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Software und Digitalisierung

Heilpraktiker Software anhand eines Erstkontakts auswählen

Prüfen Sie Heilpraktiker-Software an Ihrem Erstkontakt: digitale Anamnese, Patientenakte, Folgebehandlung und GebüH-Rechnung im selben Arbeitsweg.

easymed.digital Redaktion 6 Min. Lesezeit
Heilpraktikerpraxis prüft einen digitalen Ablauf vom Erstkontakt aus.

Heilpraktiker-Software wählen Sie am besten anhand eines zusammenhängenden Praxisablaufs aus: vom Erstkontakt über Anamnese und Folgebehandlung bis zur privaten Rechnung. easymed für Heilpraktiker führt Kalender, digitale Anamnese, Patientenakte, Behandlungsdokumentation und GebüH-Katalog zusammen. Patienten können den Fragebogen bei der Buchung, im Portal oder am Empfang ausfüllen; die Antworten stehen in der Patientenakte bereit. Für den Vergleich zählen deshalb die Aufgaben, die Ihre Praxis tatsächlich ausführt, und nicht die längste Funktionsliste.

Den Softwaretest mit einem typischen Erstkontakt beginnen

Im Beispiel fragt eine neue Person einen Ersttermin an, kann nur an bestimmten Nachmittagen kommen und reicht eine angefragte Information später nach. Gleichzeitig nennt sie einen anderen Terminwunsch. Dieser kurze Fall reicht, um zu prüfen, wie die Software den Erstkontakt, die Rückmeldung und die Terminänderung zusammenhält.

Eine spätere Angabe und einen neuen Termin gemeinsam weiterführen
Angabe und Terminwunsch Angefragte Informationbeim Patienten ergänzen.Neuen Terminwunsch ändern. AkteAngabe ergänzenFrage im Blick. KalenderTerminwunschnachvollziehen. Derselbe PatientAkte und Kalender weiterführen.
Die angefragte Information bleibt dem Patienten zugeordnet; den Terminwunsch pflegen Sie im Kalender. Eine offene Frage wird beim nächsten Kontakt aufgegriffen.

Achten Sie in der Vorführung darauf, wo Sie die angefragte Information beim Patienten ergänzen und an welcher Stelle Sie den Termin im Kalender ändern. Bleiben beide Schritte demselben Patienten zugeordnet? Sieht das Team danach, welche Frage noch offen ist? Eine Patientenakte, die bisherige Angaben und neue Rückmeldungen zusammenführt, erspart die erneute Suche nach dem Gesprächsverlauf. In easymed pflegt das Team Kalender und Patientenakte in derselben Praxissoftware.

Online-Termin und digitale Anamnese gemeinsam testen

Prüfen Sie am selben Fall, ob die angebotenen Leistungen, Zeitfenster und Vorbereitungen zu Ihrem Erstkontakt passen. In easymed buchen Patienten verfügbare Termine über das Buchungsportal und können Termine dort auch verschieben oder absagen. Das Team legt fest, welche Leistungen und Zeiten online angeboten werden. Eine Anfrage, die zunächst ein persönliches Gespräch benötigt, klären Sie weiterhin direkt mit der Person.

Die digitale Anamnese lässt sich bei der Buchung, im Portal oder am Empfang ausfüllen. Die Antworten stehen beim passenden Patienten bereit und bereiten das Erstgespräch vor. Wählen Sie die Fragen nach dem, was Sie für Ihre angebotenen Leistungen tatsächlich brauchen. Eine fehlende Angabe greifen Sie gezielt im Gespräch auf; ein kurzer Erstkontakt muss nicht schon den gesamten Bogen enthalten.

Für den Vergleich heißt das: Lassen Sie in der Demo eine Person den Bogen vorab beantworten und eine andere Information erst im Gespräch ergänzen. Sehen Sie nach, wie das Team die Antworten wiederfindet und wie sie in die Dokumentation des Termins einfließen. So wird sichtbar, ob der Rücklauf im selben Arbeitsweg landet, den Sie für Ihre Anamnese vorgesehen haben.

Beim Folgetermin dieselbe Patientenakte weiterführen

Beim Folgetermin finden Sie die frühere Anamnese, den bisherigen Verlauf, Unterlagen und Hinweise beim Patienten wieder. In easymed ergänzen Sie den aktuellen Kontakt in derselben Patientenakte. So bleibt der Bezug zwischen Erstkontakt, Behandlung und Folgeplanung an einem Ort nachvollziehbar.

Den Folgetermin mit derselben Patientenakte weiterführen
Beim ErstterminAnamnese und Verlaufbeim Patienten erfassen. Beim FolgeterminDieselbe Akte öffnen.Aktuellen Kontakt ergänzenund Terminart nutzen. Offene Frage festhaltenund beim nächsten Kontaktwieder aufnehmen.
Der Folgetermin greift auf Anamnese und Verlauf zurück und ergänzt den aktuellen Kontakt in derselben Patientenakte.

