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Praxisorganisation

Praxisbildschirm ausschalten: Feierabendroutine und Stromverbrauch

Die letzte Verwaltungsaufgabe abschließen, sich persönlich abmelden und den Praxisbildschirm ausschalten. Erfahren Sie, wie Sie den Gerätezustand prüfen und den Stromverbrauch in einer 16-Stunden-Beispielrechnung einordnen.

easymed.digital Redaktion 6 Min. Lesezeit
Kollegin betätigt am Abend den Schalter eines dunklen Bürobildschirms am Empfang

Der Bildschirm am Empfang kann Feierabend haben, sobald die letzte Verwaltungsaufgabe erledigt ist: Änderungen abschließen, sich persönlich abmelden und die Anzeige nach der Geräteanleitung ausschalten. easymed läuft im Browser und führt den Teamkalender sowie die Patientenakte mit Verlauf zusammen. Die nächste Kollegin meldet sich mit ihrem eigenen Zugang an und arbeitet am gemeinsamen Praxisstand weiter. Dafür muss keine Sitzung der vorherigen Person geöffnet bleiben und der Bildschirm nicht über Nacht eingeschaltet sein. Einen Überblick über Kalender, Patientenakte und weitere Funktionen finden Sie bei easymed.

Wie viel Strom der Bildschirm in der Pause aufnimmt, hängt vom tatsächlichen Gerätezustand und der Dauer ab. Eine dunkle Anzeige allein verrät den Verbrauch nicht. Dieser Leitfaden zeigt eine einfache Feierabendroutine, einen passenden Weg zum Messen und eine Beispielrechnung für 16 Stunden.

Den Bildschirm nach der letzten Nutzung ausschalten

Im Beispiel steht am Empfang ein Bildschirm, der nach dem letzten abgeschlossenen Verwaltungsvorgang nicht mehr verwendet wird. Für diese Zeit wird nur der Bildschirm ausgeschaltet. Daneben befinden sich ein Rechner und die benötigte Netzwerkverbindung mit eigenen Betriebsaufgaben. Laufende Aufgaben und die dafür benötigte Verfügbarkeit bleiben berücksichtigt.

Den Bildschirm nach letzter Nutzung ausschalten
Feierabend am Bildschirm Bildschirm nach letzter Nutzung ausschalten Andere Betriebsaufgaben Rechner Netzwerkverbindung laufende Aufgaben berücksichtigen
Die Routine betrifft die Anzeige. Rechner und Netzwerk erfüllen ihre jeweiligen Betriebsaufgaben.

Als praktische Routine reicht eine klare Zuständigkeit: Wer den Empfang zuletzt nutzt, beendet die Verwaltungsaufgaben, meldet sich mit dem persönlichen Zugang ab und schaltet den Bildschirm nach seiner Anleitung aus. Eine Kollegin, die danach noch Termine oder Unterlagen bearbeitet, übernimmt den letzten Schritt selbst. So richtet sich der Feierabend nach der tatsächlichen letzten Nutzung und nicht allein nach dem Ende der Behandlungen.

Für Pausen während des Praxistags können die Energiesparoptionen des Monitors die Anzeige automatisch abdunkeln oder ausschalten. Der Leitfaden des Umweltbundesamts zu Computern am Arbeitsplatz empfiehlt, die Energiesparfunktionen und automatischen Monitoreinstellungen zu prüfen und so einzurichten, dass sie den Arbeitsablauf möglichst wenig stören. Prüfen Sie dafür die Anzeigeoptionen am Arbeitsplatz und stimmen Sie den Zeitpunkt auf die typischen Pausen im Team ab.

Die Routine betrifft die Anzeige. Rechner, Router und weitere Anschlüsse werden nach ihren jeweiligen Aufgaben betrieben. Wenn ein Gerät für einen laufenden Vorgang oder die vereinbarte Verfügbarkeit gebraucht wird, bleibt es in Betrieb. So kann die Praxis den Bildschirm ausschalten, ohne daraus automatisch eine Anweisung zum Trennen aller Geräte am Empfang zu machen.

Aus, Standby und ein dunkles Display unterscheiden

Ein schwarzer Bildschirm ist kein genauer Verbrauchswert: Je nach Gerät kann die Anzeige dunkel sein, während der Monitor noch in Bereitschaft bleibt. Die EU-Ökodesignregeln für elektronische Displays erfassen auch viele Computermonitore und unterscheiden zwischen Aus-Zustand, Bereitschaft und vernetzter Bereitschaft. Die Europäische Kommission erklärt den Geltungsbereich der Display-Regeln. Welche Betriebsart der Knopf am konkreten Modell auslöst, steht in dessen Anleitung.

