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Praxisgründung und Wachstum

Praxisübernahme: Unterlagen und Erwartungen vor der Entscheidung prüfen

Praxisübernahme vorbereiten: Diese Checkliste zeigt, welche Unterlagen, Räume, Teamfragen, GKV-Zulassung und Übergabepunkte Sie vor der Entscheidung klären.

easymed.digital Redaktion 8 Min. Lesezeit
Bisherige Praxisinhaberin und mögliche Nachfolgerin besichtigen einen Behandlungsraum.

Wenn Sie eine Therapiepraxis übernehmen möchten, hilft Ihnen eine klare Unterlagen-Checkliste: Was genau gehört zum Angebot, welche Dokumente belegen den aktuellen Stand, und welche Punkte brauchen vor Ihrer Entscheidung noch eine Antwort? Prüfen Sie Räume, Ausstattung, Verträge, Team, wirtschaftliche Angaben und die Voraussetzungen für Ihr eigenes Leistungsspektrum. So stützen Sie Ihre Entscheidung auf konkrete Informationen statt auf den ersten Eindruck der Besichtigung.

Legen Sie dafür zuerst Ihr Startmodell fest: Welche Leistungen möchten Sie anbieten, an welchen Tagen arbeiten Sie, wie groß soll das Team sein und welche Räume brauchen Sie? Vergleichen Sie die bestehende Praxis anschließend mit diesem Plan. Nach dem Start unterstützt easymed die tägliche Organisation: Der Teamkalender bündelt Termine und Behandler, die digitale Selbstauskunft kommt per Link und Stammdaten, Verlauf, Dokumente und Hinweise liegen in der Patientenakte. Befund und Verlauf dokumentieren Sie beim jeweiligen Termin. Die Funktionen von easymed zeigen, wie diese Arbeitswege zusammenpassen.

Den angebotenen Umfang eindeutig beschreiben

Lassen Sie sich zeigen, welche Bestandteile Gegenstand der Übernahme sein sollen. Räume, Ausstattung, bestehende Vereinbarungen und organisatorische Leistungen brauchen eine konkrete Beschreibung. Eine allgemeine Formulierung wie „komplette Praxis“ lässt viele Fragen offen.

Ordnen Sie wichtige Positionen einer gemeinsamen Übersicht zu: ausdrücklich angeboten, bereits belegt, für Ihren Start zu verändern oder noch zu prüfen. Bei Geräten und Einrichtung halten Sie außerdem fest, ob sie im Eigentum der bisherigen Inhaberin stehen, gemietet oder geleast sind, gemeinsam genutzt werden oder nur vorübergehend in der Praxis stehen. Ein Gegenstand im Behandlungsraum ist nicht automatisch Teil des Angebots.

Trennen Sie Erwartungen von verbindlichen Angaben. Eine gewünschte Übergabezeit und eine unterschriebene Vereinbarung sind unterschiedliche Grundlagen. Notieren Sie deshalb zu jeder offenen Frage, welche Unterlage oder Rückmeldung fehlt, wer sie besorgen soll und bis wann Sie diese für die nächste Entscheidung benötigen.

Unterlagen mit einem klaren Zweck anfordern

Bitten Sie nicht pauschal um möglichst viele Dokumente. Formulieren Sie zu jeder Unterlage die Frage, die Sie damit beantworten möchten. Die Checkliste zur Unternehmensübernahme ordnet die Prüfung unter anderem nach Ausstattung, Räumen, Personal, Organisation, Unternehmensdaten, Kaufpreis und Verträgen. Übertragen Sie die passenden Prüffelder auf Ihre Therapiepraxis.

Je nach Angebot können dazu eine Inventarliste mit Eigentums- und Leasingstatus, Miet- oder Pachtunterlagen mit Nachträgen, wichtige Arbeits- und Dienstleistungsverträge, aktuelle wirtschaftliche Auswertungen sowie Angaben zu geplanten Reparaturen und Investitionen gehören. Prüfen Sie, ob Datum, Zeitraum und Herkunft erkennbar sind. Schreiben Sie daneben, was die Unterlage belegt und was weiterhin offenbleibt.

