Die passende Praxissoftware erkennen Sie am besten an den Handgriffen, die Ihr Team täglich erledigt. easymed verbindet Kalender, Patientenakte und Behandlungsdokumentation in einem Browser-Arbeitsbereich. Im Kalender stehen Tages-, Wochen- und Monatsansichten, Serientermine und die Planung nach Behandlern oder Räumen bereit. So können Sie beim Vergleich konkrete Aufgaben durchspielen, statt Funktionsnamen abzuhaken.
Nehmen Sie dafür drei Situationen aus Ihrer Praxis: einen passenden Termin mit Raum finden, vorhandene Patienteninformationen öffnen und einen Softwarewechsel planen. Die folgenden Fragen helfen, diese Wege mit den Anforderungen Ihres Teams abzugleichen.
Fragen zum Kalender einer Praxissoftware vorbereiten
Eine Patientin möchte am Mittwoch um 16 Uhr kommen. Die Fachkraft ist frei, der benötigte Raum aber bereits belegt. Dieses Beispiel zeigt, warum Personen- und Raumbelegung zusammengehören. In easymed hat der Kalender eine Spalte je Behandler; zusätzlich lässt er sich nach Räumen mit mehreren Plätzen organisieren. Sie suchen dadurch eine Zeit, die zu Fachkraft und benötigtem Raum passt.
Bei einer Terminserie prüfen Sie, wie Arbeitszeiten und Abwesenheiten dargestellt werden und ob sich nur die betroffene Sitzung ändern lässt. Für den Empfang kann die Tagesansicht den nächsten freien Termin zeigen; die Wochenansicht hilft, mehrere Behandler und Räume gemeinsam zu planen. Fragen Sie in einer Vorführung nach genau dem Fall, der bei Ihnen regelmäßig vorkommt.
Welche Aufgaben sollen mobil durchgeführt werden?
easymed läuft am PC, Mac und Tablet direkt im Browser. Eine Installation auf jedem einzelnen Praxisgerät ist nicht nötig. So kann eine Fachkraft am Tablet einen Folgetermin vereinbaren und eine längere Dokumentation am großen Bildschirm schreiben.
KI Generiert
Wenn ein Tablet Patientendaten zeigt, gehört auch die Geräteabsicherung zur Auswahl. Die KBV empfiehlt für Tablets in Praxen individuelle Benutzerkonten, sichere Verbindungen und eine automatische Bildschirmsperre; ein entsperrtes Gerät soll nicht unbeaufsichtigt bleiben. Die Hinweise richten sich an ärztliche und psychotherapeutische Praxen; als praktische Prüfpunkte lassen sie sich auch auf die Geräteplanung einer Therapiepraxis übertragen. In easymed können Sie die Zugriffsrechte je Mitarbeiter festlegen. Die Bildschirmsperre stellen Sie am jeweiligen Gerät ein. Die KBV-Hinweise zur IT-Sicherheit bei Praxis-Tablets erläutern die Schutzmaßnahmen genauer.
Wie finden Sie Patienteninformationen und Kontaktrollen?
Die Patientenakte bündelt Stammdaten, Versicherung, Verlauf, Dokumente und Hinweise beim jeweiligen Patienten. Bei einem Folgetermin öffnen Sie denselben Verlauf und dokumentieren die aktuelle Sitzung dort weiter. So muss das Team die nächste Aufgabe nicht erst aus getrennten Ablagen zusammensuchen.
Bei Familien kann die Bezugsperson mit einem Kind verknüpft werden. easymed führt deren Kontakt und Portalzugang für die verbundenen Kinder. Behandelte Person und organisatorischer Kontakt können verschieden sein: Ein Elternteil kann einen Termin für ein Kind vereinbaren, während die Behandlung beim Kind dokumentiert wird. Klären Sie im Aufnahmegespräch, an welche Person Terminabsprachen gehen sollen, und ergänzen Sie die passende Kontaktangabe in der Akte. Mehr dazu zeigt die Verwaltung von Familien und Bezugspersonen.
Datenexport vor einem Softwarewechsel prüfen
Beim Wechsel zu easymed wählen Sie zunächst die Ausgangssoftware und ordnen Behandler und Leistungen zu. Danach prüfen Sie eine Vorschau, bevor der Bestand vollständig übernommen wird. Für Simplimed, etermin und Billfox gibt es eigene Importassistenten; aus anderen Systemen ist die Übernahme über CSV oder API möglich. Der Assistent übernimmt die Zuordnungen für den Import, sodass sie nicht bei jeder Datei neu angelegt werden müssen.