Nehmen Sie zwei typische Leistungen mit in den Softwaretest: einen längeren Ersttermin mit Vorbereitung und einen kürzeren Folgetermin. Vergleichen Sie, ob die jeweilige Terminart den Zeitbedarf Ihres Angebots abbildet und ob das Team beim Folgetermin den bisherigen Verlauf findet, bevor es die neue Notiz ergänzt. Die fachliche Dokumentation bleibt bei der behandelnden Person; die Software sollte den dafür vorgesehenen Platz ohne Umweg erreichbar machen.

Ein guter Testfall enthält auch eine kurze offene Frage, etwa zu einer eigenen Vorlage oder zur Bezeichnung einer Leistung. Prüfen Sie, ob die zuständige Person den fehlenden Punkt verständlich festhalten und beim nächsten Kontakt wieder aufnehmen kann. Damit testen Sie, wie der Alltag nach dem ersten Termin weitergeht, statt nur einen neuen Patientendatensatz anzulegen.

GebüH-Positionen und eigene Leistungen auf der Rechnung prüfen

Das GebüH ist nach Angaben des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker keine feste Gebührentaxe, sondern ein Verzeichnis durchschnittlich üblicher Vergütungen und eine Berechnungshilfe. Für die Softwareauswahl ist deshalb wichtig, dass Sie die zu Ihrem Angebot passenden GebüH-Positionen auswählen und eigene Leistungen mit Ihren vereinbarten Preisen abbilden können. easymed führt einen GebüH-Katalog mit Höchst- und Niedrigsätzen; private Rechnungen entstehen aus den erfassten Leistungen.

Legen Sie für die Vorführung eine häufige Leistung aus Ihrem Praxisangebot und eine eigene Leistung zugrunde. Prüfen Sie, ob die Leistungsbezeichnung zu Ihrem Termin passt, wie der Betrag in die Rechnung gelangt und wo Sie offene Rechnungen wiederfinden. Ihre Praxis bestimmt die angebotenen Leistungen und Preise. Erstattungsfragen des jeweiligen Kostenträgers sollten Sie getrennt davon betrachten: Die Software führt Ihre Abrechnung, sie entscheidet nicht über einen individuellen Erstattungsanspruch.

Rechnungsstand und Inhaltsfrage separat verfolgen

Nach dem Versand können Zahlungsstand und eine Rückfrage zum Rechnungsinhalt gleichzeitig offen sein. Die Zahlungsverfolgung in easymed zeigt offene Rechnungen. Eine inhaltliche Nachfrage klären Sie anhand der vereinbarten und dokumentierten Leistung und halten den dafür nötigen nächsten Schritt beim passenden Vorgang fest.

Zahlungsstand und Inhaltsfrage getrennt bearbeiten
Dieselbe private Rechnung ZahlungsstandOffen oderbezahlt?In easymednachverfolgen. InhaltsfrageVereinbarteLeistung prüfen.Erklärung zumInhalt ergänzen. Ein Zahlungseingangbeantwortet nicht automatischdie Frage zum Rechnungsinhalt.
Ein bezahlter Rechnungsstand klärt nicht automatisch eine noch offene Frage zum vereinbarten und dokumentierten Inhalt.

Bei aktivierter Lexware-Office-Anbindung geht eine abgeschlossene Rechnung als Beleg an Lexware; die dort vergebene Rechnungsnummer kommt vor der PDF-Erstellung nach easymed zurück. Lexware meldet vollständig bezahlte Rechnungen täglich an easymed zurück. Dieser abgeglichene Zahlungsstand unterstützt die laufende Rechnungsübersicht. Eine Erklärung zum Inhalt der Behandlung bleibt davon eine eigene Frage.

Zeigen Sie in der Demo daher auch einen Zahlungseingang und eine separate Rückfrage. So erkennen Sie, welche Informationen automatisch weiterlaufen und welche Antwort Ihre Praxis selbst formuliert. Falls Sie Lexware Office verwenden, prüfen Sie den Ablauf mit aktivierter Anbindung; andernfalls beurteilen Sie die Zahlungsverfolgung, die Sie im Alltag tatsächlich nutzen.

Patientenakten und Wechselweg vorab prüfen

Wenn Sie bereits eine Praxis führen, wählen Sie für den Test eine bekannte Patientenakte mit einem aktuellen Folgetermin und einer älteren Unterlage. Prüfen Sie, ob das Team den benötigten Verlauf und das Dokument beim nächsten Kontakt an der erwarteten Stelle wiederfindet. Die Illustration zeigt genau diesen Wiedereinstieg mit vorhandener Papierakte und neuem Arbeitsschritt.

