Ein Therapiebericht für die Podologie wird verständlich, wenn Person, Zeitraum und Beobachtung einen klaren Zusammenhang bilden. Das KI-Berichtsmodul von easymed ist als Zusatzmodul verfügbar. Mit eingerichtetem KI-Zugang wählen Sie die relevanten Termine und Ihre eigene Vorlage; aus den vorhandenen Behandlungstexten entsteht ein ausformulierter Entwurf. Sie stimmen ihn fachlich ab und geben ihn frei. Das fertige Dokument liegt anschließend in der Patientenakte. So lässt sich eine konkrete Rückfrage auf die bereits dokumentierte Information beziehen.
Den Bericht aus den vorhandenen Behandlungstexten vorbereiten
Ihre Dokumentation entsteht bei den einzelnen Terminen. Für eine Zusammenfassung wählen Sie in easymed die Sitzungen aus, die zur betrachteten Frage gehören. Die Behandlungstexte samt Datum bilden die Grundlage des Entwurfs. Die bereits vorhandenen Angaben werden damit direkt für den Bericht genutzt.
Die Berichtsunterstützung von easymed verwendet Vorlagen, deren Abschnitte und Ton Sie selbst bestimmen. Eine Vorlage für einen podologischen Bericht kann Ausgangsinformation, eigene Beobachtung, ergänzende Angabe der Person und die nächste fachliche Frage vorsehen. Sie bearbeiten den Entwurf im Editor und geben die fertige Fassung frei.
Anlass und Empfänger als Schwerpunkt nehmen
Benennen Sie zuerst, welche Information die verordnende Person oder der Kostenträger benötigt. Bei einem Therapiebericht auf Muster 13 markiert die Verordnerin oder der Verordner die Anforderung mit einem Kreuz. Das beschreibt die KBV für das Formular; auch die Heilmittel-Richtlinie führt den Therapiebericht als Angabe auf der Verordnung. Prüfen Sie den Auftrag, bevor Sie Sitzungen auswählen: Empfänger und konkrete Frage bestimmen, welche Aussagen in die Zusammenfassung gehören.
Für die Podologie sieht der GKV-Vertrag nach § 125 SGB V eine Verlaufsdokumentation vor, die kontinuierlich pro Behandlungseinheit fortgeschrieben wird. Beziehen Sie die Zusammenfassung auf diese zeitlich zugeordneten Einträge: Eine ältere Ausgangsinformation, die Beobachtung des jüngsten Termins und eine ergänzende Angabe der Person bleiben so unterscheidbar. In easymed wählen Sie die Behandlungstexte relevanter Termine samt Datum aus; im Entwurf stimmen Sie die fachliche Einordnung auf den konkreten Auftrag ab.
Person, Zeitraum und beobachtete Stelle zuordnen
Die Patientenakte verbindet die Dokumentation mit der behandelten Person. Im Text nennen Sie den Termin oder Zeitraum und die tatsächlich beschriebene Stelle. Eine vorhandene Seitenangabe gehört unmittelbar zur jeweiligen Beobachtung. Diese konkrete Zuordnung macht die Aussage leicht verständlich.
Ein aktueller Eintrag und eine ältere Ausgangsinformation können gemeinsam im Bericht stehen. Mit ihrem jeweiligen Datum wird ihr Beitrag zum Verlauf sichtbar. In easymed verwenden Sie die Behandlungstexte der ausgewählten Termine; beim Gegenlesen stimmen Sie den fachlichen Bezug des Entwurfs ab.
Beobachtung und Einordnung verständlich verbinden
Beschreiben Sie zunächst die Information aus der dokumentierten Sitzung. Eine Angabe der behandelten Person erhält ihre eigene Herkunft, etwa „Die Person berichtet …“. Ihre fachliche Einordnung erläutert anschließend, was diese Angaben für die Berichtsfrage bedeuten.
Im Formulierungsbeispiel steht zuerst die Beobachtung am ausgewählten Termin, danach die dazugehörige Aussage der Person. Eine nächste Frage bezieht sich auf genau diesen Zusammenhang. So findet der Empfänger die konkrete Information und kann den vorgesehenen fachlichen Punkt gezielt beantworten.
Verlauf mit den vorhandenen Zeitpunkten darstellen
Eine Veränderung wird anschaulich, wenn der Bericht die betreffenden Termine nennt. Beschreiben Sie die jeweilige Beobachtung mit den dokumentierten Bedingungen. Der Vergleich zeigt dann, auf welche Information Sie Ihre Zusammenfassung stützen.
Ein Gerüst kann lauten: „Am … wurde an … beobachtet: …. Am … wurde unter den Bedingungen … festgehalten: …. Für die Frage … wird dies folgendermaßen eingeordnet: ….“ Die einzelnen Angaben kommen aus Ihrer Dokumentation. Sie wählen die relevante Entwicklung für den Empfänger aus und geben ihr den notwendigen Zusammenhang.
Eine Vorlage für den Podologie-Bericht nutzen
Ein möglicher Aufbau lautet: „Der Bericht bezieht sich auf … im Zeitraum …. Ausgangsinformation war …. In der Sitzung am … wurde an … beobachtet: …. Ergänzend berichtete die Person …. Zur weiteren Klärung bitten wir um Einordnung der Frage ….“
- Bezug und Zeitraum
- Ausgangsinformation
- Eigene Beobachtung
- Angabe der Person
- Nächste Frage
Ihre eigene Vorlage in easymed gibt den gewünschten Aufbau vor. Beim Erstellen wählen Sie die relevanten Termine und erhalten den ausformulierten Entwurf. Im Editor ergänzen Sie den nötigen Bezug, kürzen Wiederholungen und stimmen die Aussagen fachlich ab. Die Berichtsstruktur unterstützt damit Ihre gewohnte Arbeitsweise.
Eine konkrete Rückfrage kurz beantworten
Die Rückfrage benennt, welcher Punkt erläutert werden soll. Das kann beispielsweise der Zeitpunkt einer Beobachtung oder der Zusammenhang zwischen einer Angabe der Person und Ihrer Einordnung sein. Sie schauen in die betreffende Berichtsaussage und den zugehörigen Behandlungstext.
Eine Erläuterung beschreibt den vorhandenen Zusammenhang. Eine später ergänzte Information erhält ihren aktuellen Zeitbezug. So bleibt für den Empfänger verständlich, welche Aussage erläutert wird und was im weiteren Verlauf hinzugekommen ist. Der Umfang der Antwort richtet sich nach der konkreten Frage.
Fachliche Freigabe und gemeinsame Akte verbinden
Beim Gegenlesen betrachten Sie Person, Stelle, Zeitraum und die Antwort auf den Auftrag zusammen. Sie verfeinern den Entwurf und geben die fertige Fassung frei. Der Bericht wird als Dokument in der Patientenakte abgelegt und liegt damit beim zugehörigen Verlauf.
Die Funktionen von easymed verbinden Patientenakte, Behandlungsdokumentation und Berichtsunterstützung für diesen organisatorischen Weg. Vorhandene Termine auswählen, eigene Vorlage verwenden und fachlich freigeben: Der Bericht nutzt die Information, die Sie bereits festgehalten haben, und stellt sie für den Empfänger verständlich zusammen.