Behandler und Leistungen einmal zuordnen.
Patientenbezogene Inhalte übernehmen.
Den gemeinsamen Datenstand vereinbaren.
Neu hinzugekommene Vorgänge passend ergänzen.
Zuerst einen kleinen Ausschnitt ansehen, anschließend den Bestand übernehmen.
Legen Sie mit Ihrem Team und dem bisherigen Anbieter einen gemeinsamen Datenstand fest. So ist klar, bis zu welchem Zeitpunkt die erste Übernahme reicht und wie neue Vorgänge während des Übergangs ergänzt werden. Die KBV empfiehlt beim Wechsel eines ärztlichen oder psychotherapeutischen PVS früh zu klären, welche Schnittstellen beide Systeme unterstützen, ob ein Testlauf möglich ist und welche Datenbereiche übertragen werden. Für Therapiepraxen sind das hilfreiche Fragen an Anbieter; die KBV-Seite beschreibt den Wechsel ärztlicher und psychotherapeutischer PVS. Die KBV-Checkliste zum PVS-Wechsel führt diese Punkte aus.
Beim erneuten Import erkennt easymed bereits vorhandene Datensätze und überspringt sie. Für Nachträge während des Wechsels steht damit ein nachvollziehbarer Ablauf bereit. Welche Inhalte tatsächlich aus Ihrer Ausgangssoftware kommen, klären Sie anhand des verfügbaren Exports. Im Ablauf der Datenmigration sehen Sie die Zuordnung, Vorschau und Übernahme im Zusammenhang.
Praxissoftware mit eigenen Beispielen vergleichen
Führen Sie bei jeder Vorführung denselben Beispielweg vor: Eine neue Patientin erhält einen Termin, bittet später um eine andere Zeit und bringt ein ergänzendes Dokument mit. Beobachten Sie, wie Kalenderänderung, Patientenakte und Dokumentation zusammenspielen. Mit den Beispieldaten der easymed-Demo können Sie diesen Weg ausprobieren; für andere Anbieter bitten Sie ebenfalls um eine passende Vorführung.
Ergänzen Sie Ihren Fall um die tatsächlichen Rahmenbedingungen: etwa zwei Fachkräfte, einen gemeinsam genutzten Raum und wechselnde Dienste am Empfang. Prüfen Sie, ob die gewünschte Ansicht diese Personen und Räume abbildet und wie eine Terminserie bei Abwesenheit angepasst wird. Die KBV nennt für ärztliche und psychotherapeutische PVS-Vergleiche außerdem Schnittstellen, Supportorganisation, Preismodell und Datenübernahme. Als Auswahlfragen für Ihre Praxis helfen sie, neben dem sichtbaren Kalender auch den Wechsel und die Betreuung nach dem Start einzuordnen.
Halten Sie nach der Vorführung drei Punkte fest: Welche Aufgabe lässt sich direkt im System erledigen? Welche Einstellung passt zu Ihrem Ablauf? Welche Daten oder Leistungen müssen beim Wechsel noch geklärt werden? So können Sie Angebote am gleichen Praxisfall vergleichen, statt unterschiedliche Funktionslisten nebeneinanderzustellen.
Supportfragen und Produktwünsche auseinanderhalten
Eine Bedienfrage fragt nach dem vorhandenen Weg, beispielsweise der Wochenansicht oder einer Terminverschiebung. Ein Fehlerbericht beschreibt eine konkrete unerwartete Abweichung. Ein Produktwunsch nennt eine zusätzliche Idee für Ihre Arbeit. Diese Unterscheidung hilft, die passende Antwort zu erhalten.
- Bedienfrage
- Eine vorhandene Aufgabe kennenlernen.Den passenden Bedienweg zeigen lassen.
- Fehlerbericht
- Konkrete unerwartete Abweichung beim Termin.Aufgabe und beobachtetes Ergebnis benennen.
- Produktwunsch
- Eine zusätzliche Idee für Ihre Arbeit.Den gewünschten nächsten Schritt beschreiben.
Für eine Rückfrage genügen die betroffene Aufgabe, das beobachtete Ergebnis und Ihr gewünschter nächster Schritt. Bitten Sie bei einer Bedienfrage um den vorhandenen Ablauf. Bei einer unerwarteten Abweichung beschreiben Sie, was Sie getan haben und was stattdessen geschah. Eine zusätzliche Idee lässt sich als Produktwunsch benennen. So kann Ihr Team die Antwort gleich der passenden Praxisaufgabe zuordnen.