Für die Vorbereitung eines Hausbesuchs in der Podologie gehören der Auftrag, der Zugang zur Wohnung, die passenden Arbeitsmittel und ein realistischer Zeitplan zusammen. Mit easymed arbeiten Empfang und behandelnde Person im selben Kalender und in derselben Patientenakte. So kann das Team die Fahrt einplanen, während die Fachperson unterwegs die passenden Hinweise öffnet und ihre Besuchsnotiz direkt beim Patienten ergänzt.
Den Hausbesuch und den Zugang früh klären
Bei einer Heilmittelverordnung im GKV-Bereich prüfen Sie vor der Terminplanung, ob ein Hausbesuch verordnet ist. Nach § 11 der Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses ist er nur zulässig, wenn die Patientin oder der Patient die Praxis aus medizinischen Gründen nicht aufsuchen kann oder der Hausbesuch medizinisch zwingend notwendig ist. § 13 nennt außerdem das Feld „Hausbesuch (ja oder nein)“ als erforderliche Angabe auf der Verordnung. Tragen Sie den Termin erst ein, wenn diese Grundlage geklärt ist.
Für die Anfahrt helfen die konkrete Adresse und die Hinweise, die diesen Besuch tatsächlich erleichtern: etwa ein anderer Hauseingang, eine Etage oder eine vereinbarte Kontaktperson. Erfassen Sie die Angaben beim passenden Patienten, damit Empfang und behandelnde Person am selben Stand arbeiten. Bei einer Änderung vor der Abfahrt ergänzen Sie den aktuellen Zugangshinweis dort; eine einzelne Nachricht zwischen privaten Nachrichten wird leicht übersehen.
Klären Sie organisatorische Fragen möglichst bei der Terminvereinbarung. Muss der Empfang den Eingang ankündigen lassen? Gibt es eine Kontaktperson in der Einrichtung? Ist ein bestimmtes Zeitfenster vereinbart? Notieren Sie nur die Angaben, die für diesen Besuch gebraucht werden. So bleibt der Datensatz übersichtlich und die behandelnde Person findet die Information vor der Fahrt an einem Ort.
Arbeitsmittel passend zum Besuch zusammenstellen
Die Anlage 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen führt die Ausrüstung und Organisation von Hausbesuchen sowie Behandlungsplanung und Dokumentation als Ausbildungsinhalte auf. Für den Praxisalltag lässt sich daraus eine einfache Vorbereitung ableiten: Eine kurze Grundliste deckt wiederkehrende Handgriffe ab; die behandelnde Fachperson ergänzt das Material, das sie für den konkreten Besuch auswählt.
Prüfen Sie die Liste vor der Abfahrt anhand des geplanten Behandlungstermins. Grundausstattung und regelmäßig benötigte Materialien können als feste Routine bereitliegen. Besondere Arbeitsmittel, Unterlagen oder Verbrauchsmaterial ergänzen Sie nur, wenn sie zu diesem Besuch gehören. Die fachliche Entscheidung über Behandlung und Ausstattung trifft die behandelnde Person; die Organisation sorgt dafür, dass die ausgewählten Dinge zusammen mitgenommen werden.
Eingegangene Unterlagen und individuelle Hinweise bleiben in der Patientenakte. Wird beispielsweise vor dem Termin eine neue Zugangsinformation mitgeteilt, ergänzen Sie sie beim Patienten und weisen das zuständige Teammitglied darauf hin. So findet die behandelnde Person sowohl den organisatorischen Stand als auch die bereits vorliegenden Unterlagen, ohne Informationen aus mehreren Ablagen zusammenzusuchen.
Fahrt und Behandlung gemeinsam planen
Berücksichtigen Sie im gemeinsamen Kalender nicht nur die Behandlungszeit, sondern auch Fahrt und die geplante Nachbereitung. easymed bietet im Teamkalender Pufferzeiten; damit lässt sich der Tagesplan so abbilden, dass eine behandelnde Person nicht gleichzeitig als frei für einen Praxistermin erscheint. Der Empfang kann Anfragen anhand desselben Kalenders beantworten.
Ein Beispiel: Auf einen Hausbesuch am Vormittag folgt ein Termin in der Praxis. Planen Sie die Rückfahrt und den Übergang zum nächsten Termin ein. Die Zeiten müssen zu Ihrer eigenen Strecke und Arbeitsweise passen; eine allgemeingültige Fahrtzeit gibt es nicht. Entscheidend ist, dass der Kalender die tatsächliche Verfügbarkeit der behandelnden Person zeigt.
Wird ein Hausbesuch verschoben, vereinbaren Sie den neuen Zeitpunkt mit der betroffenen Person und ändern ihn im gemeinsamen Kalender. Prüfen Sie anschließend die Praxistermine, Fahrt und Nachbereitung rund um den neuen Zeitpunkt. Das Team arbeitet dann mit der aktualisierten Planung, statt eine weitere Kalenderliste abzugleichen. Patientenadresse und Zugangshinweise bleiben beim Patienten gespeichert und müssen beim Verschieben nicht neu in eine Nachricht übertragen werden.
Die Patientenakte unterwegs nutzen
Öffnen Sie Ihre easymed-Praxis auf dem Smartphone oder Tablet im Browser und wählen Sie den passenden Patienten. Die gespeicherten Hinweise und Unterlagen stehen mit Internetzugang und Ihrem Praxiszugang bereit. Ergänzen Sie die Besuchsnotiz direkt in der Akte, solange die Einzelheiten des Termins präsent sind. Berechtigte Teammitglieder können in der Praxis am selben Stand weiterarbeiten.
Beim Zugriff unterwegs gehören Gerätesperre und ein geschützter Blick auf die Anzeige zum Ablauf. Sperren Sie das Gerät, wenn Sie es weglegen, und richten Sie den Bildschirm so aus, dass andere Personen die Patientenakte nicht mitlesen können. So bleibt die mobile Dokumentation mit einer umsichtigen Nutzung des Geräts verbunden.
Die Rückkehr als eigenen Übergang organisieren
Nach dem Hausbesuch führen Sie die Dokumentation beim selben Patienten weiter. Ergänzen Sie die Besuchsnotiz und ordnen Sie neu erhaltene Unterlagen direkt dort zu. Bereits unterwegs gespeicherte Informationen stehen in easymed bereit, sodass Ihr Team am selben Vorgang anknüpfen kann.
KI Generiert
Bleibt eine organisatorische Rückfrage offen, halten Sie die fehlende Angabe und den nächsten Schritt beim Patienten fest. Benennen Sie, wer die Rückfrage übernimmt und woran das Team den Abschluss erkennt. Beispielsweise fordert der Empfang eine benötigte Unterlage an, während die behandelnde Person ihre Besuchsnotiz ergänzt. Eine Vertretung kann anschließend sehen, was noch offen ist und wo die Weiterarbeit beginnt.
Ein übersichtlicher Hausbesuchstag besteht damit aus wenigen verknüpften Arbeitsschritten: Der Empfang stimmt den Termin ab und pflegt die organisatorischen Hinweise; die behandelnde Fachperson wählt die Arbeitsmittel, dokumentiert den Besuch und setzt fachliche Entscheidungen um. easymed hält Kalender und Patientenakte zusammen, damit die Planung und die Weiterarbeit auf denselben Informationen beruhen.