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Abrechnung und Finanzen

Physiotherapie-Preisliste: Preise nach Datum abgleichen

Bei GKV-Preisänderungen zählt der Behandlungstag. So ordnen Sie Preiszeiträume und Positionen zu und verbinden Verordnung, Termin, dokumentierte Leistung und Rechnung im easymed-Ablauf.

easymed.digital Redaktion 5 Min. Lesezeit
Physiotherapieteam gleicht zwei Stände der Preisunterlagen ab.

Eine Physiotherapie-Preisliste ändern Sie am besten mit Blick auf den Gültigkeitszeitraum jeder Leistung. Bei gesetzlichen Kassen richtet sich der Vergütungssatz nach dem Behandlungstag. Für Privatpatienten und Selbstzahler gilt der jeweils vereinbarte eigene Preis. easymed verbindet im selben Patientenbezug die HMV-Verordnung, verknüpfte Termine, dokumentierte Leistungen und die Rechnung. Die GKV-Kassenabrechnung ist ein Zusatzmodul; den passenden GKV-Preisstand ordnen Sie anhand der offiziellen Vertragsanlage zu.

Vom Physiotherapietermin zur Rechnung arbeiten

Mit dem Zusatzmodul für die GKV-Abrechnung erfassen Sie in easymed Muster-13-Verordnungen beim Patienten und wählen die vorgesehenen Positionen aus dem HMV-Katalog Physiotherapie. Termine werden mit der Verordnung verknüpft und zählen gegen die verordnete Menge. Die tatsächlich erbrachten Leistungen dokumentiert das Team am selben Vorgang.

Verordnung, Termin, Leistung und Rechnung im GKV-Zusatzmodul
GKV-Abrechnungsablauf in easymed GKV-ZusatzmodulMuster-13 · HMV-PositionenVerknüpfte Terminezählen gegen die VerordnungsmengeErbrachte Leistungenam Vorgang dokumentiertKassenrechnungAbrechnungsdatei exportieren
Das Zusatzmodul verbindet den Vorgang; das Team gleicht den offiziellen GKV-Preis mit der für den Behandlungstag gültigen Anlage ab.

Aus der fertigen Verordnung entsteht die Kassenrechnung. Eine Abrechnungsdatei lässt sich für das verwendete Rechenzentrum exportieren. Verordnung, Termin, Leistung und Rechnung bleiben damit beim Patienten zusammengeführt; dieselben Angaben müssen nicht für jeden Schritt erneut aus einer Papierliste in ein getrenntes Rechnungsprogramm übertragen werden.

Für die Preisänderung ist diese gemeinsame Sicht hilfreich: Sie zeigt, wann eine Behandlung stattfand und welche Leistung tatsächlich dokumentiert wurde. Das Team gleicht die Position mit dem offiziellen Gültigkeitszeitraum ab. Die Terminlänge allein bestimmt nicht, welcher GKV-Preis gilt; dafür sind Leistung, Behandlungstag und der passende Preisblock entscheidend.

Eine aktuelle Vergütungsgrundlage schnell finden

Nach § 125 Absatz 1 SGB V veröffentlicht der GKV-Spitzenverband die Verträge und jeweils geltenden Preislisten. Auf seiner Übersicht zu Physiotherapie-Vereinbarungen finden Sie die aktuelle Anlage 2 sowie frühere Fassungen. Für einen GKV-Vorgang ist die Vergütungsvereinbarung maßgeblich, deren Zeitraum zum Behandlungstag passt.

Ein Beispiel aus der Anlage 2 von 2025 zeigt, warum ein einzelner Dateiname nicht genügt: Das Dokument führt einen Preisblock für Behandlungen vom 1. April bis 30. Juni und einen weiteren für Behandlungen ab dem 1. Juli. Die Abrechnung des ersten Blocks durfte frühestens am 1. Mai beginnen; der Preisblock selbst richtete sich dennoch nach dem Behandlungstag.

