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Praxisorganisation

Patientenverwaltung: Familienkontakte einfach zuordnen

Eine Bezugsperson, mehrere Kinder, getrennte Akten: So ordnen Sie gemeinsame Kontaktdaten, Termine und Portalzugang in der Patientenverwaltung zu.

easymed.digital Redaktion 5 Min. Lesezeit
Elternteil und Kind klären mit der Empfangsmitarbeiterin ihre Kontaktzuordnung.

Wenn Geschwister dieselbe Eltern-E-Mail-Adresse nutzen, verknüpfen Sie die gemeinsame Bezugsperson mit jedem Kind. In easymed können Kontakt und Portalzugang der Bezugsperson für alle verknüpften Kinder gelten; jedes Kind behält seine eigene Patientenakte. Das erleichtert gemeinsame Terminabsprachen, während Befund und Verlauf dem jeweils behandelten Kind zugeordnet bleiben.

Beim Anlegen eines Kindes schlägt easymed bereits vorhandene Bezugspersonen anhand des Namens vor. Ihr Team wählt den passenden Kontakt aus und öffnet bei einer Terminfrage den Datensatz des betroffenen Kindes. So beantwortet die Patientenverwaltung Kontaktzuordnung und Aktenzuordnung als zwei getrennte Fragen.

Unterscheiden Sie Patient und Kontaktperson

Die behandelte Person und der organisatorische Ansprechpartner können verschieden sein. In easymed verknüpfen Sie ein Kind mit seiner Bezugsperson. Deren Kontaktangaben unterstützen die Terminabsprache; Befund, Verlauf und Dokumente bleiben bei dem jeweiligen Kind.

Eigene Patientenakte und passender Familienkontakt
Die behandelte Person trägt den eindeutig zugeordneten fachlichen VerlaufBehandelte PersonFachliche Information zuordnen
Die organisatorische Kontaktperson übernimmt die passende TerminabspracheKontaktpersonTerminabsprache zuordnen
Die Bezugsperson unterstützt die Terminabsprache. Befund, Verlauf und Dokumente gehören zum behandelten Kind.

Beim Anlegen eines Kindes schlägt easymed vorhandene Bezugspersonen über die Namenssuche vor. Sie wählen die passende Person aus und stellen die Verbindung her. Für eine Familie entstehen damit getrennte Patientenakten mit einem bekannten gemeinsamen Kontakt.

Eine Bezugsperson im Patientenstamm beantwortet zunächst die organisatorische Frage: Wer hilft bei Terminabsprachen? Für eine Einwilligung oder eine Anfrage zur Behandlungsakte klären Sie die konkrete Vertretungs- und Zugriffslage gesondert.

Das BGB regelt, dass elterliche Sorge die Vertretung des Kindes umfasst und zugleich dessen wachsende Fähigkeit zu selbstständigem Handeln berücksichtigt (§ 1626 BGB, § 1629 BGB). § 630g beschreibt das Recht des Patienten, die eigene Behandlungsakte einzusehen (§ 630g BGB). Eine gemeinsame E-Mail-Adresse beantwortet daher nicht automatisch, wer Behandlungsinformationen erhalten darf.

Suchen Sie vor einer neuen Anlage nachvollziehbar

Suchen Sie bei einem neuen Kontakt zunächst nach der Person in Ihrer Patientenverwaltung. Name und bekannte Angaben erleichtern das Wiederfinden eines vorhandenen Datensatzes. Ist ein Familienmitglied bereits erfasst, können Sie die vorhandene Bezugsperson für das weitere Kind auswählen.

Eine gemeinsame E-Mail-Adresse gehört bei Familien oft zu mehreren Kindern. easymed unterstützt diese Konstellation ausdrücklich. Bruder und Schwester bleiben als einzelne Patienten erhalten; der gemeinsame Elternkontakt kann bei beiden verwendet werden.

Bei einer Namensänderung ergänzen Sie die aktuelle Angabe im vorhandenen Datensatz, statt eine zweite Akte anzulegen. Ist die Zuordnung unklar, fragen Sie kurz nach, welche Person gemeint ist. Die anschließende Terminabsprache knüpft dann an den passenden Datensatz an.

Gestalten Sie Änderungen als gemeinsame Aufgabe

Pflegen Sie bestätigte Änderungen bei der Person, zu deren Kontaktweg sie gehören. Berechtigte Mitarbeitende nutzen anschließend denselben aktuellen Stand, wenn sie einen Rückruf vorbereiten oder eine Terminfrage aufnehmen.

