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Team und Zusammenarbeit

Einmal früher gehen: Den Empfang gemeinsam abdecken

Einmal früher gehen in der Therapiepraxis? Stimmen Sie Zeitbehandlung, Empfangsaufgaben und Vertretung ab. Im easymed-Teamkalender sieht die Kollegin Termine und Behandler für den Nachmittag.

easymed.digital Redaktion 6 Min. Lesezeit
Eine Kollegin mit Jacke und Tasche stimmt sich am Empfang mit der sitzenden Kollegin ab.

Eine Mitarbeiterin möchte an einem Mittwoch um 15 statt um 17 Uhr gehen. Damit der frühere Feierabend klappt, stimmen Sie vier Punkte ab: den Zeitraum, die Behandlung der zwei Arbeitsstunden, die Empfangsaufgaben und eine tatsächlich verfügbare Vertretung. Im easymed-Teamkalender sieht die Kollegin die Termine und die Behandlerzuordnung für diesen Nachmittag am selben Stand.

Die Leitung bestätigt die Bitte, sobald die Abdeckung und die Zeitregel geklärt sind. So kann die Mitarbeiterin verlässlich planen und der Empfang weiß, wer ab 15 Uhr übernimmt.

Die einzelne Bitte mit Datum und Uhrzeit verstehen

Benennen Sie gemeinsam den betroffenen Tag und Zeitraum. Im Beispiel ist es der nächste Mittwoch von 15 bis 17 Uhr, also zwei Stunden. Mit diesen Angaben lässt sich der Nachmittag direkt betrachten. Die kurze Bitte hat damit einen verständlichen Umfang, an dem Sie die Vertretung abstimmen können.

Der geänderte Abschnitt ist zeitlich genau benannt
Im Beispiel betrifft die einmalige Bitte den nächsten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr: zwei Stunden Empfangsarbeit. Ein einzelner Mittwoch15 Uhr17 UhrEmpfangsabschnitt2 Stunden
Im Beispiel betrifft die einmalige Bitte den nächsten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr: zwei Stunden Empfangsarbeit.

Klären Sie, ob die Änderung nur diesen Mittwoch betrifft. Falls die Mitarbeiterin künftig regelmäßig früher gehen möchte, besprechen Sie diese wiederkehrende Planung getrennt. Damit bleibt die Entscheidung über den einmaligen Nachmittag klar und Sie müssen nicht aus einer einzelnen Bitte schon einen neuen Wochenplan ableiten.

Für die organisatorische Prüfung reicht in der Regel der gewünschte Zeitraum. Fragen Sie nach den Angaben, die Sie für die Vertretung tatsächlich brauchen. Der private Anlass muss nicht im Team erklärt werden, damit Sie eine Arbeitszeitänderung und die Besetzung des Empfangs abstimmen können.

Klären Sie zusätzlich, wie die zwei Stunden behandelt werden: Werden sie zu einem anderen Zeitpunkt gearbeitet, nach den geltenden Regeln über ein Arbeitszeitkonto geführt oder als genehmigte Freistellung behandelt? Maßgeblich sind die Vereinbarungen, die für die Mitarbeiterin gelten. Nach § 106 der Gewerbeordnung kann der Arbeitgeber die Arbeitszeit nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit sie nicht bereits durch Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung, Tarifvertrag oder Gesetz festgelegt ist. Halten Sie deshalb die Zeitbehandlung neben der Empfangsvertretung fest.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nennt Beginn, Ende und Dauer als zu erfassende Angaben zur täglichen Arbeitszeit. Dokumentieren Sie den tatsächlichen Feierabend im üblichen Zeiterfassungsweg und halten Sie die vereinbarte Behandlung der zwei Stunden nach Ihrer Praxisregel fest.

Die Empfangsaufgaben nach dem gewünschten Feierabend ansehen

Für den Mittwoch von 15 bis 17 Uhr genügt der Blick auf den betroffenen Empfangsabschnitt. Im Beispiel kommen Patienten zu vereinbarten Terminen an, telefonische Anfragen werden angenommen und eine organisatorische Rückfrage wird weitergegeben. Diese drei Aufgaben geben der Übernahme einen klaren Bezug zum Nachmittag.