Der Behandlungstag ordnet den GKV-Preisblock zu
Preisblöcke der Anlage 2 nach Behandlungstag GKV-Anlage 2 · 2025 Preisblock nach Behandlungstag Behandlung01.04.–30.06.2025Preisblock April–JuniBehandlungab 01.07.2025Preisblock ab Juli Zuordnung nach Behandlungstag
Die Anlage 2 von 2025 trennt Behandlungen bis zum 30. Juni und ab dem 1. Juli; das spätere Rechnungsdatum ändert diese Zuordnung nicht.

Wird eine Rechnungsdatei erst später erstellt, ordnen Sie trotzdem jede erbrachte Leistung ihrem Behandlungstag und Preiszeitraum zu. Für eine ältere Rückfrage hilft deshalb die frühere Anlage 2 mehr als die heute aktuelle Tabelle.

Die aktuelle Anlage 2 nennt Preise für Behandlungen ab dem 1. Januar 2026. Sie weist außerdem Änderungen bei Positionsnummern aus: Die Hausbesuchspositionen X9933 und X9934 wurden zu X9950 und X9951 umbenannt. Wenn Sie eine Physiotherapie-Preisliste übertragen oder pflegen, vergleichen Sie daher Leistungsbeschreibung, Positionsnummer und Gültigkeitszeitraum zusammen. Ein passender Betrag allein sagt noch nicht, ob auch die richtige Position verwendet wird.

Für die Ablage einer benötigten Fassung reichen nachvollziehbare Angaben wie Vertragsbereich, Anlage, Leistungsposition und Gültigkeit. So findet das Team später wieder, welche Preiszeile zum damaligen Behandlungstag gehörte. Die offiziellen Unterlagen bleiben dabei die Grundlage für die GKV-Vergütung.

Eine Preisänderung mit den kommenden Vereinbarungen verbinden

GKV-Vergütung und private Preislisten beantworten unterschiedliche Fragen. Für die Kassenabrechnung verwenden Sie den offiziellen Preisblock zur verordneten Leistung und ihrem Behandlungstag. Bei Privatpatienten und Selbstzahlern verwenden Sie Ihre vereinbarten Preise. In easymed können private Tarife und Selbstzahler-Leistungen mit eigenen Preisen geführt und als Rechnung erfasst werden.

Wenn sich eine private Preisliste ändert, legen Sie fest, ab wann der neue Preis für neue Vereinbarungen gilt, und teilen Sie diesen Beginn dem Team mit. Eine Rechnung zu einer früheren Vereinbarung erklären weiterhin die damalige Preisabrede und der zugehörige Leistungsnachweis. Die neue Liste beantwortet die Preisfrage für neue Besuche; sie ersetzt nicht nachträglich die Grundlage einer älteren Rechnung.

Bei einer GKV-Änderung gleicht das Team den Vorgang mit der passenden Anlage 2 und deren Gültigkeitsangabe ab. Bei einem privaten Besuch nutzt es die für diese Vereinbarung festgelegte Preisangabe. Diese Trennung hilft, einen gesetzlichen Vergütungssatz nicht versehentlich als privaten Preis zu verwenden.

Gemeinsame Leistungen statt persönlicher Kurzlisten nutzen

Eine gedruckte Preisliste kann beim Nachschlagen oder Erklären weiter nützlich sein. Als Arbeitsbezug für das ganze Team helfen eine einheitliche Fassung und ihre klar erkennbare Gültigkeit. Wenn in einer späteren Version eine Positionsnummer geändert wurde, können alle Beteiligten am gleichen Eintrag erkennen, welche Leistung gemeint ist.

Mitarbeiterin in einer Physiotherapiepraxis betrachtet einen Papierausdruck und Unterlagen einer Mappe am gemeinsamen Arbeitsplatz. KI Generiert
Verordnung, verknüpfte Termine und dokumentierte Leistungen liegen beim Patienten zusammen; den passenden GKV-Preis gleicht das Team mit Anlage 2 ab.