Eine Aquarellillustration zeigt eine Heilpraktikerin an einer offenen unbeschrifteten Papiermappe; daneben stehen ein geschlossener Laptop und eine weitere Mappe, im Hintergrund ein leerer Sessel und Pflanzen. KI Generiert
Beim nächsten Kontakt braucht die Praxis den passenden bestehenden Verlauf ebenso wie den neuen Arbeitsschritt.

Die easymed-Funktionsübersicht nennt Übernahmewege für Simplimed, etermin und Billfox sowie CSV oder API für weitere Bestände. Fragen Sie anhand Ihrer tatsächlichen Daten nach, welche Angaben, Dokumente und Zuordnungen der gewählte Weg übernimmt und wie ein historischer Bestand erreichbar bleibt.

§ 630f BGB verlangt eine Behandlungsakte in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Behandlung. Änderungen müssen den ursprünglichen Inhalt und den Zeitpunkt der Änderung erkennen lassen; grundsätzlich ist die Akte zehn Jahre nach Behandlungsabschluss aufzubewahren, sofern keine andere Frist gilt. Der Gesetzestext macht daraus ein hilfreiches Auswahlkriterium: Nehmen Sie eine Beispielakte mit in die Vorführung und prüfen Sie, ob frühere Einträge zeitlich nachvollziehbar sind, Anhänge auffindbar bleiben und eine alte Unterlage bei Bedarf weiter erreichbar ist.

Mehrere Software-Demos mit denselben Aufgaben vergleichen

Wenn Sie Ergebnisse mehrerer Software-Demos vergleichen, verwenden Sie für jede dieselbe kleine Aufgabenfolge:

  • Erstkontakt aufnehmen, eine Information später ergänzen und den Terminwunsch ändern.
  • Anamnese vorab ansehen und beim Folgetermin die bisherige Patientenakte öffnen.
  • Eine GebüH-Position und eine eigene Leistung bis zur privaten Rechnung weiterführen.
  • Einen Zahlungsstand prüfen und eine Inhaltsfrage getrennt beantworten.
  • Eine vorhandene Akte samt benötigter Unterlage für den Wechselweg testen.

Notieren Sie je Aufgabe, was Patient und Team sehen, welche Information an welcher Stelle landet und welche Arbeitsschritte Ihre Praxis selbst übernimmt. Gewichten Sie die Ergebnisse nach Häufigkeit und Bedeutung für Ihren Alltag. Bei easymed können Sie diese Aufgaben am verbundenen Weg von Termin und Anamnese bis zur Patientenakte und Privatabrechnung zeigen lassen. So beurteilen Sie Heilpraktiker-Software anhand des eigenen Angebots und eines konkreten Erstkontakts.

Häufige Fragen

Welche Rolle spielt das GebüH bei der Auswahl von Heilpraktiker-Software?

Das GebüH ist eine Berechnungshilfe mit durchschnittlich üblichen Vergütungen, keine feste Gebührentaxe. Prüfen Sie, ob die Software Ihre passenden GebüH-Positionen und eigene vereinbarte Leistungen in der Privatabrechnung abbildet.

Wie sieht ein sinnvoller Testfall für eine Softwarevorführung aus?

Nehmen Sie einen Erstkontakt mit einer späteren Rückmeldung und einer Terminänderung. Ergänzen Sie in der Vorführung die Information beim Patienten, ändern Sie den Termin im Kalender und prüfen Sie, wie das Team den nächsten Schritt wiederfindet.

Welche Angaben sollte ein digitaler Anamnesebogen vorab abfragen?

Fragen Sie nur nach den Angaben, die Sie für die Vorbereitung Ihrer angebotenen Leistungen tatsächlich benötigen. Patienten können den Fragebogen bei der Buchung, im Portal oder am Empfang ausfüllen; die Antworten stehen beim passenden Patienten bereit.

Was sollte ich beim Wechsel mit vorhandenen Patientenakten prüfen?

Testen Sie an einer Beispielakte, ob benötigte frühere Einträge und Unterlagen auffindbar bleiben und zeitlich nachvollziehbar sind. § 630f BGB verlangt zeitnahe Dokumentation, nachvollziehbare datierte Änderungen und grundsätzlich zehn Jahre Aufbewahrung nach Behandlungsabschluss.

Wie unterscheide ich eine offene Zahlung von einer Rückfrage zur Rechnung?

Die Zahlungsverfolgung beantwortet, ob eine Rechnung offen ist. Eine Frage zum Rechnungsinhalt klären Sie anhand der vereinbarten und dokumentierten Leistung. Bei aktivierter Lexware-Office-Anbindung kommen vollständig bezahlte Rechnungen täglich in die Praxissoftware zurück; eine benötigte Erklärung bleibt eine eigene Antwort.

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