Wer eine MEDIFOX-Alternative sucht, sollte Software am eigenen Praxisalltag vergleichen: Wie laufen eine GKV-Verordnung, eine private Behandlung und die Zahlung am Empfang? MEDIFOX DAN ist der Anbieter; MD Therapie ist sein Produkt für therapeutische Praxen. easymed verbindet Kalender, Patientenakte, erfasste Leistungen und Rechnungen. Für Physiotherapiepraxen ergänzt ein GKV-Zusatzmodul den Weg von der Verordnung bis zur Kassenabrechnung. Mit denselben Praxisfällen sehen Sie, welche Funktionen und Pakete Ihr Team wirklich braucht.
MEDIFOX DAN und MD Therapie auseinanderhalten
MEDIFOX DAN bietet mehrere Softwareprodukte an; bei der Schreibweise „Medi Fox“ geht es in diesem Vergleich um MD Therapie, das Therapieangebot für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie. Die Herstellerseite führt Terminplanung, Praxisverwaltung, Dokumentation und Abrechnung als zentrale Arbeitsbereiche auf. Für die Auswahl lohnt deshalb der Blick auf die konkrete Paketübersicht und die Funktionen, die Ihr Team täglich nutzt. MEDIFOX DAN beschreibt MD Therapie für therapeutische Praxen.
Die aktuelle Paketübersicht nennt drei Stufen. Basis ist für bis zu drei Nutzer ausgelegt und umfasst unter anderem Selbstabrechnung sowie die Nutzung von Abrechnungszentren. Premium erweitert Basis auf bis zu 20 Nutzer und führt Kassenfunktion, SumUp-Anbindung und Fibu-Export als zusätzliche Funktionen auf. Complete hat keine Nutzerbegrenzung und ergänzt Funktionen für mehrere Standorte, zentrale Verwaltung und einheitliche Standards. Welche Stufe passt, hängt daher auch von Teamgröße und Standorten ab. Die Paketübersicht von MD Therapie zeigt die enthaltenen Funktionen.
Der Begriff „Kassenfunktion“ braucht im Vergleich eine genaue Einordnung. Die MD-Therapie-Seite zur Abrechnung beschreibt damit Barumsätze, Kartenzahlungen, Tagesabschluss und einen TSE-konformen Kassenbericht. Das ist eine Kassenoberfläche für Zahlungen am Empfang. Die Paketübersicht führt Selbstabrechnung und Abrechnungszentren gesondert auf. Wenn Sie die Abrechnung gesetzlicher Heilmittelverordnungen vergleichen, lassen Sie sich deshalb den passenden GKV-Arbeitsweg und die nötige Paketstufe konkret zeigen. Die Funktionsbeschreibung zur Abrechnung erläutert, was MD Therapie unter Kassenfunktion versteht.
Den Abrechnungsmonat in unterschiedliche Vorgänge aufteilen
Vergleichen Sie drei typische Praxisfälle: eine Physiotherapie-Verordnung, eine private Behandlung mit vereinbartem Preis und ein Selbstzahlerangebot, das am Empfang bezahlt wird. Alle drei beginnen mit einem Termin; die Rechnung richtet sich nach der erfassten Leistung und dem passenden Abrechnungsweg. In easymed führt das GKV-Zusatzmodul für Physiotherapie von der HMV-Position zur Kassenrechnung und Abrechnungsdatei. Die private Sitzung wird zum vereinbarten Preis als Privatrechnung abgerechnet. Auch Selbstzahlerleistungen werden als Rechnung erfasst. Ist das Empfangsterminal aktiviert und ein SumUp-Leser verbunden, kann die Rechnung am Tablet bezahlt werden.
Bitten Sie bei einer Vorführung für beide Programme um denselben Musterfall: Verordnung erfassen, Behandlung am Termin dokumentieren, Rechnung erzeugen und anschließend den vorgesehenen Übergabe- oder Zahlungsweg zeigen. Für die private Leistung wählen Sie einen Preis aus dem eigenen Tarif; beim Selbstzahler sehen Sie zusätzlich, wie die Zahlung der Rechnung zugeordnet wird. So vergleichen Sie den tatsächlichen Ablauf vom Termin bis zur Rechnung und nicht nur eine Funktionsliste.