Unterscheiden Sie zwischen festen Aufgaben in diesem Zeitfenster und einer möglichen Ausnahme. Die Kolleginnen klären, wer ankommende Patienten begrüßt, Anrufe annimmt und eine offene organisatorische Rückfrage weiterführt. Für eine Besonderheit reicht der bekannte Kontaktweg zur zuständigen Praxisleitung; eine seltene Ausnahme muss nicht den ganzen Ablauf bestimmen.

Die Kalenderansichten von easymed bieten eine Tages-, Wochen- und Monatsansicht sowie eine Spalte je Behandler. Die Vertretung kann damit die bestehenden Termine am gemeinsamen Stand nachsehen und ihren Empfangsabschnitt daran ausrichten. Das Team vereinbart weiterhin selbst, wer den Tresen übernimmt und wie Rückfragen laufen.

Beschränken Sie die Übergabe auf das, was für den Nachmittag neu oder offen ist. Bereits bekannte Empfangsabläufe müssen nicht wiederholt werden. Bei einer organisatorischen Rückfrage nennen Sie den aktuellen Stand und die Person, die bei einem nächsten Schritt ansprechbar ist.

Eine geeignete Vertretung mit ihrem eigenen Tag abstimmen

Fragen Sie die mögliche Vertretung konkret, ob sie von 15 bis 17 Uhr Zeit hat, den Empfangsweg kennt und über den benötigten Zugang verfügt. Prüfen Sie auch, ob eine Einweisung für diesen Abschnitt nötig ist und was mit ihrer eigenen geplanten Aufgabe passiert. Im Beispiel ist die Kollegin zwar vor Ort, hat zunächst aber noch Verwaltungsarbeit vorgesehen. Anwesenheit allein deckt den Empfang daher nicht ab.

Eine wirkliche Übernahme braucht die passenden Voraussetzungen
Vor Ort zu sein ist der Ausgangspunkt. Zeit, Einweisung und Zugang werden am tatsächlichen Empfangsabschnitt geklärt. vor Ort123ZeitEinweisungZugang
Vor Ort zu sein ist der Ausgangspunkt. Zeit, Einweisung und Zugang werden am tatsächlichen Empfangsabschnitt geklärt.

Legen Sie erst nach dieser Abstimmung fest, was sie übernimmt. Im Beispiel begrüßt sie ankommende Patienten und nimmt telefonische Anfragen an; ihre Verwaltungsaufgabe erhält einen neuen abgestimmten Zeitpunkt. Für eine organisatorische Ausnahme erreicht sie die Praxisleitung über den bekannten Kontaktweg. Die Kolleginnen bestätigen Zeitraum und Aufgaben, bevor die Leitung die Bitte zusagt.

Kann die Kollegin nur einen Teil übernehmen, benennen Sie den Zeitraum und die dazugehörigen Aufgaben. Stimmen Sie die restliche Zeit mit einer zweiten verfügbaren Person ab. So bleibt für jede Stunde klar, wer am Empfang sitzt und an wen sich das Team bei einer offenen Frage wendet.

Die bestätigte Änderung an die richtigen Personen zurückgeben

Sobald die Übernahme geklärt ist, erhält die Mitarbeiterin eine eindeutige Rückmeldung. Im Beispiel lautet sie: „Sie können an diesem Mittwoch um 15 Uhr gehen. Ihre Kollegin übernimmt den Empfang bis 17 Uhr; ihre andere Aufgabe haben wir dafür neu eingeplant.“ Die Zusage nennt damit Zeitraum und tatsächliche Vertretung.

Informieren Sie die Personen, die am Nachmittag mit dem Empfang zusammenarbeiten. Nennen Sie den Wechsel um 15 Uhr, die übernehmende Kollegin, das Ende um 17 Uhr und den vereinbarten Rückfrageweg. Der private Anlass gehört nicht in diese organisatorische Mitteilung.

Halten Sie die bestätigte Absprache am vereinbarten Informationsort fest. Wenn sich vor Mittwoch eine personelle Voraussetzung ändert, aktualisieren Sie dort die Zuständigkeit und informieren die Betroffenen. Der Kalender zeigt die bestehenden Termine; die kurze Mitteilung ergänzt, wer den Empfang übernimmt.

Den Wechsel am Nachmittag kurz vorbereiten

Vor 15 Uhr sieht die Vertretung in easymed die anstehenden Termine. Eine noch offene organisatorische Rückfrage wird mit ihrem aktuellen Stand kurz weitergegeben. Die eingearbeitete Kollegin kennt den Empfangsweg bereits. Der Wechsel braucht deshalb nur die für diesen Nachmittag hilfreiche Ergänzung.

