Eine gute Osteopathie-Dokumentation hält fest, was bei jedem Kontakt fachlich wichtig war: Anlass und Befund, die durchgeführte Maßnahme, ihr Ergebnis und eine nächste Vereinbarung, wenn es eine gibt. Schreiben Sie den Verlauf zeitnah und direkt beim zugehörigen Termin. So kann die nächste Sitzung am tatsächlichen Stand anknüpfen.
In easymed erfassen Sie Befund und Verlauf je Termin. Die Patientenakte verbindet diese Einträge mit Dokumenten und Hinweisen; Textvorschläge aus bisherigen Formulierungen geben wiederkehrenden Angaben eine passende Struktur. Sie ergänzen den aktuellen Befund und die konkrete Entwicklung.
Was gehört in eine Osteopathie-Verlaufsnotiz?
Für die Behandlungsdokumentation nennt § 630f BGB den Rahmen: Die Akte wird in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Behandlung geführt. Darin stehen alle fachlich wesentlichen Maßnahmen und ihre Ergebnisse. Das Gesetz führt unter anderem Anamnese, Diagnosen, Untersuchungen und Ergebnisse, Befunde, Therapien und ihre Wirkungen sowie Einwilligungen und Aufklärungen auf.
Für den Kontaktabschluss hilft eine kurze Reihenfolge: aktueller Anlass und relevante Angaben, Befund oder Untersuchung, durchgeführte Maßnahme, beobachtetes Ergebnis und – wenn besprochen – der nächste Schritt. Halten Sie auseinander, was die Patientin oder der Patient berichtet, was Sie beobachten und wie Sie den Befund fachlich einordnen. So bleibt erkennbar, worauf sich die nächste Notiz bezieht.
Ein früherer Textvorschlag ist ein Ausgangspunkt, kein fertiger Verlaufseintrag. Übernehmen Sie nur Angaben, die zum aktuellen Kontakt passen, und ergänzen Sie Veränderungen konkret. In easymed ist die Behandlungsdokumentation dem jeweiligen Termin zugeordnet; wiederkehrende Formulierungen können Sie aus bisherigen Einträgen aufgreifen.
Den Verlauf nach dem Kontakt zeitnah festhalten
Öffnen Sie den richtigen Termin und halten Sie zunächst den aktuellen Schwerpunkt fest. Ergänzen Sie, was untersucht oder behandelt wurde und welches Ergebnis Sie dabei festgestellt haben. Ein vereinbarter Folgeschritt bleibt beim Kontakt sichtbar, statt nur im Kalender oder in einer separaten Erinnerung zu stehen.
Die zeitnahe Notiz hilft, Beobachtungen und Maßnahmen dem passenden Kontakt zuzuordnen. § 630f BGB verlangt diesen unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang. Wenn Sie später etwas berichtigen oder ergänzen, muss der ursprüngliche Inhalt erkennbar bleiben und auch der Zeitpunkt der Änderung feststehen – das gilt für elektronische Akten ebenso.
Eine praktische Routine ist daher: direkt nach der Sitzung den Kontakt öffnen, die wesentlichen Angaben ergänzen und bei einem späteren Nachtrag den Änderungszeitpunkt festhalten. In easymed erfassen Sie den Verlauf am Termin und finden ihn anschließend zusammen mit Hinweisen und Dokumenten in der Patientenakte.
Mitgebrachte Unterlagen verständlich zuordnen
Ordnen Sie einen Vorbefund beim passenden Patienten ein und vergeben Sie eine Bezeichnung, die Sie später wiedererkennen: etwa Dokumentart und Datum. Die Herkunft ergänzen Sie, wenn sie den Bezug klärt. Notieren Sie beim aktuellen Kontakt, auf welche Information Sie sich beziehen und was für den heutigen Verlauf daraus wichtig ist.
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Bei einem Foto sollten alle Seiten vollständig und gut lesbar sein; mehrseitige Befunde bleiben in ihrer Reihenfolge zusammen. Patienten können in easymed Vorbefunde, MRT-Befunde oder Fotos hochladen. Die Datei liegt dann in der Patientenakte. Sie ergänzen selbst den fachlichen Bezug zum aktuellen Kontakt und entscheiden, welche Information für den weiteren Verlauf relevant ist.
Ein Beispiel: Ein Patient bringt einen Vorbefund mit. Benennen Sie die Datei mit Dokumentart und Datum und notieren Sie die Herkunft, sofern sie den Bezug klärt. In der Verlaufsnotiz halten Sie fest, welche Information daraus für den heutigen Kontakt wichtig war. So bleiben Dokumentquelle und eigene Beobachtung unterscheidbar.
Osteopathie und Coaching mit eigenem Kontaktbezug dokumentieren
Wenn eine Person sowohl Osteopathie als auch Coaching nutzt, verbindet die Patientenakte beide Angebote mit derselben Person. Jeder Kontakt erhält dennoch eine eigene Notiz mit seinem Datum, der tatsächlich stattgefundenen Arbeitsform und dem dazugehörigen Inhalt.
Im Beispiel beschreibt der Eintrag zur Osteopathie den relevanten Befund, die durchgeführte Maßnahme und deren Ergebnis. Die spätere Coachingnotiz hält das Gesprächsthema und die dort getroffene Vereinbarung fest. Frühere Befunde übernehmen Sie nur, wenn sie für diesen Kontakt tatsächlich wichtig sind.
Diese Trennung macht beim nächsten Termin schnell erkennbar, welcher Verlauf gemeint ist. In easymed führen die terminbezogenen Notizen und die gemeinsame Patientenakte die Kontakte und zugehörigen Unterlagen zusammen. Mitarbeiterrechte legen fest, wer die jeweiligen Bereiche sehen und bearbeiten darf.
Die Patientenakte für den nächsten Kontakt lesbar halten
Patientinnen und Patienten können auf Anfrage grundsätzlich nach § 630g BGB Einsicht in ihre vollständige Behandlungsakte und Abschriften verlangen. Schreiben Sie deshalb sachlich und verständlich: Kürzel sollten im Team bekannt sein, Beobachtungen klar benannt und Dokumente mit ihrem Bezug versehen sein. Das erleichtert auch Ihnen, den Verlauf beim nächsten Kontakt einzuordnen.
Mit easymed öffnen Sie die Patientenakte mit Verlauf, Dokumenten und Hinweisen im Browser auf PC, Mac oder Tablet. Der aktuelle Termin bleibt der Ort für den neuen Befund und die Maßnahme; die Akte liefert den Zusammenhang zu früheren Kontakten und Unterlagen.
Eine tragfähige Routine verbindet beides: wesentliche Angaben zeitnah beim Termin festhalten und Dokumente mit Art, Datum und passendem Bezug ablegen. So finden Sie beim nächsten Kontakt den bisherigen Verlauf und können die neue Beobachtung anschließen. Lernen Sie die terminbezogene Dokumentation und Patientenakte in easymed kennen.