Eine Bestandsaufnahme ist hilfreicher, wenn sie Vergangenheit und Planung unterscheidet. Markieren Sie, welche Zahlen tatsächlich erwirtschaftet oder beobachtet wurden, welche eine Erwartung der bisherigen Inhaberin sind und welche aus Ihrem eigenen Plan stammen. Eine Prognose gehört mit ihrer Begründung und den dafür nötigen Voraussetzungen in die Unterlagenübersicht.

GKV-Zulassung und geplante Leistungen vorab klären

Wenn Sie Heilmittel zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung anbieten möchten, prüfen Sie die Zulassung als eigenen Teil des Vorhabens. § 124 SGB V sieht für diese Versorgung zugelassene Leistungserbringer vor. Der GKV-Spitzenverband verweist für Anträge und Fragen an die zuständige Arbeitsgemeinschaft des jeweiligen Bundeslands und nennt Ausbildung, Praxisausstattung und die Anerkennung der maßgeblichen Verträge als Zulassungsvoraussetzungen.

Fragen Sie die zuständige Stelle früh, welche Unterlagen sie für Ihre geplante Trägerschaft, den Standort, die Therapiebereiche und die fachliche Leitung benötigt. Lassen Sie auch konkret klären, welche Schritte für die Zulassung nach dem Wechsel erforderlich sind. Ein vorhandener Bescheid beschreibt zunächst den bisherigen Stand; er beantwortet nicht automatisch, ob Ihr geplanter Betrieb alle Voraussetzungen erfüllt.

Räume und Ausstattung am eigenen Angebot prüfen

Gehen Sie die Praxis mit Ihrem geplanten Ablauf durch. Welche Bereiche benötigen Sie, welche Gegenstände werden regelmäßig eingesetzt und wo entsteht zusätzliche Vorbereitung? Eine bestehende Einrichtung muss nicht zu jeder neuen Ausrichtung passen.

Bei einer Praxisbesichtigung zeigt eine Hand auf einen Hocker neben der Behandlungsliege; daneben liegt eine geöffnete Mappe. KI Generiert
Die vorhandene Einrichtung am eigenen Anfangsbetrieb prüfen.

Ergänzen Sie die Inventarliste um Zustand, Nutzung und absehbare Instandhaltung. Bei den Räumen zählen neben Größe und Aufteilung auch die Laufzeit des Mietvertrags, mögliche Verlängerungen, die vereinbarte Nutzung und die Frage, wer Änderungen oder Einbauten tragen soll. Vergleichen Sie die Ausstattung mit den Leistungen, die Sie zum Start anbieten wollen, und mit den dafür geltenden Zulassungsvoraussetzungen.

Sammeln Sie notwendige Veränderungen gesondert. Ordnen Sie Aufwand, Zuständigkeit und Zeitpunkt zu. Prüfen Sie einschlägige Anforderungen anhand des aktuellen Stands, bevor Sie eine Änderung verbindlich planen.

Angenommen, Sie möchten einen anderen Schwerpunkt anbieten. Dann beurteilen Sie nicht nur den Zustand vorhandener Ausstattung, sondern auch deren tatsächliche Verwendung in Ihrem Anfangsbetrieb. Die Übernahmeentscheidung sollte den zusätzlichen Bedarf sichtbar machen.

Abläufe und Zusammenarbeit kennenlernen

Lassen Sie sich typische Vorgänge erklären: Erstkontakt, Terminänderung, Dokumentation und weitere Bearbeitung. Fragen Sie nach den Aufgaben zwischen persönlichen Terminen. So erkennen Sie, welche Routinen im Betrieb tatsächlich verwendet werden.

Gehen Sie einen normalen Arbeitstag Schritt für Schritt durch: Wer plant Termine, wer bereitet Räume vor, wie werden Rückfragen verteilt und welche Aufgaben fallen nach einer Behandlung an? Fragen Sie auch, wie eine Vertretung den aktuellen Stand findet, wenn die normalerweise zuständige Person nicht da ist. So wird sichtbar, ob ein Ablauf dokumentiert ist oder allein auf der Erinnerung einzelner Teammitglieder beruht.