Die kurze Vorbereitung verbindet zwei benötigte Informationen
Die Vertretung betrachtet anstehende Termine und den aktuellen Stand der offenen organisatorischen Rückfrage. anstehendeTermineoffeneRückfrageDen aktuellen Stand ansehen
Die Vertretung betrachtet anstehende Termine und den aktuellen Stand der offenen organisatorischen Rückfrage.

Gehen Sie eine Besonderheit an den erwarteten Ankünften gemeinsam durch. Bei der organisatorischen Rückfrage klären Sie, ob eine Antwort noch aussteht oder bereits eingegangen ist. Die Vertretung kann am bestehenden Vorgang anknüpfen und weiß, wen sie bei einer weiteren Frage erreicht.

Für die Übergabe reichen drei kurze Antworten: Wer übernimmt ab 15 Uhr? Welche Aufgabe beginnt oder bleibt offen? Wen erreicht die Vertretung bei der benannten Ausnahme? Die Kolleginnen prüfen damit die konkrete Änderung, ohne für einen vertrauten Ablauf eine zweite Tagesliste zu erstellen.

Wählen Sie für diese Rückfrage einen passenden Moment vor dem Wechsel. Die frühere gehende Mitarbeiterin erledigt die vereinbarte Vorbereitung während ihrer Arbeitszeit; danach übernimmt die Kollegin den besprochenen Abschnitt. So muss die Übergabe nicht zwischen wartenden Patienten improvisiert werden.

Nach dem einzelnen Tag die passende Rückfrage stellen

Fragen Sie die beiden Kolleginnen kurz, ob die Zuständigkeit am Empfang klar war und ob die Verwaltungsaufgabe zum neu vereinbarten Zeitpunkt passte. Diese Rückmeldung zeigt, ob für eine ähnliche Einzelvertretung eine Information ergänzt werden sollte.

Falls etwas nicht geklappt hat, verbessern Sie genau diesen Schritt: etwa den Rückfrageweg oder den Zeitpunkt der Verwaltungsaufgabe. Die einmalige Änderung bleibt eine konkrete Absprache für den benannten Tag und wird nicht pauschal zum Urteil über die Flexibilität des ganzen Teams.

Häufige Fragen

Was muss vor einem einmalig früheren Feierabend am Empfang geklärt sein?

Vereinbaren Sie Datum und Zeitraum, bestätigen Sie, dass die Änderung nur diesen Tag betrifft, und planen Sie die Aufgaben am Empfang. Klären Sie außerdem vor der Zusage, wie die zwei Stunden nach den für die Mitarbeiterin geltenden Regeln behandelt werden.

Müssen die zwei Stunden nachgearbeitet werden?

Das richtet sich nach den Vereinbarungen, die für die Mitarbeiterin gelten. Legen Sie vor der Zusage fest, ob die Stunden später gearbeitet, über ein vorhandenes Arbeitszeitkonto geführt oder als genehmigte Freistellung behandelt werden. Dokumentieren Sie die tatsächliche Arbeitszeit im üblichen Zeiterfassungsweg.

Reicht die Anwesenheit einer Kollegin als Empfangsvertretung?

Nein. Prüfen Sie auch, ob sie zwischen 15 und 17 Uhr Zeit hat, den Empfangsweg kennt, den benötigten Zugang besitzt und ihre geplanten Aufgaben verschieben kann. Bestätigen Sie erst dann, welche Kontakte und Rückfragen sie übernimmt.

Welche Informationen braucht das Team für die Übergabe?

Teilen Sie den Wechsel um 15 Uhr, die übernehmende Kollegin, das Ende um 17 Uhr und den Rückfrageweg mit. Ergänzen Sie nur eine Besonderheit, die am Nachmittag noch offen ist. Den privaten Anlass muss das Team für die organisatorische Absprache nicht kennen.

Wie unterstützt easymed bei einer einmaligen Empfangsvertretung?

Mit den Kalenderansichten von easymed sieht die Vertretung die Termine in der Tages-, Wochen- oder Monatsansicht und kann sich an der Behandlerzuordnung orientieren. Die Kolleginnen vereinbaren weiterhin selbst, wer den Empfang übernimmt und wie die zwei Arbeitsstunden behandelt werden.

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