auf dem Tisch liegen ein offenes Notizbuch und eine Mappe, der Bildschirm zeigt unbeschriftete Flächen. KI Generiert
Das Team nutzt den Kalender und die benötigte Patientenakte am vorgesehenen Arbeitsplatz. Die Rechte passen zur jeweiligen Aufgabe.

Lassen Sie die Person am Empfang den Anfrage- und Terminstand übergeben und die behandelnde Person den zugehörigen Eintrag öffnen. Wenn beide denselben Fall nacheinander bearbeiten, sehen Sie, ob Ihre Zuständigkeiten verständlich sind und die vorgesehenen Zugänge ausreichen. Das Bild zeigt eine Übergabe am Empfangsarbeitsplatz.

Eine offene Anfrage zum vereinbarten Termin führen

Die Generalprobe beginnt bei den zwei genannten Abenden. Die noch offene Zusage ist der entscheidende Punkt: Legen Sie fest, wo der bisherige Gesprächsstand für den Rückruf festgehalten wird und wer die Patientin kontaktiert. So kann eine Kollegin an das Gespräch anknüpfen, ohne den gewünschten Termin schon als verbindlich zu behandeln.

Von zwei Terminwünschen zur vereinbarten Zeit
Abendanfrage im BeispielZwei mögliche Tage genannt. Zusage noch offenGesprächsstand für den Rückrufam richtigen Vorgang festhalten. Nach der BestätigungDen richtigen Termin anlegen.Im gemeinsamen Kalender.
Im Beispiel sind zwei Abende möglich. Nach der persönlichen Zusage wird die vereinbarte Zeit im gemeinsamen Kalender angelegt.

Erst nach der Rückmeldung wird der vereinbarte Termin im gemeinsamen Kalender eingetragen. Weitere Termine der Serie können Sie dort ebenfalls planen; Empfang und Behandlung sehen denselben Plan. Prüfen Sie, ob die nächste Person erkennt, was bereits bestätigt ist und welche Absprache noch aussteht.

Die Online-Terminbuchung ist ein eigener Einstieg: Patientinnen wählen einen freien Termin im Buchungsportal und schließen ihre Buchung dort ab. Prüfen Sie diesen Weg getrennt von einem offenen Telefonwunsch. Dann ist klar, wann die Patientin selbst gebucht hat und wann das Team noch einen Rückruf übernehmen muss.

Den Behandlungseintrag nach einer Unterbrechung fortsetzen

Im Demo-Musterfall wurde die Behandlung erbracht, der zugehörige Eintrag ist nach einer kurzen Rückfrage aber noch offen. Öffnen Sie ihn am betreffenden Termin und ergänzen Sie Befund und Verlauf. Textvorschläge aus bisherigen Formulierungen unterstützen die Eingabe, während die behandelnde Person die tatsächlich erfolgte Behandlung beschreibt und verantwortet.

Die Dokumentation am betreffenden Termin fortsetzen
Derselbe bestätigte Termin BehandlungBereitserbracht. EintragAbschlussnoch offen. Am betreffenden TerminBefund und Verlauf ergänzen,den offenen Eintrag abschließen.
Die Behandlung ist erbracht; die behandelnde Person ergänzt den noch offenen Eintrag. Der Terminbezug führt direkt zu Befund und Verlauf.

Für die Übergabe genügt die konkrete Information, welcher Eintrag noch offen ist und wer ihn abschließt. Ein abgesagter Folgetermin bleibt von der bereits erbrachten Behandlung getrennt. So zeigt die Generalprobe, wie der Terminbezug die fachliche Dokumentation und die Leistungserfassung verbindet.

Den eigenen Preis im Rechnungsweg nachvollziehen

Erfassen Sie im Musterfall nur die ausgeführte Beispielleistung und öffnen Sie die daraus entstehende private Rechnung. easymed führt private Tarife und Selbstzahler-Leistungen mit eigenen Preisen; die Rechnung entsteht aus den erfassten Leistungen. Vergleichen Sie Leistungsnamen und den zuvor festgelegten Betrag mit dem Eintrag, bevor die Praxis den Beleg verwendet.

Damit wird die Preisentscheidung zu einem prüfbaren Arbeitsschritt: Ist die vereinbarte Leistung auf der Rechnung wiederzufinden, und ist der richtige Preis hinterlegt? Falls Ihr Angebot eine zusätzliche Tarifregel nutzt, halten Sie genau diese Entscheidung für die Einrichtung fest. Die Generalprobe klärt den organisatorischen Ablauf; die Preisgestaltung richtet sich nach Ihrem Angebot.

