Kalender, Patientenakte und Privatabrechnung gehören in easymed bereits zusammen. Mit der optionalen Lexware-Office-Anbindung geht die abgeschlossene Praxisrechnung als Beleg weiter. Die dort vergebene Rechnungsnummer kommt zurück, bevor easymed PDF, Druck und Versand erstellt. Vollständig bezahlte Rechnungen meldet Lexware täglich an easymed zurück. So entfällt die zweite Belegerfassung und das manuelle Nachtragen dieser Zahlungseingänge.
Wenn Ihre Praxis zusätzlich ein externes Kursprogramm nutzt, lässt sich dieser Rechnungsweg als Grundlage nehmen. Die konkrete Frage lautet dann: Welche Information aus der Kursanmeldung soll als Nächstes wo ankommen? Das Kursbeispiel zeigt, wie Sie die Datenübergabe und einen Kurswechsel vor oder nach dem Rechnungsabschluss beschreiben.
Den zusätzlichen Vorgang vom vorhandenen Rechnungsweg abgrenzen
Im Beispiel führt das Kursprogramm die Anmeldung, der vorgesehene Abrechnungsweg erzeugt die Rechnung und Lexware Office erhält den Beleg. Der zusätzliche Wunsch betrifft die Verbindung zwischen Anmeldung und Abrechnung. Die vorhandene easymed-Lexware-Anbindung übernimmt bereits den anschließenden Rechnungsweg. Es geht damit um eine gezielte Ergänzung des Angebots.
Die Kursanmeldung enthält ihren eigenen Bezug und den bestätigten Kurs. Die Person, die abrechnet, braucht diese Angaben am dafür vorgesehenen Ort. Eine kurze Beschreibung wie „Die bestätigte Anmeldung soll im Abrechnungsweg mit ihrem Kurs und Betrag vorliegen“ benennt das gewünschte Ergebnis bereits verständlich.
Entsteht die Kursrechnung im externen Programm, ist dieses Programm der Abrechnungsort für den Kurs. Entsteht sie im vereinbarten Praxisweg, führt die Anmeldung dorthin. Die Entscheidung hängt von Ihrem Angebot ab. Ein eindeutiger Ort für die Rechnung hält den Vorgang zusammen und vermeidet eine parallele zweite Neuerstellung.
Sobald das Kursprogramm eine Anmeldung bestätigt, sollen Anmeldekennung, Kurs und vereinbarter Betrag am festgelegten Abrechnungsort vorliegen. Bei späteren Änderungen bleibt der Bezug dieselbe Anmeldung.
Microsoft Learn empfiehlt, beteiligte Systeme, Verantwortliche und Datenfluss gemeinsam festzuhalten. Im Beispiel führt das Kursprogramm Anmeldung und Kursstand; der Abrechnungsort führt Rechnungsnummer und Rechnungsstatus (Datenarchitektur und Datenverantwortung).
Den Nutzen an einer wiederkehrenden Handlung beschreiben
Eine zusätzliche Schnittstelle ist hilfreich, wenn sie eine konkrete wiederkehrende Eingabe übernimmt. Im Kursbeispiel wird eine bestätigte Anmeldung bisher noch einmal in den Abrechnungsweg übertragen. Künftig soll die zuständige Person den verwendbaren Eingang dort vorfinden, statt Kurs, Bezug und Betrag erneut abzutippen.
Die Kollegin, die diesen Weg heute ausführt, kann den gewünschten Anschluss kurz erklären. Sie kennt die Information, die beim Übertragen gebraucht wird, und den Moment, in dem weitergearbeitet werden kann. Diese Beschreibung reicht als Ausgangspunkt für das Gespräch über die zusätzliche Anbindung.
Auch der Umfang gehört zum Nutzen. Bei wenigen Anmeldungen kann eine klare persönliche Übergabe passend sein; ein regelmäßig wiederkehrender Medienwechsel kann eine zusätzliche Verbindung sinnvoll machen. Entscheidend ist die entfallende Handlung. Der vorhandene Rechnungsanschluss von easymed zeigt das unmittelbar: Ein abgeschlossener Vorgang liefert den Buchhaltungsbeleg bereits mit.
Microsoft Learn nennt Übertragungsmenge, Häufigkeit, Richtung und Systemfähigkeit als Planungsfragen. Legen Sie deshalb fest, ob eine bestätigte Anmeldung sofort, gesammelt oder erst vor der Abrechnung übergehen soll, und lassen Sie sich bestätigen, welche Variante die Systeme unterstützen (Integrationsanforderungen bestimmen).
Für jedes benötigte Feld den maßgeblichen Ursprung festlegen
Im Kursbeispiel führt das Kursprogramm den Kurs und den Anmeldestatus. Für die Abrechnung kommen der eindeutige Anmeldebezug und der vereinbarte Betrag dazu. Die Rechnungsnummer hat ihren Ursprung beim Rechnungsabschluss. Diese Zuordnung beantwortet die Frage nach der führenden Datenquelle einer Softwareanbindung für jede benötigte Angabe.
Datenursprung, Übertragungsrichtung und Rechnungsbezug beschreiben den Anschluss zusammen. Die Anmeldung liefert den bestätigten Kursstand in Richtung Abrechnung. Benötigt das Kursprogramm später die entstandene Rechnungsnummer zur Zuordnung, gehört dieser Rückbezug in die Beschreibung der Zusatzanbindung. Anmeldung und Nummer haben jeweils ihren eigenen Zweck und Ursprung.
