Eine samedi-Alternative für Ihre Therapiepraxis sollte zum Arbeitsweg nach der Buchung passen. samedi beschreibt seinen Online-Terminkalender als Ergänzung zu einem bestehenden Praxisverwaltungssystem oder KIS. Bei einer unterstützten Schnittstelle werden Termine mit dem Primärsystem synchronisiert; Dokumentation und Abrechnung bleiben dort. Das passt, wenn Sie die Termin- und Ressourcenplanung erweitern und Ihr bestehendes Verwaltungssystem weiterverwenden möchten. samedi erklärt den Anschluss an Praxisverwaltungssysteme.
easymed verbindet den Kalender mit Patientenakte, Dokumentation und Privatabrechnung. Patienten buchen über das Portal Ihrer Praxis; die Buchung wird bestätigt und in den gemeinsamen Kalender übernommen. Das Team stellt Terminarten, Arbeitszeiten der Behandler, Räume und Puffer passend zum Praxisablauf ein. Beim Termin ergänzt die behandelnde Person Befund und Verlauf in der zugehörigen Akte; die hinterlegten privaten Leistungen und Preise stehen für die Rechnung bereit. Entscheidend ist deshalb nicht die längste Funktionsliste, sondern wo der nächste Arbeitsschritt stattfindet.
Ein Wochenplan macht den Unterschied sichtbar: Zwei Fachkräfte teilen sich einen Bewegungsraum mit mehreren Plätzen; daneben gibt es eine Behandlungskabine. Eine Patientin vereinbart sechs wiederkehrende Sitzungen und muss den dritten Besuch verschieben. An diesem Beispiel können Sie prüfen, wie Behandler, Raum, Terminänderung und Patientenfall zusammenspielen.
samedi-Alternative: Terminplanung oder gesamter Praxisweg?
samedi bietet Onlinebuchung, Termin- und Ressourcenplanung sowie strukturierte Behandlungsfolgen. Der Kalender ergänzt laut Anbieter ein PVS oder KIS. Bei der Verbindung über HL7 werden Termine bidirektional synchronisiert; welche Patientendaten tatsächlich übertragen werden, hängt laut samedi vom angeschlossenen Primärsystem ab. Dokumentation und Abrechnung verbleiben im PVS oder KIS. Wenn dieses System bleiben soll, prüfen Sie daher konkret, welche Schnittstelle für Ihre Praxis verfügbar ist und welche Angaben sie überträgt. Die Produktseite zum samedi-Kalender beschreibt diesen Übergabeweg.
Bei easymed liegen Kalender und Patientenakte in derselben Praxissoftware. Eine Onlinebuchung erscheint im Praxisplan; die behandelnde Person arbeitet beim Besuch am vorhandenen Patientenfall weiter. Nach dem Termin kommen Befund und Verlaufsnotiz hinzu, und die private Rechnung greift auf die eingetragenen Leistungen und Preise zurück. Der Empfang richtet die Buchung nach den eigenen Terminarten und freien Zeiten aus. Eine fachliche Entscheidung über Behandler, Raum und tatsächliche Dokumentation bleibt beim Praxisteam.
Für den Vergleich helfen zwei Fragen: Soll eine Terminlösung das vorhandene Verwaltungssystem ergänzen, oder soll der Termin im selben System weiter zur Patientenakte, Dokumentation und Abrechnung führen? Und muss der Anschluss zwischen zwei Systemen bestimmte Angaben übertragen? Antworten Sie darauf mit einem typischen Patientenfall, nicht mit abstrakten Produktbegriffen.
Person und Raum im selben Zeitfenster planen
Im Beispiel arbeiten zwei Therapeutinnen in einem Bewegungsraum mit mehreren Plätzen; daneben gibt es eine Behandlungskabine. Für einen Besuch gehören eine verfügbare Fachkraft und ein geeigneter Raum zum selben Zeitfenster.
Der easymed-Kalender zeigt eine Spalte je Behandler und lässt sich wahlweise nach Räumen mit mehreren Plätzen ansehen. Eigene Arbeitszeiten und Puffer unterstützen die Terminplanung. So kann das Team im Wochenplan prüfen, ob die behandelnde Person Zeit hat und welcher Raum für die geplante Behandlung passt. Ist der Bewegungsraum belegt, kann es einen geeigneten anderen Raum oder einen späteren Termin vereinbaren.
samedi beschreibt die Einplanung von Personal, Räumen und Geräten als Teil seiner Ressourcenplanung. Wenn Ihre Praxis ein bestimmtes Gerät für einen Termin reservieren muss, prüfen Sie, ob es beim gewünschten Produkt als Ressource eingeplant wird. Bei easymed zeigt die Funktionsübersicht eine Spalte je Behandler und eine Raumansicht für Räume mit mehreren Plätzen; auch Arbeitszeiten und Puffer gehören dazu. Stellen Sie im Produktgespräch dieselbe Raum- und Terminfrage, damit die Planansicht zum tatsächlichen Behandlungstag passt. Die easymed-Funktionsübersicht und die Online-Terminbuchung für Therapiepraxen beschreiben den aktuellen Planungsumfang.
Einzeltermin, Serie und Terminkette unterscheiden
Ein Einzeltermin beschreibt einen Besuch. Eine Serie bündelt wiederkehrende Besuche, zum Beispiel sechs Behandlungen mittwochs. Eine Terminkette verbindet unterschiedliche Schritte in einer festgelegten Reihenfolge; Mindest- und Maximalabstände bestimmen, in welchem zeitlichen Rahmen die folgenden Termine liegen.
