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Team und Zusammenarbeit

Große Gruppenpraxis organisieren: Zuständigkeiten klären

easymed verbindet Kalender, Patientenakte und Postfach. So legen Sie Zuständigkeiten, gemeinsame Kalenderregeln und eine praxistaugliche Einarbeitung fest.

easymed.digital Redaktion 5 Min. Lesezeit
Team einer Gruppenpraxis bespricht Zuständigkeiten und Einarbeitung.

Eine große Gruppenpraxis organisieren Sie leichter, wenn alle denselben nächsten Schritt kennen: Wer nimmt eine Anfrage auf, wer beantwortet fachliche Fragen, wie werden Behandler und Räume gemeinsam geplant und wer übernimmt offene Vorgänge beim Schichtwechsel? Die fachlichen Schwerpunkte bleiben unterschiedlich; gemeinsam geregelt werden die Übergänge zwischen Empfang, Behandlung und Verwaltung. easymed verbindet dafür Teamkalender, Patientenakte, Behandlungsdokumentation und patientenbezogenen E-Mail-Eingang. Rechte lassen sich pro Mitarbeiter nach Bereichen einstellen. So arbeiten berechtigte Teammitglieder am selben Patienten- und Kalenderbezug weiter, während die Zuständigkeiten klar bleiben.

Zuständigkeiten in der interdisziplinären Gruppenpraxis nach Aufgaben festlegen

Eine Rechnungsfrage gehört zur administrativen Rolle; für eine fachliche Frage zur Terminwahl ist die zuständige Fachkraft der richtige Kontakt. Legen Sie auch den vereinbarten Vertretungsweg fest: Wer übernimmt welche organisatorische Aufgabe, wenn die hauptverantwortliche Person abwesend ist? Dann kann der Empfang die Frage mit den nötigen Angaben an die richtige Person weitergeben.

Häufige Fragen führen zur zuständigen Rolle
Eine Rechnungsfrage wird dem administrativen Rollenweg zugeordnet, eine fachliche Frage zur Terminwahl der zuständigen Fachkraft. Der Vertretungsweg folgt dem vereinbarten Auftrag. Frage zur Rechnung Fachliche Frage zur Terminwahl Administrative Rolle Zuständige Fachkraft Bei Abwesenheit Vereinbarter Vertretungsweg Zuständigkeit und Zugriff passen.
Rechnungsfragen und fachliche Terminfragen gehen an die passende Rolle; die Vertretung ist ebenfalls festgelegt.

Für häufige Anliegen genügt eine kurze Zuordnung aus Thema, zuständiger Rolle und Vertretung. Eine Frage zur Rechnung geht an die Verwaltung; eine Unsicherheit zur passenden Behandlung klärt die zuständige Fachkraft. Die Leitung muss nicht jede übliche Terminabsprache entscheiden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung empfiehlt Praxisteams kurze regelmäßige Absprachen und klare Aufgabenverteilungen, bei denen Kolleginnen und Kollegen bei Bedarf vertreten können (Hinweise zur Zusammenarbeit im Praxisteam).

In easymed legen Sie Mitarbeiterrechte je Bereich fest. Stimmen Sie die sichtbaren und bearbeitbaren Bereiche auf die jeweilige Aufgabe ab und passen Sie sie an, wenn sich ein Arbeitsauftrag ändert. So bildet der Zugang in der Software die vereinbarte Zuständigkeit ab.

Gemeinsame Kalenderregeln für Behandler und Räume pflegen

Eine gute Kalenderregel beantwortet für jede Leistung dieselben Fragen: Wie heißt das Angebot, wie lange dauert es, welche Fachkraft und welcher Raum sind vorgesehen, und braucht es eine besondere Vorbereitung? Der easymed-Teamkalender bietet Tages-, Wochen- und Monatsansichten, Behandlerspalten sowie eine Raumplanung. Farben, Arbeitszeiten und hinterlegte Leistungen helfen dem Empfang, freie Zeiten der passenden Person und dem benötigten Raum zuzuordnen.

Erklären Sie den Unterschied an zwei konkreten Beispielen: einem gewöhnlichen Erstkontakt und einem Angebot mit zusätzlicher Vorbereitung. Verwenden Sie die gemeinsame Bezeichnung für den Erstkontakt; ergänzen Sie die Vorbereitung nur beim betreffenden Angebot. Zeigen Sie der neuen Person, wie Leistung, Dauer, Behandler und Raum zusammengehören. So wird die Ausnahme anhand des tatsächlichen Angebots verständlich und muss nicht als persönliche Nebenregel jedes Teammitglieds gelernt werden.

