Beim Softwarewechsel übernimmt der Datenassistent von easymed Patienten- und Termindaten aus Simplimed, etermin und Billfox. Für andere Exporte stehen CSV oder API als Übernahmeweg bereit. Sie ordnen Behandler den passenden Kolleginnen und Kollegen zu und sehen vor dem vollständigen Import eine kleine Datenvorschau. So bleiben die Zuordnungen von Terminen und Behandlern nachvollziehbar; Patientendaten müssen nicht einzeln neu erfasst werden.
Auch wenn Sie eine Auswahlliste in einem bestehenden Programm ändern, hilft eine klare Zuordnung. Das folgende Beispiel zeigt eine Geräteübersicht: G12, G18 und G23 tragen bisher den Standort „Schrank“. Künftig soll die Liste zwischen „Schrank Empfang“ und „Schrank Raum 2“ unterscheiden. Entscheidend ist, welchen tatsächlichen Ort der Altwert beschreibt. Die neue Auswahl sollte diese Bedeutung gezielt ergänzen.
Die Bedeutung des bisherigen Feldes erhalten
Eine neue Dropdown-Auswahl erleichtert die künftige Eingabe. Vorhandene Werte brauchen dazu einen passenden Übergang. „Schrank“ beschreibt im Beispiel einen Aufbewahrungsort, lässt aber offen, welcher Schrank gemeint war. Die neuen Bezeichnungen ergänzen diese Information. Sie sollen denselben Gegenstand weiterhin auffindbar machen.
Öffnen Sie dafür einen vorhandenen Datensatz mit seiner Gerätekennung und dem bisherigen Feldwert. Die Kennung verbindet die Information mit dem konkreten Gerät. Eine vorhandene Standortnotiz oder die Kollegin, die das Gerät zuletzt genutzt hat, kann den tatsächlichen Ort rasch benennen. Für die Zuordnung zählt diese Information.
Halten Sie die Ausgangsfassung Ihrer Liste als Arbeitskopie fest. Eine zusätzliche Spalte reicht, um den neuen Standort neben dem alten Wert zu notieren. So bleibt der Übergang nachvollziehbar, ohne für jedes Gerät eine zweite Dokumentation aufzubauen. Bereits eindeutige Angaben können direkt weiterverwendet werden.
Neue Standorte alltagstauglich benennen
„Schrank Empfang“ und „Schrank Raum 2“ lassen sich im Praxisalltag eindeutig verwenden. Beide Namen beschreiben denselben Informationstyp: einen Ort. Die Auswahl beantwortet damit eine klare Frage. Mitarbeitende können den Eintrag beim Ablegen oder Suchen eines Geräts unmittelbar verstehen.
Ein Zustand wie „prüfen“ hat eine andere Bedeutung. Falls ein Gerät beispielsweise zur Wartung vorgesehen ist, bleibt sein Standort trotzdem „Schrank Empfang“. Eine getrennte Zustandsangabe hält diese beiden Informationen verständlich auseinander. Der Standortfilter zeigt weiterhin, wo das Gerät liegt.
Verwenden Sie Namen, die Ihr Team schon kennt. Ein ausgeschriebener Raumname ist leichter zuzuordnen als eine neu eingeführte Abkürzung. Zwei passende Einträge reichen im Beispiel aus. Zusätzliche Auswahlwerte werden erst sinnvoll, wenn tatsächlich weitere Aufbewahrungsorte hinzukommen.
G12 und G18 ihren tatsächlichen Orten zuordnen
Im Beispiel liegt G12 im Schrank Empfang und G18 im Schrank Raum 2. Der Ort von G23 ist noch offen. Die vorhandenen Gerätekennungen verbinden jedes Gerät mit seinem bisherigen Datensatz. So lassen sich die beiden bekannten neuen Standorte gezielt eintragen, während G23 bis zur konkreten Rückmeldung seinen offenen Zuordnungsbedarf behält.