Die samedi-Online-Terminvergabe nennt Terminketten für längere Behandlungsabfolgen. Der Anbieter zeigt auch, dass dabei die Reihenfolge und zeitlichen Abstände festgelegt werden können. Die Anleitung zu samedi-Terminketten erläutert, dass die Verfügbarkeit der jeweils benötigten Ressourcen für die Teiltermine zählt. Sie beschreibt außerdem einen Unterschied, der im Praxisalltag relevant ist: Ein einzelner Termin der Kette kann verschoben werden; die gesamte Kette lässt sich laut Anleitung nicht als unveränderte Folge auf einmal verschieben, sondern muss dafür abgesagt und neu gebucht werden.
Die easymed-Funktionsübersicht nennt Serientermine, Behandler- und Raumansicht sowie Pufferzeiten. Eine wiederkehrende Sitzung ist damit klar von einer Folge aus verschiedenen Terminarten mit festgelegten Mindest- und Maximalabständen zu unterscheiden. Wenn Ihre Behandlung solche Abstandsregeln braucht, nehmen Sie die konkrete Abfolge in das Produktgespräch auf und prüfen Sie, wie jeder Teiltermin geplant wird.
Eine einzelne Änderung in der Serie weiterplanen
Im Praxisbeispiel fällt die behandelnde Fachkraft beim dritten Termin aus. Das Team vereinbart für diesen Besuch eine Vertretung, einen passenden Raum und eine neue Zeit. Die Patientin bestätigt die neue Vereinbarung; die übrigen Termine bleiben wie geplant.
Für den betroffenen Termin helfen drei klare Angaben: Wer übernimmt die Behandlung? Welcher Raum passt? Welche Ersatzzeit ist tatsächlich vereinbart? Danach kann die Vertretung in der vorhandenen Patientenakte nachsehen, welche Angaben für den Besuch bereitliegen, und ihre eigene Beobachtung im Verlauf dokumentieren. So bleibt die Änderung an den konkreten Patientenfall gebunden.
Ist der Bewegungsraum am gewünschten Nachmittag schon belegt, kann das Team im Beispiel einen anderen geeigneten Raum oder einen späteren Zeitraum anbieten. Welche Variante fachlich passt, entscheidet die Praxis. Sobald die neue Zeit feststeht, trägt das Team sie in den gemeinsamen Kalender ein und kann sie beim nächsten Kontakt nachvollziehbar nennen. Bei einem Systemwechsel sollten Sie genau diese einzelne Änderung im Produktgespräch vorführen lassen.
Onlinebuchung und freie Zeiten verbinden
In easymed buchen Patienten über das Portal der Praxis. Neue und bestehende Patienten können getrennt angesprochen werden; das Team bestimmt die angebotenen Terminarten und verfügbaren Zeiten. Die Buchung wird per E-Mail und WhatsApp bestätigt. Zwei einstellbare Erinnerungen können vor dem Besuch versendet werden. Über den Verwaltungslink können Patienten selbst verschieben oder absagen.
Wird ein Termin frei, bietet die Smart-Warteliste ihn automatisch passenden Wartenden an. Dabei zählen die gebuchte Leistung, der gewünschte Behandler sowie mögliche Wochentage und Zeitfenster. Mehrere passende Personen können ein Angebot erhalten; wer zuerst zusagt, bekommt den Platz. Die bestätigte Buchung steht danach im gemeinsamen Kalender. Für den Empfang entfällt bei diesem Ablauf die zusätzliche Anrufrunde, um die passende Person für die frei gewordene Zeit zu finden. Die Informationen zur easymed-Warteliste beschreiben die Angebotslogik.
Vom Kalender zur Akte und zur Rechnung weiterarbeiten
Für einen Ersttermin können Antworten aus der digitalen Anamnese in der Patientenakte bereitstehen. Die behandelnde Person ergänzt beim Besuch Befund und Verlauf. Bei einer privaten Behandlung verwendet die Rechnung die zugehörigen Leistungen und Preise. Der Termin ist damit der Anfang des Patientenfalls und nicht das Ende einer getrennten Kalenderaufgabe.
Wenn Ihre Praxis ein bestehendes Primärsystem weiterverwenden möchte, klären Sie für dessen Schnittstelle, welche Termin- und Patientendaten übernommen werden und wo Befund, Verlauf und Abrechnung gepflegt werden. Wenn Sie Kalender und Praxisverwaltung gemeinsam organisieren möchten, verfolgen Sie in easymed eine Onlinebuchung vom Kalender in die Akte und danach bis zur Privatabrechnung. So sehen Sie, welche Arbeit das System zusammenführt und welche Entscheidungen Ihr Team im Alltag weiter trifft.
Den Wochenplan im Produktgespräch durchspielen
Bringen Sie ein konkretes Beispiel mit: sechs wiederkehrende Besuche, ein geteilter Raum und eine Verschiebung im dritten Termin. Prüfen Sie, ob die verfügbare Person und der passende Raum gemeinsam sichtbar sind, wie die neue Zeit bestätigt wird und wo die behandelnde Person die Angaben für den Besuch findet. Bei einer Behandlungsfolge mit verschiedenen Terminarten ergänzen Sie die nötige Reihenfolge und die möglichen Abstände.
Lernen Sie anschließend den easymed-Kalender am selben Beispiel kennen: Die Buchung kommt im gemeinsamen Plan an, die Patientenakte bleibt mit dem Termin verbunden, und Befund, Verlauf sowie private Rechnung schließen an den Besuch an. So können Sie eine samedi-Alternative nach dem Praxisablauf auswählen, den Ihr Team tatsächlich verwenden möchte.