Zusätzliche Vorbereitung nur beim betreffenden Angebot

Gemeinsame organisatorische Bezeichnung: Erstkontakt

Standardfall
Gemeinsame GrundregelErstkontakt
Angebot mit Vorbereitung
Gemeinsame GrundregelZusätzliche VorbereitungErstkontakt
Diese Vorbereitung gilt für das betreffende Angebot.
Die gemeinsame Kalenderregel bleibt verständlich; die Vorbereitung wird dort gezeigt, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

Serientermine und Pufferzeiten unterstützen wiederkehrende Besuche und die Tagesplanung. Bei einer einzelnen Änderung folgt der Kalender der bestätigten Vereinbarung. Für die Einarbeitung reichen deshalb ein regulärer Folgetermin und ein geänderter Besuch als Beispiele: Die neue Person sieht, welche Information sie aktualisiert und wann eine fachliche Rückfrage nötig ist.

Patientenakte und Rechte für die Zusammenarbeit verbinden

Eine gemeinsame Patientenakte hält Stammdaten, Versicherung, Verlauf und Dokumente beim selben Kontakt. In easymed wird die Behandlungsdokumentation dem Termin zugeordnet; das Praxis-Postfach kann E-Mails automatisch dem Patienten zuweisen. Empfang, Behandlung und Verwaltung finden so den passenden organisatorischen Anschluss, ohne den Kontakt aus getrennten Ablagen neu zusammenzustellen.

Ein Beispiel macht die Rollen sichtbar: Eine Antwort auf einen Terminvorschlag kommt im Praxis-Postfach an. Der Empfang ordnet sie der offenen Anfrage zu und führt die vereinbarte Zeit anschließend im Teamkalender. Die behandelnde Person ergänzt Befund und Verlauf zum zugehörigen Besuch. Beide arbeiten am selben Patientenbezug, erledigen aber unterschiedliche Aufgaben.

Richten Sie die Mitarbeiterrechte entsprechend dieser Aufgaben ein. Für die Terminorganisation braucht der Empfang die dafür vorgesehenen Kalender- und Kontaktbereiche; die fachliche Dokumentation gehört in den Arbeitsweg der behandelnden Person. Wenn jemand zusätzlich eine Vertretungsaufgabe übernimmt, passen Sie die betreffenden Bereiche an. Die fachliche Einschätzung bleibt bei der zuständigen Fachkraft.

Neue Mitarbeitende in einer großen Gruppenpraxis einarbeiten

Beginnen Sie vor dem ersten Arbeitstag mit einer festen Ansprechperson und den Aufgaben, die die neue Person zuerst übernimmt. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung empfiehlt einen strukturierten Einstieg mit persönlichem Kontakt, einer Vorstellung im Team und schrittweise vermittelten Informationen, damit neue Beschäftigte nicht mit allem auf einmal beginnen (DGUV: Onboarding für den gelungenen Arbeitsstart).

Drei Teammitglieder stimmen sich bei einer Einarbeitung am Empfang mit einer Mappe und einem Tablet ab. KI Generiert
Neue Teammitglieder lernen gemeinsame Arbeitswege am Empfang Schritt für Schritt kennen.

Eine neue Empfangskraft lernt zuerst den Weg von der Anfrage über die passende Leistung bis zum freien Termin und der fachlichen Rückfrage. Behandelnde starten bei ihren Terminen, der Patientenakte und der Dokumentation; die administrative Rolle bei ihren Rechnungs- und Kontaktwegen. Nutzen Sie für die Übung einen vorbereiteten Musterfall und lassen Sie die neue Person einen typischen Vorgang selbst ausführen. So sieht die Ansprechperson direkt, an welcher Stelle eine Erklärung noch fehlt.

Arbeitsschutzbezogene Unterweisungen richten Sie ebenfalls nach Arbeitsplatz und Aufgabe aus. § 12 Arbeitsschutzgesetz verlangt sie bei der Einstellung und bei Änderungen des Aufgabenbereichs vor Aufnahme der Tätigkeit (§ 12 ArbSchG). Erklären Sie die für den Arbeitsplatz geltenden Schutz- und Notfallregeln deshalb als eigenen Teil des Einstiegs.

Nach den ersten Arbeitstagen fragen Sie nach einer Aufgabe, die bereits selbstständig klappt, und einem Übergang, der noch unklar ist. Ergänzen Sie die gemeinsame Anleitung an der konkreten Stelle. Bei einer neuen Kalenderregel oder geänderten Zuständigkeit wird nur der betreffende Abschnitt angepasst; die ganze Einführung muss nicht neu geschrieben werden.