Kalendertermin und erbrachte Leistung getrennt betrachten
Ein Kalendereintrag hält die vereinbarte Zeit fest; die erbrachte Leistung wird dem passenden Besuch zugeordnet, und die Rechnung folgt der erfassten Leistung. Wird eine private Sitzung verschoben, wird die Durchführung am tatsächlich stattgefundenen Termin dokumentiert. In easymed wird die erfasste Leistung dem zugehörigen Termin zugeordnet und für die Rechnung verwendet. Eine bereits vorhandene Leistungsangabe muss das Team dafür nicht ein zweites Mal in eine separate Rechnungsliste übertragen.
Ein Beispiel macht den Unterschied sichtbar: Die für Mittwoch geplante Sitzung wird auf Freitag verlegt. Der Kalender zeigt die geänderte Vereinbarung; die private Rechnung greift auf die am Freitag erfasste Behandlung zurück. Bei einer Serie kann das Team so vereinbarte Termine und tatsächlich durchgeführte Besuche auseinanderhalten und den Abrechnungsstand zum richtigen Vorgang prüfen.
Heilmittelabrechnung in easymed zusammenführen
Für die Physiotherapie ist das GKV-Modul ein Zusatzmodul. Es verbindet Muster-13-Verordnung, Heilmittelpositionen aus dem HMV-Katalog, zugeordnete Termine und Leistungserfassung mit der Kassenrechnung. Die Verordnungsübersicht zeigt, welche Einheiten verordnet, zugeordnet und abgerechnet sind. Aus der fertigen Verordnung entsteht die Kassenrechnung; die erfassten Angaben müssen nicht noch einmal von Hand in eine separate Rechnungsliste übertragen werden. Die easymed-Seite zur GKV-Abrechnung beschreibt den Ablauf für die Physiotherapie.
Für die Einreichung erzeugt easymed eine Abrechnungsdatei für das gewählte Rechenzentrum. Beim DMRZ-Weg laden Sie die Datei im DMRZ-Portal hoch; das DMRZ leitet sie an die Krankenkassen weiter. Für Optica, azh und RZH stehen ebenfalls passende Ausgabeformate zur Verfügung. Das Rechenzentrum bleibt dabei der jeweilige Vertragspartner. Fragen Sie im Vergleich, welches Format die Praxis nutzt und ob der Weg über einen Dienstleister oder die Selbstabrechnung zum Team passt.
Das GKV-Modul deckt derzeit den HMV-Katalog Physiotherapie ab. Die Kataloge für Ergotherapie und Logopädie sind in Vorbereitung. Eine gemischte Praxis prüft daher die benötigten Fachrichtungen getrennt von privaten und Selbstzahlerleistungen. Diese Zuordnung zeigt, ob ein Softwareangebot die konkreten Fälle der Praxis abbildet.
Private Leistungen und Selbstzahlerangebote passend führen
Private Leistungen richten Sie in easymed mit eigenen Bezeichnungen, Preisen und Dauern ein. Die Rechnung entsteht aus den erfassten Leistungen und kann als PDF versendet werden. Offene Posten bleiben in derselben Praxisverwaltung sichtbar. Das verbindet die Terminplanung mit dem tatsächlichen Preis des Angebots, zum Beispiel einer privaten Einzelsitzung oder mehreren bereits durchgeführten Behandlungen.
Bei einer Selbstzahlerleistung am Empfang kann die Patientin die zugehörige Rechnung auf dem Tablet mit einem verbundenen SumUp-Kartenleser selbst bezahlen, wenn das Empfangsterminal aktiviert ist. Die SumUp-Zahlung am Empfang ist ein eigener Zahlungsweg. Die separate ZVT-Anbindung für andere EC-Terminals befindet sich in Vorbereitung und ist ein eigener Integrationsweg neben der verfügbaren SumUp-Zahlung. MD Therapie führt die SumUp-Integration in seiner aktuellen Paketübersicht als Premium-Erweiterung auf. Fragen Sie in beiden Angeboten, welcher Leser, welches Empfangsmodul und welche laufenden Zahlungsgebühren für Ihre Praxis eingeplant werden.