Nennt eine Bezugsperson einen zusätzlichen Kontaktweg, fragen Sie kurz nach dem Zweck: Soll die Nummer künftig für Terminabsprachen gelten oder nur für eine bestimmte Situation? Die Antwort macht die Änderung verständlich. Den gewünschten Kontaktweg halten Sie bei der passenden Person fest.

Eine Bezugsperson zeigt am Empfang auf ihr Smartphone, während die Mitarbeiterin die neue Kontaktangabe auf einer Karte klärt. KI Generiert
Die bestätigte Kontaktangabe wird bei der passenden Person gepflegt. Das Team kann beim nächsten Anruf daran anschließen.

Halten Sie bei Bedarf auch fest, ob die neue Nummer die bisherige ersetzt oder nur für diesen Anlass gilt. So kann eine Vertretung beim nächsten Rückruf an der bestätigten Angabe anknüpfen.

Familienkonstellationen in easymed einfach abbilden

Die Familienpraxis und Eltern-Kind-Verwaltung verbindet eine Bezugsperson mit den Kindern. Ein Eltern-Login zeigt Termine, Rechnungen und freigegebene Dokumente der verknüpften Kinder. Die Praxis führt für jedes Kind einen eigenen fachlichen Verlauf.

Der gemeinsame Kontakt erleichtert die Organisation besonders, wenn Kinder keine eigene E-Mail-Adresse haben. Die Bezugsperson übernimmt dann die Terminabsprache. Das Team erkennt beim Termin, welches Kind behandelt wird und welcher Verlauf dazu gehört.

Erhält ein Kind später eigene Kontaktdaten, tragen Sie diese bei ihm ein. So kann das Team die Kommunikation an der aktuellen Situation ausrichten; die bisherige Behandlungshistorie bleibt beim Kind.

Verbinden Sie Informationen mit dem nächsten Schritt

Die digitale Anamnese von easymed kann passende Fragen vor dem Termin aufnehmen. Antworten kommen in die Patientenakte des Kindes und stehen für die Vorbereitung bereit. Der Empfang sieht damit die für den Besuch vorgesehenen Angaben am richtigen Datensatz.

Bei einer Terminfrage öffnet der Empfang die richtige Person und den zugehörigen Kalendertermin. Nach dem Besuch ergänzt die behandelnde Person Befund und Verlauf in derselben Akte. Patientenverwaltungssoftware verbindet so den ersten Kontakt mit dem nächsten Behandlungsschritt.

Mitarbeiterrechte legen fest, welche Bereiche Teammitglieder sehen und bearbeiten dürfen. Empfang und Behandlungsdokumentation können ihre jeweiligen Aufgaben in derselben Praxissoftware fortführen.

Eine gemeinsame E-Mail-Adresse richtig einordnen

Zwei Kinder einer Familie werden in der Praxis begleitet. Die Bezugsperson verwendet für beide Terminabsprachen dieselbe E-Mail-Adresse. In easymed sind die beiden Kinder getrennte Patienten mit einer verknüpften Bezugsperson. Der gemeinsame Kontakt erleichtert die Organisation; jedes Kind behält seinen eigenen Verlauf.

Ruft das Elternteil zum Folgetermin eines Kindes an, öffnet der Empfang dessen Buchung. Die Therapeutin findet später die Akte dieses Kindes mit Befund und Notizen. Das Geschwisterkind bleibt mit seiner eigenen Akte erkennbar. Die Beziehungsgrafik zeigt den gemeinsamen Kontakt und die beiden getrennten Patientenakten.

Der gemeinsame Portalzugang gibt der Bezugsperson einen Überblick über die freigegebenen Vorgänge der verknüpften Kinder. Innerhalb der Praxis bleibt der einzelne Patientenbezug der Ausgangspunkt für Termin und Behandlung.

Eine gemeinsame Kontaktkarte ist mit zwei räumlich getrennten Patientenakten verbunden, die eigene Fallbezüge behalten.
Schematisches Familienbeispiel: Eine Kontaktperson kann dieselbe E-Mail-Adresse für zwei getrennte Patienten verwenden. Die gemeinsame Adresse macht die Patientenakten nicht zu einem einzigen Fall.