Offene Terminvorschläge beim Schichtwechsel weiterführen

Sendet der Empfang am Vormittag einen Terminvorschlag und trifft die Antwort am Nachmittag ein, braucht die nächste Schicht vier Angaben: den zugehörigen Kontakt, die angebotene Zeit, den erwarteten oder eingegangenen Rücklauf und den nächsten Schritt mit zuständiger Person. Kennzeichnen Sie den Vorgang als offen, bis die Auswahl bestätigt ist. So kann die übernehmende Person genau dort ansetzen, wo der vorherige Arbeitsschritt endete.

Die nächste Schicht setzt am Terminvorschlag an
Vormittag
TerminvorschlagAngebotene Zeit beim Kontakt
Nachmittag
Antwort geht einAntwort beim selben Kontakt
Zweite Schicht nutzt den gemeinsamen Stand
Bestätigte AuswahlVerbindlicher KalenderTerminmitteilung
Kontakt, angebotene Zeit und offene Auswahl führen zur bestätigten Buchung und Terminmitteilung.

Das Praxis-Postfach von easymed ordnet E-Mails dem Patienten zu; der gemeinsame Kalender enthält den vereinbarten Termin. Die zuständige Empfangskraft prüft die Antwort, führt die bestätigte Auswahl als vereinbarten Termin nach und versendet die passende Terminmitteilung. Damit hängen Vormittagsangebot, Nachmittagsantwort und gebuchter Besuch am selben Kontakt zusammen.

Für die tägliche Abstimmung reicht ein kurzer Blick auf offene Übergänge: Welche Antwort wird noch erwartet, wer prüft sie und was ist nach der Rückmeldung zu tun? Besprechen Sie in der Runde nur Fälle, die tatsächlich eine Entscheidung brauchen. Die üblichen Anfragen laufen über die vereinbarten Rollen und Kalenderregeln weiter.

Eine große Gruppenpraxis bleibt übersichtlich, wenn Zuständigkeit, Kalenderregel und nächster Schritt zusammenpassen. Beginnen Sie mit den häufigsten Aufgaben am Empfang und in der Behandlung, üben Sie diese mit neuen Mitarbeitenden und passen Sie die gemeinsame Anleitung an den Rückfragen aus dem Alltag an.

Häufige Fragen

Welche Zuständigkeiten helfen in einer großen Gruppenpraxis?

Ordnen Sie häufige Anliegen einer Rolle zu und benennen Sie eine Vertretung. Rechnungsfragen gehen an die Verwaltung, fachliche Fragen zur Terminwahl an die zuständige Fachkraft. Für übliche Anfragen genügt der vereinbarte Weg; nur Fälle mit echtem Entscheidungsbedarf gehören in die kurze Teamabstimmung.

Wie bleiben Kalenderregeln für viele Behandler verständlich?

Verwenden Sie gemeinsame Leistungsbezeichnungen und halten Sie Dauer, Behandler und Raum fest. Eine zusätzliche Vorbereitung erscheint nur bei dem Angebot, für das sie gebraucht wird. Ein gewöhnlicher Erstkontakt und ein Angebot mit Vorbereitung machen den Unterschied bei der Einarbeitung konkret.

Wie arbeite ich neue Mitarbeitende in einer großen Gruppenpraxis ein?

Benennen Sie vor dem ersten Arbeitstag eine feste Ansprechperson und legen Sie die ersten Aufgaben fest. Die neue Person übt einen typischen Ablauf selbst mit einem vorbereiteten Musterfall. Nach den ersten Arbeitstagen besprechen Sie, was schon klappt und welcher Übergang noch unklar ist; notwendige Schutz- und Notfallregeln gehören ebenfalls zum Einstieg.

Was gehört in die Übergabe eines offenen Terminvorschlags?

Halten Sie den zugehörigen Kontakt, die angebotene Zeit, den erwarteten oder eingegangenen Rücklauf und den nächsten Schritt samt zuständiger Person fest. Die nächste Schicht kann so erkennen, was noch offen ist. Nach der Bestätigung führen Sie die vereinbarte Zeit im gemeinsamen Kalender nach.

Wie unterstützt easymed die Zusammenarbeit im großen Team?

Der Teamkalender verbindet Tages-, Wochen- und Monatsansichten mit Behandlern und Räumen. Patientenakte, Dokumentation und Praxis-Postfach knüpfen am Patientenbezug an; persönliche Mitarbeiterrechte bestimmen die verfügbaren Bereiche. So können Empfang, Behandlung und Verwaltung ihren jeweiligen nächsten Schritt im gemeinsamen Praxisablauf fortführen. easymed zeigt diese Funktionen in einer persönlichen Vorführung.

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