Wirtschaftliche Angaben mit Zeitraum und Zusammenhang lesen

Für das Gespräch mit Ihrer wirtschaftlichen Beratung sollten die vorgelegten Zahlen ihren Zeitraum und ihre Herkunft erkennen lassen. Eine Zusammenfassung für ein Jahr und eine Beobachtung für eine besonders gut belegte Woche beantworten unterschiedliche Fragen. Bitten Sie darum, die jeweilige Bedeutung zu erläutern, bevor Sie Angaben in Ihre eigene Planung übernehmen.

Den Zeitraum und den bisherigen Tätigkeitsrahmen mitlesen
Den Zeitraum und den Tätigkeitsrahmen mitlesen Zusammenfassungfür ein JahrGut belegte Woche Längerer betrachteter ZeitraumEinzelne beobachtete Woche Herkunft der AngabenLeistungen und ArbeitszeitenOrganisatorische Aufgabender bisherigen Inhaberin
Jahreszusammenfassung und beobachtete Woche beantworten verschiedene Fragen; Herkunft und zugrunde liegende Arbeit mitprüfen.

Ordnen Sie außerdem den bisherigen Tätigkeitsrahmen zu. Welche Leistungen und Arbeitszeiten liegen den Angaben zugrunde? Welche organisatorischen Aufgaben wurden dabei durch die bisherige Inhaberin übernommen? Ihr eigener Plan kann andere Zeiten, Leistungen oder Zuständigkeiten vorsehen. Die wirtschaftliche Prüfung muss diese Unterschiede berücksichtigen können, statt nur vorhandene Werte fortzuschreiben.

Führen Sie eine angenommene künftige Entwicklung als Annahme. Wenn im Gespräch ein höherer Umfang erwartet wird, fragen Sie nach der Begründung und nach noch benötigten Voraussetzungen. Das erklärt eine Prognose, bestätigt aber keinen zukünftigen Ertrag. Lassen Sie Kaufpreis, Finanzierung und wirtschaftliche Tragfähigkeit anhand der tatsächlichen Unterlagen individuell beurteilen.

Stellen Sie auch die Kosten nach dem Stichtag zusammen: laufende Miete und Nebenkosten, Personalkosten, bestehende Verpflichtungen sowie notwendige Reparaturen oder Anschaffungen. Trennen Sie einmalige Investitionen von laufenden Ausgaben. Damit sehen Sie, ob der geplante Startbetrieb dieselben Räume, Arbeitszeiten und Aufgaben voraussetzt wie die bisherige Praxis oder ob Ihr Finanzplan andere Bedingungen abbilden muss.

Fallbeispiel: Ein Angebot mit unklarem Inventarumfang

In einem Beispielgespräch zur Besichtigung wird eine Praxis als vollständig ausgestattet angeboten. Im Raum stehen jedoch auch Gegenstände, deren Eigentum und Einbeziehung noch unklar sind. Eine einfache Fotoliste würde den sichtbaren Bestand dokumentieren, aber nicht den angebotenen Umfang erklären.

Sichtbaren Bestand dem tatsächlich angebotenen Umfang zuordnen
Der sichtbare Bestand ist der Ausgangspunkt Sichtbarer Bestand Die Fotoliste zeigt,was im Raum steht. Jede wichtige Position dem Angebot zuordnen Wichtige PositionGehört sie zum Angebot?Welche Unterlage erklärt sie?Welche Frage bleibt offen? Den konkreten Umfang bestätigen.
Für jede wichtige Position den Angebotsbezug, die erklärende Unterlage und die offene Frage klären.

Die Interessentin bittet deshalb um eine Zuordnung der wichtigen Positionen: Was ist Gegenstand des Angebots, welche Unterlage erklärt den jeweiligen Stand und welche Frage muss noch beantwortet werden? Gemietete, gemeinsam verwendete oder nur vorübergehend abgestellte Ausstattung wird dabei ausdrücklich beschrieben. Die individuelle vertragliche Einordnung erfolgt mit geeigneter Unterstützung.