Die tatsächliche easymed-Lexware-Verbindung ist bereits konkret gestaltet: Lexware vergibt die Nummer, easymed übernimmt sie und erstellt anschließend die Ausgabe. Der Beleg geht mit Anschrift, Datum, Betrag und einer Sammelposition weiter. Einzelleistungen, Diagnosen und Behandlungsdokumentation bleiben in der Praxis. Eine Kursübergabe erhält entsprechend die Angaben, die für ihren konkreten Anschluss gebraucht werden.
Führen Sie eine stabile Anmeldekennung getrennt von der Rechnungsnummer. Eine Beispielkennung wie K-2026-041 bleibt beim Kurswechsel gleich; die Rechnungsnummer kommt erst mit dem Abschluss hinzu und kann bei Bedarf mit derselben Kennung zurückgegeben werden. HL7 FHIR trennt im Rechnungsmodell geschäftliche Kennung, technische Datensatz-ID und Rechnungsstatus. Dieses Zuordnungsprinzip ist hilfreich, ein Kursprogramm muss dafür nicht FHIR verwenden (HL7 FHIR R5: Invoice, stabile Identifikation über Systeme hinweg).
Eine Änderung vor und nach der Rechnung einordnen
Eine Teilnehmerin wechselt vor der Rechnung in einen anderen Kurs. Der Anmeldebezug bleibt derselbe; Kurs und vereinbarter Betrag ändern sich. Der bestätigte neue Stand gehört zum vorgesehenen Abrechnungsort. Damit bleibt die Änderung verständlich mit der ursprünglichen Anmeldung verbunden.
Vor dem Rechnungsabschluss betrifft die Änderung den Eingang für die kommende Rechnung. Nach dem Abschluss ist bereits eine Rechnung mit eigenem Bezug entstanden; der spätere Kurswechsel wird als Änderung dieses Rechnungsfalls weiterbearbeitet. Diese zwei Zustände geben der zusätzlichen Verbindung einen klaren fachlichen Zusammenhang.
Die Folge lautet im Beispiel: Anmeldung bestätigt, Kurs geändert, Rechnung abgeschlossen, spätere Änderung zugeordnet. Die zuständige Stelle kann jeweils am vorhandenen Bezug weiterarbeiten. Derselbe Gedanke hilft bei einer zurückgenommenen Anmeldung: Der geänderte Status gehört zum ursprünglichen Vorgang und erreicht dessen Bearbeitungskontakt.
Den zusätzlichen Umfang mit den Anbietern vereinbaren
Für das Gespräch über eine weitere Softwareanbindung genügen die beteiligten Anwendungen, der Abrechnungsort, die benötigten Angaben und der beschriebene Kurswechsel. Ergänzen Sie, wann die Übergabe ausgelöst werden soll und ob die Rechnungsnummer später zurück ins Kursprogramm muss. Damit kann der Anbieter den tatsächlichen Übergang beantworten, statt nur den allgemeinen Begriff API zu bestätigen.
Eine hilfreiche Antwort benennt, wo die bestätigte Anmeldung ankommt, welche Angaben dabei übertragen werden und wie eine Änderung desselben Vorgangs weitergeht. Fragen Sie auch, welche Daten das empfangende System benötigt und welche Umwandlung der Anbieter übernimmt. Die bereits vorhandenen Aufgaben bleiben beim eingerichteten Praxisweg.
Für eine fehlende Angabe genügt ein benannter Kontakt am Ursprung. Im Beispiel ergänzt die zuständige Person den Anmeldebezug, sodass die Abrechnung den Kurs zuordnen kann. Der gewöhnliche vollständige Vorgang läuft über den vereinbarten Anschluss weiter.
Das Ergebnis am vollständigen Vorgang beschreiben
Eine kompakte Beschreibung kann so lauten: „Bei bestätigter Anmeldung übergibt das Kursprogramm die Anmeldekennung, den Kursstand und den vereinbarten Betrag an den benannten Abrechnungsort. Änderungen vor der Rechnung aktualisieren denselben Vorgang. Nach dem Rechnungsabschluss wird eine spätere Änderung der entstandenen Rechnung zugeordnet. Falls das Kursprogramm die Rechnungsnummer benötigt, kommt sie mit der Anmeldekennung zurück.“ Passen Sie die Angaben an den tatsächlichen Ablauf Ihres Angebots an.
Gehen Sie dieses Beispiel mit den beteiligten Anbietern durch: bestätigte Anmeldung, Kurswechsel vor der Rechnung, Rechnungsabschluss und spätere Änderung. Notieren Sie für jeden Schritt, welches System den Stand führt und wo die nächste Person weiterarbeitet. Damit wird sichtbar, ob die gewünschte Zusatzanbindung einen wiederkehrenden Übertragungsweg übernimmt.
Den neuen Übergang im laufenden Angebot verwenden
Teilen Sie dem Team mit, für welches Kursangebot die Übergabe gilt und wo ein Kurswechsel weiterbearbeitet wird. Das Kursprogramm führt Anmeldung und Kursstand; der vereinbarte Abrechnungsort führt Rechnung und Rechnungsnummer. Für die normale Praxisabrechnung ist der Lexware-Rechnungsweg in easymed bereits vorgesehen: Belegübergabe beim Abschluss, Rechnungsnummer vor der Ausgabe und tägliche Rückmeldung vollständig bezahlter Rechnungen. Entdecken Sie den easymed-Rechnungsweg, bevor Sie den konkreten zusätzlichen Übergang Ihres Kursangebots beschreiben.