Eine blaue Tasche kann das Wiederfinden erleichtern, die Gerätekennung bleibt der eindeutige Bezug. Wird G12 später umgeräumt, ändern Sie den Ort bei demselben Gerät. Die Nummer bleibt bestehen. Das Team findet anschließend den aktuellen Standort, statt denselben Gegenstand unter einem zweiten Eintrag zu suchen.
Für G23 genügt eine konkrete Frage an die zuständige Kollegin: Wo wurde das Gerät zuletzt abgelegt? Sobald der Ort feststeht, wird auch dieser Eintrag ergänzt. Die beiden bereits bekannten Zuordnungen können unabhängig davon weitergenutzt werden.
Altwert und neue Auswahl zusammenführen
Für G12 ergibt sich eine einfache Zuordnung: bisher „Schrank“, künftig „Schrank Empfang“. G18 erhält „Schrank Raum 2“. In der Übergangsliste stehen Gerätekennung, bisheriger Wert und neuer Standort nebeneinander. Der Altwert erklärt die Herkunft; der neue Wert hilft beim nächsten Zugriff.
Prüfen Sie vor einer Sammeländerung die betroffenen Datensätze. Der alte Text „Schrank“ kommt bei mehreren Geräten vor, bezeichnet aber unterschiedliche Zielorte. Ordnen Sie daher jede Änderung über die Gerätekennung dem bestätigten Standort zu. Zeigt das Programm vor dem Speichern eine Vorschau oder Trefferzahl, vergleichen Sie diese mit Ihrer Zuordnungsliste. G23 bleibt offen, bis sein tatsächlicher Ort feststeht.
In relationalen Datenbanken bezeichnet ein Primärschlüssel eine einzelne Zeile eindeutig. Eine Änderung per Filter kann mehrere Zeilen betreffen, wenn der Suchwert mehrfach vorkommt. Das beschreiben die PostgreSQL-Dokumentation zu Primärschlüsseln und zu Änderungen an vorhandenen Daten; auch Microsoft Learn zu UPDATE-Abfragen erklärt, wie eine Suchbedingung den Umfang der Änderung eingrenzt.
Nutzen Sie für die Anpassung den vorgesehenen Weg des Programms, etwa die Feldbearbeitung oder eine Importzuordnung. Verwendet das Programm interne Schlüssel für Auswahllisten, ordnen Sie den neuen Anzeigenamen dort dem passenden Eintrag zu. Ziel bleibt, dass das Gerät unter derselben Kennung mit seinem bestätigten Standort verbunden ist.
Den Standortfilter für alte und neue Geräte nutzen
Der Filter „Schrank Empfang“ soll im Beispiel G12 anzeigen. Ein neu aufgenommenes Gerät G24 liegt ebenfalls dort und verwendet denselben Auswahlwert. Beide Einträge erscheinen gemeinsam. Damit unterstützt die neue Auswahl sowohl die übernommenen Angaben als auch die künftige Eingabe.
G18 bleibt über „Schrank Raum 2“ auffindbar. Vergleichen Sie nach dem Speichern die Filterergebnisse mit der Übergangsliste: G12 und G24 sollten gemeinsam unter „Schrank Empfang“ erscheinen, G18 unter „Schrank Raum 2“. Eine kurze Information zu den neuen Namen hilft dem Team, die Auswahl einheitlich zu verwenden.
Ein Blick auf diese konkreten Einträge zeigt den erreichten Zusammenhang. Ihre vorhandenen Daten bleiben nutzbar, und die zusätzliche Genauigkeit kommt im Alltag an. Eine später auftauchende Rückfrage wird direkt am betreffenden Gerät ergänzt.
Mit vorhandenen Praxisdaten in easymed starten
Entdecken Sie die Datenübernahme mit easymed. Eine persönliche Vorführung zeigt den Weg vom vorhandenen Export über die Behandlerzuordnung bis zur Vorschau vor dem vollständigen Import.