Ein Google-Unternehmensprofil für mehrere Praxisstandorte sollte Patientinnen und Patienten direkt zum richtigen Ort führen: zum passenden Eintrag, zur örtlichen Website und zum richtigen Kontakt- und Buchungsweg. Eine kurze Übersicht mit einer Zeile je Niederlassung hält Adresse, Profil und Links zusammen. Wer Standort B auswählt, findet dort dessen Eingang, Angebot und Kontakt.
Der easymed-Praxisverbund unterstützt den Arbeitsalltag dahinter: Jede Praxis behält ihre eigene Instanz. Berechtigte Mitarbeitende wechseln ohne erneute Anmeldung zwischen den Standorten und können die Kalender standortübergreifend ansehen. Für die Online-Terminbuchung verlinkt Ihr Team auf jeder Standortseite das Portal der passenden Praxis. So bleiben die öffentlichen Wege lokal eindeutig und die interne Terminplanung verbunden.
Reale Standorte als Grundlage der Profile verwenden
Für jede tatsächlich betriebene Niederlassung, an der die Praxis Patientinnen und Patienten empfängt, führen Sie ein eigenes Google-Unternehmensprofil. Pro Unternehmensstandort darf nur ein Profil angelegt werden. Prüfen Sie also die vorhandenen Einträge, bevor Sie einen neuen erstellen; maßgeblich sind der reale Ort und seine korrekte Anschrift. Google erläutert die Richtlinien zur Präsentation Ihres Unternehmens auf Google.
Die Standortübersicht startet mit einer Zeile je realer Praxis: genaue Adresse, bestehender Profilname und Link zum Profil. Vergleichen Sie die Zuordnung mit den vorhandenen Google-Einträgen. So fällt auf, ob eine Niederlassung noch fehlt oder zwei Profile denselben Ort zeigen. Notieren Sie auch, wer für den jeweiligen Eintrag zuständig ist.
Namen und Kategorien mit der tatsächlichen Praxisdarstellung abgleichen
Verwenden Sie an allen Standorten denselben Praxisnamen, wenn er dort auch auf Beschilderung, Website und Briefpapier einheitlich geführt wird. Bieten die Niederlassungen dieselben Leistungen an, sollte auch die passende Hauptkategorie übereinstimmen. Einen Zusatz wie „in West“ oder „im Stadtpark“ verwenden Sie nur, wenn dieser Bestandteil des Namens auch außerhalb von Google dauerhaft so auftritt; Suchbegriffe gehören nicht in den Unternehmensnamen.
Tatsächliche Unterschiede im Angebot beschreiben Sie auf der jeweiligen Standortseite und in den dafür vorgesehenen Profilfeldern. Eine Praxis, die an Standort B zusätzlich ein bestimmtes Behandlungsangebot führt, kann dieses dort erläutern. So finden Patientinnen und Patienten die örtliche Information, ohne dass jeder Profileintrag mit wechselnden Varianten des Praxisnamens gefüllt wird.
Für jeden Ort eine passende Standortseite bereitstellen
Das Google-Profil sollte direkt auf eine Website führen, die den konkreten Standort darstellt. Google empfiehlt außerdem, wenn möglich eine örtliche Telefonnummer anzugeben, über die der jeweilige Standort erreichbar ist. Eine allgemeine Startseite kann zur Standortauswahl dienen; der direkte Link zur Niederlassungsseite lässt den bereits gewählten Ort jedoch leichter wiedererkennen.
Im Beispiel öffnet das Profil von Standort B unmittelbar dessen Seite. Dort stehen die genaue Adresse, der Hofeingang, das Angebot und der passende Kontakt beieinander. Ergänzen Sie je nach Praxis auch Hinweise zu Etage, Parken oder Zugang, sofern sie am Ort gelten. Eine Überschrift wie „Unsere Praxis in [Ort]“ benennt den Standort klar. Adresse und Buchungsbutton sollten auf dem Smartphone ohne langes Suchen erreichbar sein.