Rückfragen mit einer klaren Übergabe bearbeiten
Wenn beim Monatsabschluss eine Rückfrage auftaucht, ordnen Sie sie zuerst dem betroffenen Patienten und Besuch zu. Im Beispiel fragt die Abrechnung nach einer noch fehlenden Angabe zur Leistung; die behandelnde Person ergänzt sie direkt beim passenden Vorgang, damit die Rechnungsbearbeitung weitergehen kann.
Die Patientenakte hält Stammdaten, Verlauf, Dokumente und Hinweise zum Patienten zusammen. Eine konkrete Frage wie „Welche Leistung wurde bei diesem Besuch erbracht?“ führt zum relevanten Termin und zur passenden Ergänzung. Die fachliche Angabe kommt von der behandelnden Person. So bleibt für das Team erkennbar, welche Information die Abrechnung noch braucht und wo die Ergänzung hingehört.
Paketumfang und betriebliche Kosten gemeinsam betrachten
Vergleichen Sie dieselbe Teamgröße, dieselben Fachrichtungen und dieselben Abrechnungsfälle. Die aktuelle Paketübersicht von MD Therapie zeigt Funktionen und Nutzergrenzen, bittet für den Paketpreis jedoch um eine Angebotsanfrage. In den dortigen FAQ nennt der Anbieter eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten und monatliche Preise zuzüglich Umsatzsteuer. Für den Abrechnungsservice MD Finance nennt die MD-Therapie-Produktseite einen Startpreis „ab 1,19 Prozent“. Lassen Sie sich den für Ihre Praxis geltenden Umfang und die Berechnungsgrundlage im Angebot bestätigen.
Für einen vollständigen Kostenvergleich gehören neben dem Softwarepaket auch Zusatzmodule, Einrichtungs- und Migrationsleistungen, Gebühren eines Abrechnungszentrums, Zahlungsgebühren und Vertragslaufzeit auf die Liste. easymed führt Datenübernahme für SimpliMed, etermin und Billfox über passende Assistenten; bei anderen Systemen nennt die Funktionsübersicht CSV- oder API-Import. Die easymed-Migrationsseite beschreibt, welche Daten je nach Altsystem übernommen werden. Mehr zum Softwarewechsel mit easymed.
Auch MEDIFOX DAN beschreibt eine Datenübernahme auf Wunsch. Die Produktseite nennt dabei Patienten, Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeitende als übernehmbare Stammdaten. Fragen Sie für beide Anbieter zusätzlich nach Terminen, Diagnosen, Dokumenten, offenen Rechnungen und Zahlungsständen. Klären Sie, wer eine Importvorschau prüft und wie lange das bisherige System für Rückfragen verfügbar bleibt. So vergleichen Sie den tatsächlichen Umfang des Wechsels, bevor die Praxis mit der neuen Software arbeitet.
Die passende MEDIFOX-Alternative kennenlernen
Für die Entscheidung reichen drei konkrete Fälle: eine GKV-Verordnung, eine private Behandlung und ein Selbstzahlerangebot. Lassen Sie sich dabei jeweils den gebuchten Termin, die erfasste Leistung, die entstehende Rechnung und den Übergabe- oder Zahlungsweg zeigen. Ergänzen Sie Teamgröße, Standorte, Paketumfang, Vertragslaufzeit und Datenübernahme. Damit wird erkennbar, welche Aufgaben Ihr Team selbst erledigt und welche Schritte die Software unterstützt.
In einer persönlichen Vorführung von easymed können Sie den Kalender, die Privatabrechnung und das Physiotherapie-GKV-Modul an einem passenden Praxisprofil kennenlernen. Besprechen Sie dabei auch, wie Selbstzahlerrechnungen am Empfang bezahlt und Bestandsdaten aus Ihrem bisherigen System übernommen werden.