Anschließend prüft sie die Nutzung im eigenen Anfangsbetrieb. Ein enthaltenes Gerät wird nur selten gebraucht, während für einen neuen Schwerpunkt eine zusätzliche organisatorische Vorbereitung nötig wäre. Sie hält diesen Bedarf getrennt vom vorhandenen Inventar fest. So entsteht keine vermeintlich vollständige Startplanung, die nur auf dem bisherigen Angebot der abgebenden Person beruht.

Erwartungen im Team vor dem Übergang konkret besprechen

Wenn Mitarbeitende beteiligt sind, unterscheiden Sie organisatorische Wünsche von bereits geklärten Vereinbarungen. Fragen Sie nach den tatsächlich ausgeführten Aufgaben und nach Informationen, die nur eine einzelne Person kennt. Rechtliche Fragen zur Zusammenarbeit und zum Übergang lassen Sie anhand des konkreten Vorhabens fachkundig prüfen.

Die offene Rückfrage über den Übergang hinweg weiterführen
Ein offener Fall kann den Übergang überspannen Rückfrage trifft einVor dem ÜbergangAntwort trifft einNach dem Übergang ÜbergangWer führt den Fall weiter?Wo steht deraktuelle Stand? Anlass und Zuständigkeiterhalten.
Anlass, aktueller Stand und Zuständigkeit bleiben beim begonnenen Fall erhalten.

Für die organisatorische Vorbereitung kann eine Aufgabe exemplarisch durchgesprochen werden: Eine Rückfrage trifft vor dem Übergang ein und wird erst danach beantwortet. Wer führt sie weiter, welcher Stand wird festgehalten und wo findet die nächste Person den Anlass? Dieser Fall macht den erforderlichen Informationsweg genauer als die allgemeine Zusage, dass alles erklärt werde.

Ob § 613a BGB greift, hängt von der konkreten Art des Betriebsübergangs ab. Wenn ein Betrieb oder Betriebsteil durch Rechtsgeschäft auf einen neuen Inhaber übergeht, regelt die Vorschrift den Eintritt in Rechte und Pflichten aus bestehenden Arbeitsverhältnissen. Betroffene Mitarbeitende müssen außerdem vor dem Übergang in Textform über Zeitpunkt, Grund, Folgen und geplante Maßnahmen informiert werden. Klären Sie deshalb rechtzeitig, welche Verträge und Informationen für Ihr Vorhaben relevant sind.

Patientenakten und Softwarezugänge getrennt planen

Behandlungsunterlagen gehören nicht einfach mit der Ausstattung in dieselbe Inventarliste. Halten Sie gesondert fest, wo Papierakten und elektronische Datensätze liegen, wer dafür zuständig ist und welcher Zugriff nach dem Wechsel vorgesehen ist. Passwörter und Administratorzugänge führen Sie in einem dafür geschützten Arbeitsweg, getrennt von der Übersicht zu Geräten und Verträgen.

Die Datenschutzaufsicht Rheinland-Pfalz beschreibt für die Praxisübergabe zwei Wege für die Aufbewahrung von Behandlungsunterlagen: eine aufgeklärte Einwilligung der Patientinnen und Patienten oder einen Verwahrungsvertrag, bei dem der Nachfolger bis zu einer individuellen Freigabe keinen Einblick erhält. Planen Sie deshalb vor der Übergabe, wie Betroffene informiert werden, wer die Unterlagen verwahrt und wie Zugriffsrechte für Papier- und elektronische Akten umgesetzt werden.

Den Übergang als Folge konkreter Ergebnisse planen

Ordnen Sie die nächsten Schritte nach ihren Voraussetzungen. Ein bestätigter Umfang kann in die Vertragsunterlagen einfließen. Eine Zulassungsfrage geht an die zuständige Arbeitsgemeinschaft. Offene Miet- oder Personalpunkte erhalten jeweils eine verantwortliche Person. Für die Patientenunterlagen wird der vereinbarte Zugriff gesondert eingerichtet.