Telefon und Terminbuchung bis zum gewählten Ort testen
Der Weg führt vom Standortprofil zur passenden Standortseite und weiter zum Buchungsportal der ausgewählten Praxis. Adresse, Rufnummer und Terminweg sollen denselben Ort benennen. Bei einem zentralen Empfang hilft eine kurze Einstiegsfrage wie „Welche Niederlassung möchten Sie erreichen?“
Mit der Online-Terminbuchung von easymed wählen Patientinnen und Patienten eine angebotene Behandlungsart und eine verfügbare Zeit aus. Die Buchung wird im Kalender der jeweiligen Praxis eingetragen und bestätigt. Das Praxisteam legt vorher die angebotenen Leistungen, Behandler und Zeiten fest. Verlinken Sie deshalb auf der Seite von Standort B das Buchungsportal der passenden Praxisinstanz, damit der nächste Schritt die Ortswahl aus Google weiterführt.
Gehen Sie den Weg einmal auf dem Smartphone durch: Öffnen Sie das Profil, tippen Sie auf die Website und folgen Sie dem Buchungsbutton bis zur Terminübersicht. Prüfen Sie dabei, ob die richtige Adresse und das Angebot des gewählten Ortes erkennbar bleiben. So entdecken Sie auch einen alten Link, der noch zum allgemeinen Portal oder zu einem früheren Standort führt.
Bewertungen und Bewertungslinks dem besuchten Ort zuordnen
Erstellen Sie den Rezensionslink aus dem Unternehmensprofil des tatsächlich besuchten Praxisorts. Google stellt im Profil einen Bewertungslink und einen QR-Code bereit; den QR-Code können Sie derzeit nur im Computerbrowser erzeugen. Die Google-Hilfe zu Bewertungslinks und QR-Codes beschreibt die Schritte.
Speichern Sie die Druckdateien eindeutig, etwa als „Rezensionen Standort B“, und scannen Sie den QR-Code nach dem Druck mit einem Smartphone. So sehen Sie, ob er zum richtigen Profil führt. Eine neutrale Bitte wie „Wie haben Sie Ihren Besuch an Standort B erlebt?“ lässt die Bewertung bei der tatsächlichen Erfahrung. Google verbietet Vorteile oder Rabatte als Gegenleistung für Rezensionen.
Gemeinsame Vorgaben und lokale Angaben getrennt pflegen
Wenn die Niederlassungen dieselbe Praxis mit demselben Angebot darstellen, bleiben Name und passende Hauptkategorie einheitlich. Adresse, lokale Rufnummer, Öffnungszeiten, Standortseite, Buchungs- und Bewertungslink ordnen Sie dagegen jedem Ort einzeln zu. So ist klar, welche Angaben für den ganzen Praxisverbund gelten und welche sich je Standort unterscheiden.
Bei wenigen Standorten reicht eine kleine Tabelle mit einer Zeile pro Niederlassung. Sinnvolle Spalten sind Profil-URL, Anschrift, Eingangshinweis, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Kontaktperson, Standortseite, Buchungsportal und Speicherort des Bewertungs-QR-Codes. Aktualisieren Sie die betroffene Zeile, wenn sich am Ort etwas ändert. Bei vielen Profilen können Sie mehrere Standorte über den Google-Unternehmensprofilmanager per Tabelle verwalten. Laden Sie vor einer Änderung die vorhandenen Standortdaten herunter und behalten Sie die bisherigen Standortcodes bei; Google nutzt sie, um Änderungen den passenden Einträgen zuzuordnen.
Bei Standortänderungen die passenden Einträge aktualisieren
Zieht eine Praxis um oder ändert sich der Eingang, prüfen Sie gemeinsam die Google-Adresse, die Hinweise auf der Standortseite, Telefonnummer und Terminlink. Nehmen Sie Druckdateien mit einer veralteten Anschrift aus dem Umlauf. Ein neues Teammitglied kann die Zuständigkeit für den jeweiligen Eintrag übernehmen; in easymed legen Sie die Mitarbeiterrechte passend zu den Aufgaben fest.
Die Übersicht muss keine zweite Verwaltungsroutine erzeugen. Sie zeigt bei einer konkreten Änderung, welche öffentlichen Angaben zu genau diesem Standort gehören. Im Praxisverbund finden Mitarbeitende den Kalender der jeweiligen Praxis ohne eine neue Anmeldung; Patientinnen und Patienten gelangen über das passende Profil und die lokale Seite zum richtigen Terminweg.