Eine Empfängerkorrektur am betroffenen Dokument klären

Nehmen Sie als einzelne Ausnahme eine falsche Empfängerangabe auf. Unterscheiden Sie die korrigierte Stammdatenansicht und ein bereits erzeugtes Dokument; daraus ergibt sich, welcher Korrekturweg zum Bearbeitungsstand passt. Vereinbaren Sie im Team, wer die Empfängerangabe bearbeitet und wer anschließend das betroffene Dokument ansieht.

Die Empfängerangabe gezielt korrigieren
StammdatenansichtEmpfänger korrigiert. Erzeugtes DokumentRichtiger Empfänger? Die konkrete Stelle klären.Den übrigen Vorgangweiterverwenden.
Die konkrete Korrektur bezieht sich auf den Bearbeitungsstand des Dokuments. Danach wird dort der richtige Empfänger angesehen.

Prüfen Sie dort gezielt, ob der richtige Empfänger steht. Kalender- und Behandlungsschritte müssen für diese Abweichung nicht wiederholt werden. Die Übung zeigt, dass eine Korrektur an der betroffenen Stelle geklärt werden kann und der übrige Vorgang seinen Bezug behält.

Mit wenigen klaren Handgriffen in den Praxisalltag starten

Schließen Sie die Runde mit den Entscheidungen ab, die Ihre Praxis noch treffen muss: den Namen und Preis der Beispiel-Leistung, die Zuständigkeit für Rückrufe und den Weg für offene Dokumentation. Halten Sie bei einer nötigen Korrektur fest, wer die betroffene Angabe bearbeitet. So bleibt eine kurze, konkrete Übergabe für den Eröffnungstag.

Der gemeinsame Ablauf in easymed führt Termin, Patientenakte, Behandlungsdokumentation und private Rechnung zusammen. Ihr Team übt daran die Zuständigkeiten und sieht, welche Angaben für die eigene Praxis noch festgelegt werden müssen. Wenn Sie die Generalprobe ausprobieren möchten, starten Sie mit der Demo mit Beispieldaten und lernen Sie den passenden Praxisablauf in easymed kennen.

Häufige Fragen

Wie hilft easymed bei der Generalprobe vor der Praxiseröffnung?

Mit easymed erproben Sie den verknüpften Ablauf in der Demo: gemeinsamer Kalender, Patientenakte, Dokumentation je Termin und private Rechnung aus erfassten Leistungen. Beispielpatienten machen die Schritte nachvollziehbar, während Ihr Team Zuständigkeiten und eigene Leistungsangaben festlegt.

Welche Schritte gehören in einen Musterfall für den Praxisstart?

Wählen Sie eine private Anfrage mit zwei möglichen Zeiten, vereinbaren Sie einen Termin und erfassen Sie eine Behandlung samt privater Rechnung. Legen Sie vorher fest, wer Anfrage, Rückruf, Dokumentation und Rechnungsprüfung übernimmt. Eine kurze Unterbrechung kann als einzelne Übergabe mitgeübt werden.

Welche Daten eignen sich für die Generalprobe?

Nutzen Sie die Beispielpatienten der Demo und ergänzen Sie nur neutrale Angaben, die Sie für den Ablauf brauchen. Die BfDI empfiehlt bei Softwaretests, zunächst nicht personenbezogene oder anonyme Daten zu prüfen. So übt das Team mit einem realistischen Vorgang, ohne Gesundheitsangaben einer realen Person in die Probe zu übernehmen.

Wann wird aus einer Terminanfrage ein bestätigter Termin?

Halten Sie bei einer offenen telefonischen Anfrage Gesprächsstand und Rückrufzuständigkeit fest. Erst nach der Zusage tragen Sie die konkrete Zeit als bestätigten Termin in den gemeinsamen Kalender ein. Bei einer Online-Buchung schließt die Patientin den eigenen Buchungsweg im Portal ab.

Was prüfe ich bei einer privaten Musterrechnung?

Vergleichen Sie die erfasste Beispielleistung mit dem Leistungsnamen und Preis, den Ihre Praxis dafür vorgesehen hat. Kontrollieren Sie auch den Empfänger im betroffenen Dokument. So sehen Sie, ob die Rechnung den erfassten Arbeitsschritt und die eigene Vereinbarung abbildet.

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