Legen Sie für jeden offenen Punkt fest, woran Sie seine Klärung erkennen: etwa an einer bestätigten Inventarliste, einer Rückmeldung zur Zulassung, einem abgestimmten Vertrag oder einer dokumentierten Entscheidung zum Datenzugriff. So bleibt sichtbar, was vor dem Start erledigt werden muss und was bereits feststeht.

Die Entscheidung anhand eines vollständigen Bildes treffen

Fassen Sie zum Abschluss den angebotenen Umfang, die belegten Informationen, nötige Veränderungen und offene Prüfungen zusammen. Vermerken Sie, welche offene Frage den Preis, den Übernahmezeitpunkt, den geplanten Leistungsumfang oder Ihren Startbetrieb beeinflussen kann. So können Sie vor Ihrer Entscheidung gezielt die Unterlage oder Vereinbarung anfordern, die noch fehlt.

Eine vorbereitete Übernahme verbindet die vorhandene Praxis mit Ihrer eigenen Planung. Wenn Angebot, Betriebsvoraussetzungen und nächste Schritte nachvollziehbar sind, können Sie entscheiden, welche Routinen Sie übernehmen, wo Sie Veränderungen einplanen und wie Ihr Team den Praxisalltag organisiert.

Häufige Fragen

Welche Unterlagen sollte ich vor einer Praxisübernahme anfordern?

Fragen Sie nach den Dokumenten, die Ihr konkretes Angebot belegen: etwa einer Inventarliste mit Eigentums- oder Leasingstatus, Miet- und Pachtunterlagen, wichtigen Arbeits- und Dienstleistungsverträgen sowie verfügbaren wirtschaftlichen Auswertungen. Notieren Sie zu jeder Unterlage die Frage, die sie beantworten soll, dazu Zeitraum und Herkunft sowie den verbleibenden Klärungsbedarf.

Wie prüfe ich die GKV-Zulassung vor einer Praxisübernahme?

§ 124 SGB V verlangt eine Zulassung für Heilmittel, die zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben werden. Fragen Sie die zuständige Arbeitsgemeinschaft im Bundesland, welche Unterlagen und Schritte für Ihre geplante Trägerschaft, den Standort und die Therapiebereiche gelten. Klären Sie ausdrücklich, welche Schritte nach dem Wechsel erforderlich sind.

Wie ordne ich wirtschaftliche Angaben aus einer angebotenen Praxis ein?

Halten Sie Herkunft und Zeitraum jeder Angabe fest und fragen Sie, welche Leistungen, Arbeitszeiten und organisatorischen Aufgaben die bisherigen Werte erklären. Trennen Sie beobachtete Ergebnisse von Annahmen zur künftigen Entwicklung. So kann Ihre eigene Planung die Unterschiede zu Ihrem Startmodell berücksichtigen.

Darf ich Patientenakten bei einer Praxisübernahme einfach übernehmen?

Planen Sie Behandlungsunterlagen getrennt von der Inventarliste und legen Sie vorab fest, wer sie verwahrt und wer darauf zugreifen darf. Die Datenschutzaufsicht Rheinland-Pfalz beschreibt eine aufgeklärte Einwilligung der Patientinnen und Patienten oder einen Verwahrungsvertrag, der den Zugriff bis zu einer individuellen Freigabe verhindert. Klären Sie den passenden Weg und die Information der Betroffenen vor dem Übergang.

Wie unterstützt easymed den Praxisalltag nach einer Übernahme?

In easymed plant das Team Termine und Behandler im Teamkalender, versendet die digitale Selbstauskunft per Link und findet Stammdaten, Verlauf, Dokumente und Hinweise in der Patientenakte. Befund und Verlauf werden beim jeweiligen Termin dokumentiert. Die Organisation alter Behandlungsunterlagen planen Sie zusätzlich mit dem vereinbarten Daten- und Zugriffsweg.

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