Physiotherapie und Personal Training können in einer Praxis Platz haben, aber ein Trainingsgerät macht noch keine gleiche Leistung. Wenn jemand nach einem „Trainingstermin“ fragt, klären Sie zuerst, ob Krankengymnastik am Gerät oder ein eigenständiges Personal Training gemeint ist. Der Name im Angebot, der Termin und die Abrechnung sollten denselben Leistungsumfang beschreiben.
In easymed führen Sie Leistungen und Arbeitszeiten je Behandler im Praxisablauf zusammen. Das Buchungsportal zeigt die freigegebenen Leistungen und Zeiten; Patientenakte und Dokumentation schließen am Termin an. Private Tarife und Selbstzahler-Leistungen erhalten eigene Preise, und Rechnungen entstehen aus den erfassten Leistungen. Ihr Team bestimmt, für wen ein Angebot gedacht ist, was es umfasst und wie viel Zeit und welcher Preis dafür vorgesehen sind.
Ein Leistungskurzprofil macht Ihre Angebote verständlich
Bevor Sie ein Angebot auf Ihrer Website oder im Buchungsportal veröffentlichen, fassen Sie seine Eckdaten in einer kurzen Leistungskarte zusammen:
- Name und Inhalt: Was erhält die Person in diesem Termin, und worauf liegt der Schwerpunkt?
- Zielgruppe und Buchungsweg: Für wen ist das Angebot gedacht, und wie kommt die Person zum passenden Termin?
- Zeit und Ort: Wie lange dauert die Leistung, welche Vorbereitung gehört dazu und findet sie in der Praxis oder extern statt?
- Preis und Abrechnung: Welcher Preis gilt, und welcher Rechnungsweg gehört zur tatsächlichen Leistung?
Verwenden Sie dieselbe Bezeichnung auf der Website, im Buchungsportal, im Kalender und in Ihrer internen Preisliste. So kann der Empfang eine eindeutige Terminart auswählen, die behandelnde Person weiß, welcher Leistungsumfang vereinbart ist, und die Rechnung knüpft an die erfasste Leistung an.
Für die GKV-Abrechnung ist Krankengymnastik am Gerät eine eigene Leistung. Die aktuelle Leistungsbeschreibung des GKV-Spitzenverbands beschreibt dafür unter anderem die Auswahl von Übungen, die Festlegung von Belastung, Wiederholungen und Serien sowie Anleitung, Aufsicht und Kontrolle des individuellen Trainingsplans. Für Abgabe und Abrechnung nennt sie eine spezielle Fortbildung von mindestens 40 Stunden und eine Abrechnungserlaubnis. Ein eigenständiges Personal Training erhält deshalb einen eigenen Namen, beschriebenen Umfang und Preis, selbst wenn es im selben Raum oder mit ähnlichen Geräten stattfindet.
Eine Anfrage nach einem Trainingstermin passend aufnehmen
Eine Person fragt am Empfang nach einem „Trainingstermin“. Gemeint sein kann eine zuvor besprochene Krankengymnastik am Gerät oder das eigenständige Personal-Training-Angebot. Ein kurzer persönlicher Austausch klärt, was sie buchen möchte. Eine konkrete Frage hilft: „Meinen Sie die Krankengymnastik am Gerät aus der Verordnung oder unser zusätzliches Personal Training?“
Fragen Sie anschließend nach dem gewünschten Angebot und dem bisherigen Kontakt. Die organisatorische Rolle kann die passende Terminart mit ihrem Zeitbedarf wählen; eine erforderliche fachliche Einordnung übernimmt die behandelnde Person. Beide arbeiten am vorhandenen Patientenbezug weiter.
Für die Onlinebuchung veröffentlichen Sie beide Leistungen unter ihren eigenen Namen und mit einer kurzen, verständlichen Beschreibung. Das Buchungsportal von easymed zeigt angebotene Behandlungsarten und verfügbare Zeiten. So kann die Person die zuvor erläuterte Terminart auswählen, statt das mehrdeutige Wort „Training“ allein als Buchungsgrundlage zu verwenden.
Vorbereitung und Übergang in der Beispielwoche berücksichtigen
Im Beispieltagesplan folgt auf einen Praxisvormittag ein externes Training. Der Abschluss der vorherigen Arbeit, Anfahrt, Zugang und Vorbereitung am anderen Ort gehören zum gesamten Zeitblock. Die Trainingsdauer beschreibt die Durchführung, die Übergänge ergänzen deren organisatorischen Rahmen.
Im Kalender sind Arbeitszeiten und Puffer mit der Praxisplanung verbunden. Tragen Sie die für Ihr Angebot passenden Dauern ein und lassen Sie Platz für den Wechsel zum anderen Ort. So bleibt die nächste Vereinbarung erreichbar, ohne den Tagesabschluss regelmäßig nach hinten zu verschieben.