Suchen Sie dort nach den Bezeichnungen für Aus- oder Bereitschaftszustand und nach der Leistungsaufnahme in Watt. Damit lässt sich die Herstellerangabe dem richtigen Zustand zuordnen. Ein Messgerät hilft, den tatsächlichen Verbrauch des Geräts im Empfangsalltag zu bestimmen; eine bloß dunkle Anzeige ersetzt diese Prüfung nicht.

Gleiche Zeitfenster miteinander vergleichen

Für einen aussagekräftigen Vergleich wählen Sie dasselbe Gerät, denselben Betriebszustand und gleich lange Zeitfenster. Im Beispiel sind es jeweils 16 Stunden zwischen dem Ende der Bildschirmnutzung und dem nächsten Beginn. Ein Wochenende ist länger als eine gewöhnliche Nacht; späte Verwaltungsarbeit verkürzt die Zeit ohne Nutzung. Beschreiben Sie solche zusätzlichen Nutzungszeiten, statt unterschiedlich lange Zeitfenster direkt miteinander zu vergleichen.

Ein geeignetes Strommessgerät kann den Verbrauch an der Steckdose erfassen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt Strommessgeräte zum Prüfen einzelner Geräte. Messen Sie für den Vergleich den Bildschirm allein, sofern er einen eigenen Netzanschluss hat; sonst fließen auch Rechner oder Zubehör in den Wert ein. Notieren Sie Modell, Gerätezustand sowie Beginn und Ende der Messung. So sehen Sie, ob sich der Verbrauch auf den gleichen Zeitraum und dasselbe Gerät bezieht.

Eine kurze Aufzeichnung genügt: etwa „Bildschirm, Bereitschaft, 18 Uhr bis 8 Uhr, Verbrauch laut Messgerät“. Wird die Anzeige abends noch einmal genutzt, verschieben Sie den Beginn der Messung auf den tatsächlichen Abschluss. Eine nachvollziehbare Dauer ist wichtiger als ein Vergleich mit einem pauschalen Nacht- oder Wochenendwert.

Watt und Kilowattstunden in der Beispielrechnung auseinanderhalten

Die Leistungsaufnahme beschreibt einen Gerätezustand in Watt. Der Energieverbrauch entsteht aus dieser Leistung über die betrachtete Zeit und wird hier in Kilowattstunden angegeben. Eine Beispielrechnung setzt zehn Watt für den ersten Zustand und ein Watt für den veränderten Zustand an. Beide werden jeweils über 16 Stunden betrachtet. Diese Rechenwerte sind keine allgemeine Angabe zum Verbrauch eines Praxisbildschirms oder seines Aus-Zustands.

Für den ersten Zustand ergeben zehn Watt mal 16 Stunden insgesamt 160 Wattstunden, also 0,16 Kilowattstunden. Für den veränderten Zustand ergeben ein Watt mal 16 Stunden 16 Wattstunden, also 0,016 Kilowattstunden. Die Differenz für dieses eine Zeitfenster beträgt 0,144 Kilowattstunden.

Beispielrechnung: Energieverbrauch in jeweils 16 Stunden
  • Erster Zustand0,16 kWh
  • Veränderter Zustand0,016 kWh
Zehn Watt ergeben 0,16 kWh, ein Watt 0,016 kWh. Gerät und Zeitumfang sind im Beispiel gleich.
Zustand im Beispiel Leistungsaufnahme Zeitfenster Energieverbrauch
Erster Zustand 10 Watt 16 Stunden 0,16 kWh
Veränderter Zustand 1 Watt 16 Stunden 0,016 kWh
Zum Anzeigen weiterer Spalten horizontal scrollen.

Bei fünf gleichen betrachteten Zeitfenstern sind das insgesamt 0,8 beziehungsweise 0,08 Kilowattstunden. Die rechnerische Differenz beträgt 0,72 Kilowattstunden. Der Faktor fünf bezeichnet genau diese fünf Zeitfenster. Für weitere Tage gehören deren jeweilige Dauer und der tatsächlich gemessene Gerätezustand zur Rechnung.

Für den eigenen Bildschirm setzen Sie die ermittelten Werte ein. Rechnen Sie Watt mal Stunden und teilen Sie durch 1.000, um Kilowattstunden zu erhalten. Für eine einfache Verbrauchskostenschätzung multiplizieren Sie die Kilowattstunden anschließend mit dem Arbeitspreis Ihres Stromtarifs je Kilowattstunde. So bleiben Messwert, Zeitraum und Preis klar voneinander getrennt.