Eine neue Telefonnummer als Ergänzung oder Ersatz klären

Eine Bezugsperson nennt beim Telefonat eine weitere Nummer. Fragen Sie nach, ob sie künftig für Terminabsprachen gelten soll oder nur für eine bestimmte Situation. Pflegen Sie den bestätigten Kontaktweg bei der passenden Person. Diese kurze Klärung hält die Stammdatenpflege für die nächste Aufgabe verständlich.

Den neuen Kontaktweg kurz einordnen
Eine neue Telefonnummer wird als zusätzlicher Kontakt für eine bestimmte Situation oder als künftiger Weg für Terminabsprachen eingeordnet. Die bestätigte Angabe wird vor dem nächsten Rückruf am gemeinsamen Ort gepflegt.Neue NummerFür diesen Anlassoder künftig für Termine?Gewünschten Weg klärenBestätigten Kontakt pflegen
Eine bestätigte Angabe gehört zur passenden Person. Der nächste Rückruf nutzt den bekannten Kontakt und bei Bedarf den beschriebenen Anlass.

Beim folgenden Rückruf nutzt der Empfang die aktuelle Angabe. Gilt die zusätzliche Nummer nur für einen bestimmten Anlass, bleibt auch dieser Zweck als organisatorischer Hinweis nachvollziehbar. Eine Vertretung kann am gemeinsamen Stand anknüpfen.

Wird die neue Nummer zum üblichen Terminweg, übernimmt Ihr Team diesen bestätigten Stand. Kontaktangaben und Patientenbezug werden zusammen gepflegt. Die Grafik zeigt die kurze Entscheidung zwischen zusätzlicher Situation und künftigem Terminweg.

Patientenverwaltung, Akte und Termin verbinden

easymed verbindet Patientenverwaltung, digitale Patientenakte und Kalender. Stammdaten und Bezugspersonen helfen dem Empfang bei der Organisation. Befund, Verlauf und Dokumente unterstützen die Behandlung. Beide Aufgaben beziehen sich auf dieselbe eindeutig zugeordnete Person.

Im Beispiel ruft ein Elternteil wegen des Folgetermins eines Kindes an. Der Empfang öffnet den bestehenden Datensatz und verschiebt den passenden Termin. Die Therapeutin knüpft später an den Verlauf dieses Kindes an. Das Geschwisterkind mit derselben Kontaktadresse bleibt als eigener Patient erhalten.

Diese Verbindung hilft auch bei einer Vertretung: Das Team findet Termin und zugehörige Informationen beim richtigen Kind. In einer persönlichen easymed-Vorführung können Sie den Ablauf mit einem Familienbeispiel durchgehen.

Häufige Fragen

Können zwei Kinder dieselbe E-Mail-Adresse verwenden?

Ja. Bei einem Familienkontakt verwenden beide Kinder die E-Mail-Adresse ihrer verknüpften Bezugsperson. Die Kinder bleiben einzelne Patienten mit eigenen Akten und Verläufen. Der gemeinsame Kontakt erleichtert die Terminorganisation.

Wie unterstützt easymed die Eltern-Kind-Verwaltung?

easymed verknüpft eine Bezugsperson mit mehreren Kindern. Ein Eltern-Login zeigt Termine, Rechnungen und freigegebene Dokumente der verknüpften Kinder; jedes Kind behält seinen eigenen fachlichen Verlauf.

Was mache ich, wenn eine Bezugsperson eine weitere Telefonnummer nennt?

Fragen Sie kurz, ob die Nummer künftig für Terminabsprachen gelten soll oder nur für eine bestimmte Situation. Pflegen Sie den bestätigten Kontaktweg bei der passenden Person und halten Sie bei Bedarf den Anlass als organisatorischen Hinweis fest. Der nächste Rückruf knüpft an diesen aktuellen Stand an.

Wie vermeide ich eine unnötige zweite Patientenakte?

Suchen Sie zunächst nach der Person anhand ihres Namens und bekannter Angaben. Bei einer Namensänderung ergänzen Sie den vorhandenen Datensatz. Ist eine Bezugsperson bereits erfasst, können Sie sie für das weitere Kind auswählen; das Kind erhält dabei seine eigene Patientenakte.

Wie ordne ich einen Folgetermin bei Geschwistern richtig zu?

Öffnen Sie beim Folgetermin den Datensatz des Kindes, das behandelt wird. Dort gehören Kalendertermin und späterer Befund zu seinem eigenen Verlauf; das Geschwisterkind mit derselben Kontaktadresse bleibt als eigener Patient geführt.

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