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Wenn mehrere externe Termine anstehen, können ähnliche Angebotsarten eine passende Reihenfolge ergeben und Materialwechsel verringern. Prüfen Sie an einem typischen Arbeitstag, welche Wege, Zugangszeiten und Vorbereitungen tatsächlich anfallen. Der Kalender sollte die Durchführung und die anschließenden Wechsel als getrennte Zeitblöcke erkennen lassen.
Bei GKV-Heilmitteln umfasst die vertraglich festgelegte Regelleistungszeit die Durchführung der einzelnen Maßnahme sowie Vor- und Nachbereitung einschließlich der erforderlichen Dokumentation. Das bestimmt § 125 Absatz 2 Nummer 4 SGB V. Für ein externes Angebot planen Sie die tatsächliche Anfahrt und den Zugang zum anderen Ort zusätzlich in die Teamverfügbarkeit ein.
Aufnahme und Dokumentation am passenden Kontakt verbinden
In der Patientenakte von easymed stehen Stammdaten, Verlauf, Dokumente und Hinweise gemeinsam bereit. Befund und Verlauf werden je Termin dokumentiert. Wenn Physiotherapie und ein eigenständiges Training angeboten werden, hält die jeweilige Terminart den Bezug zum tatsächlich besprochenen und erbrachten Angebot sichtbar.
Für den ersten online gebuchten Termin kann easymed den Anamnese-Fragebogen vorab versenden. Die Antworten stehen beim Besuch in der Akte bereit. Wählen Sie Fragen, die zum konkreten Angebot passen, und greifen Sie besondere Anliegen im persönlichen Austausch auf. So bereiten vorhandene Angaben den Termin vor, während die behandelnde Person das weitere Vorgehen festlegt.
Preis- und Rechnungsangaben an die tatsächliche Leistung binden
Ein Angebot hat seine Bezeichnung, seinen Umfang und seinen Preis. easymed unterstützt private Tarife und Selbstzahler-Leistungen mit eigenen Preisen; die Rechnung entsteht aus den erfassten Leistungen. Damit folgt die Abrechnung dem tatsächlich durchgeführten Kontakt.
Im ursprünglichen Beispiel steht ein neuer Angebotsumfang bereits auf der Website, während eine frühere interne Preisliste noch verwendet wird. Für die gemeinsame aktuelle Grundlage werden Angebotsbeschreibung und verwendeter Preis zusammengeführt. Danach können Empfang, behandelnde Person und Rechnung denselben Leistungsbezug verwenden.
Wenn Sie ein Angebot ändern, aktualisieren Sie deshalb Beschreibung, Terminart und Preis gemeinsam. Kalkulieren Sie bei einem externen Termin neben der Durchführung auch Vorbereitung, Material und tatsächliche Wegezeit ein. In easymed bekommt die private oder selbst zu zahlende Leistung ihren vorgesehenen Preis; die Rechnung baut auf der Leistung auf, die das Team tatsächlich erfasst hat.
Fortbildung aus einer konkreten Angebotsfrage auswählen
Beginnen Sie bei einer fachlichen Frage, die in Ihrer Arbeit wiederkehrt. Benennen Sie das Lernziel, prüfen Sie die Voraussetzungen und überlegen Sie, welche Anwendung Sie damit in Ihrer Praxis ermöglichen möchten. Bei einer GKV-Leistung wie KG-Gerät gehören die dafür geltenden Qualifikationsanforderungen in diese Prüfung.
Planen Sie nach der Fortbildung Zeit ein, um den Inhalt in ein klar beschriebenes Angebot zu übersetzen. Legen Sie fest, was die Leistung umfasst, wer sie übernimmt, wie lange der Termin dauert und was dafür vorbereitet werden muss. Eine organisatorische Frage wie der Materialwechsel vor einem externen Training können Sie unabhängig davon schon anhand eines gewöhnlichen Arbeitstags lösen.
Beide Angebote in einer gemeinsamen Praxisverwaltung führen
Mit easymed für Physiotherapie nutzen Sie Kalender, Patientenakte, Dokumentation und private Abrechnung im gleichen Praxisablauf. Der organisatorische Zusammenhang begleitet sowohl eine physiotherapeutische Behandlung als auch ein eigenständig beschriebenes Selbstzahler-Angebot.
Eindeutige Leistungskarten geben Empfang, behandelnder Person und Abrechnung denselben Bezug. Das Team pflegt die fachlichen Inhalte, Zeitrahmen und Preise; easymed verbindet sie mit den dazugehörigen Behandlerzeiten, Terminen und Patientenangaben.