Am nächsten Morgen direkt weiterarbeiten

Am Morgen schaltet die Kollegin den Bildschirm ein, öffnet den Browser und meldet sich mit ihrem persönlichen Zugang in easymed an. Sie findet den gemeinsamen Kalender und die zugehörige Patientenakte mit dem vorhandenen Verlauf. Der Arbeitsbeginn knüpft an den digitalen Stand an.

Abends abschließen, morgens gemeinsam weiterarbeiten
Ende der Nutzung Verwaltung beenden persönlichen Zugang abmelden Bildschirm ausschalten nächster Dienst Arbeitsbeginn Bildschirm einschalten gemeinsamer Terminstand im Browser weiterarbeiten
Abmelden und Ausschalten schließen den Arbeitsplatz ab. Am Morgen liegt der Praxisstand in easymed bereit.

Eine kurze Arbeitsplatzinformation kann den Einschaltweg und den Einstieg in easymed benennen. Für eine Vertretung sind diese Angaben praktisch: Sie weiß, wie der Bildschirm eingeschaltet wird und wo der gemeinsame Kalender erreichbar ist. Zugangsdaten bleiben persönlich und gehören nicht auf eine offen ausliegende Notiz.

Die browserbasierte Nutzung erlaubt easymed auf PC, Mac und Tablet. Das Team arbeitet von den vorgesehenen Geräten am gleichen Praxisstand weiter. Die Kollegin nutzt ihren eigenen Zugang; der Monitor muss dafür nicht mit der Sitzung des Vortags geöffnet geblieben sein.

Eine einfache Routine im Team beibehalten

Die Feierabendroutine am Empfang ist damit überschaubar: letzte Verwaltungsaufgabe abschließen, persönlich abmelden und den Bildschirm nach der Geräteanleitung ausschalten. Andere Geräte bleiben entsprechend ihrer Betriebsaufgaben eingerichtet. Für die nächste Schicht stehen Kalender und Patientenakte nach der eigenen Anmeldung in easymed bereit.

Wenn Sie den Stromverbrauch einordnen möchten, prüfen Sie den konkreten Zustand Ihres Bildschirms und messen Sie über ein festes Zeitfenster. Die Beispielrechnung erklärt, wie aus Watt und Stunden Kilowattstunden werden; Ihre Messwerte zeigen, was am eigenen Empfangsplatz tatsächlich anfällt.

Häufige Fragen

Warum richtet sich die Bildschirmroutine nach der letzten Nutzung?

Am Empfang können nach dem letzten Behandlungstermin noch Verwaltungsaufgaben anfallen. Wer zuletzt arbeitet, schließt diese ab, meldet sich persönlich ab und schaltet den Bildschirm aus. Der Rechner und die Netzwerkverbindung bleiben nach ihren jeweiligen Betriebsaufgaben eingerichtet.

Verbraucht ein dunkler Bildschirm noch Strom?

Das ist möglich. Je nach Gerätezustand kann ein dunkles Display noch in Bereitschaft oder vernetzter Bereitschaft sein. Prüfen Sie die Bezeichnung in der Anleitung Ihres Monitors, um den passenden Wert zu finden.

Wie messe ich den Stromverbrauch des Bildschirms über Nacht?

Messen Sie möglichst nur den Bildschirm und wählen Sie einen festen Zeitraum mit demselben Gerätezustand. Notieren Sie Modell, Beginn, Ende und den angezeigten Verbrauch. Für einen fairen Vergleich bleiben Gerät und Dauer gleich.

Wie berechne ich aus Watt den Verbrauch in Kilowattstunden?

Multiplizieren Sie die Leistung in Watt mit den Stunden und teilen Sie das Ergebnis durch 1.000. Im Beispiel ergeben zehn Watt über 16 Stunden 0,16 kWh. Ein Watt über dieselbe Dauer ergibt 0,016 kWh.

Wie kann die Kollegin am nächsten Morgen in easymed weiterarbeiten?

Sie schaltet den Bildschirm ein, öffnet easymed im Browser und meldet sich mit ihrem persönlichen Zugang an. Teamkalender und Patientenakte mit dem vorhandenen Verlauf stehen im gemeinsamen Praxisstand bereit. easymed läuft im Browser auf den vorgesehenen Geräten.

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