Im easymed-Ablauf stehen die Verordnung, die damit verbundenen Termine und die dokumentierten Leistungen beim Patienten zusammen. Das erleichtert auch die Übergabe an eine Vertretung am Empfang: Sie findet den betreffenden Vorgang und kann die passende Rechnung aufrufen, während der GKV-Preisstand in der offiziellen Anlage nachgeschlagen wird.

Für die tägliche Anwendung bleibt eine konkrete Zuordnung nötig: Welche Leistung wurde erbracht, an welchem Tag und mit welcher Gültigkeit? Das Team hält diese drei Angaben zusammen und kann anschließend mit dem passenden Preis abrechnen. So unterstützt die gemeinsame Patientenakte die Arbeit, während die Vertragsanlage die Vergütung erklärt.

Eine spätere Frage mit dem vorhandenen Beleg beantworten

Fragt eine Patientin nach einem anderen Betrag auf einer älteren Physiotherapie-Rechnung, stellen Sie Behandlungstag, Leistungsposition, Rechnung und damalige Grundlage zusammen. Für GKV-Behandlungen vergleichen Sie den Tag mit dem Preisblock in der dazu passenden Anlage 2. Bei einer privaten Rechnung ziehen Sie die damalige Vereinbarung heran.

Ältere GKV- und Privatrechnungen mit ihrer Grundlage erklären
Beleg und Preisgrundlage nach Abrechnungsart zuordnen Rückfrage zu älterem Vorgang GKVBehandlungstagLeistungspositiondamalige Anlage 2PrivatRechnung undLeistungsnachweisfrühere Vereinbarung Neuer Preisstand gilt für die neue Vereinbarung
Der Behandlungstag führt zur damaligen GKV-Anlage; eine private Rechnung wird mit der früheren Vereinbarung verglichen.

Ein Beispiel: Die erste Behandlung einer Serie fand am 30. Juni 2025 statt, die nächste am 1. Juli. Die GKV-Anlage ordnet diese Tage unterschiedlichen Preiszeiträumen zu. So lässt sich die Differenz mit dem jeweiligen Behandlungstag erklären, auch wenn die Rechnung später erstellt oder die aktuelle Übersicht inzwischen aktualisiert wurde.

Eine klare Antwort benennt die erbrachte Leistung, den Zeitraum und die dazugehörige Preisgrundlage. Der aktuelle Preisstand gehört zu einer neuen Vereinbarung; ein älterer Vorgang wird mit seinen eigenen Belegen erklärt. Mit easymed bleiben Termin, dokumentierte Leistung und Rechnung beim Patienten verknüpft, während das Team den zutreffenden offiziellen oder vereinbarten Preis verwendet.

Häufige Fragen

Wie finde ich bei einer Physiotherapie-Preisänderung den richtigen GKV-Satz?

Vergleichen Sie Behandlungstag und verordnete HMV-Position mit dem passenden Preiszeitraum in Anlage 2. Manche Fassungen enthalten mehrere Zeiträume. Der tatsächliche Behandlungstag ordnet die Leistung ein, nicht der Tag, an dem Sie die Preisliste geöffnet haben.

Was gilt, wenn eine Physiotherapie-Serie über zwei GKV-Preiszeiträume läuft?

Ordnen Sie jede tatsächlich erbrachte Leistung dem Preiszeitraum ihres Behandlungstags zu. Die Anlage 2 von 2025 zeigt getrennte Preisblöcke für Behandlungen bis zum 30. Juni und ab dem 1. Juli. Das spätere Rechnungsdatum verschiebt den Behandlungstag nicht.

Gilt die GKV-Preisliste auch für private Physiotherapie?

Nein. Für GKV-Behandlungen verwenden Sie die verordnete Leistung und den passenden offiziellen Preisblock. Bei Privatpatienten und Selbstzahlern gilt der vereinbarte eigene Preis. Eine frühere private Rechnung erklären Sie mit der damals geltenden Vereinbarung.

Wie unterstützt easymed die Physiotherapie-Kassenabrechnung?

In easymed erfassen Sie im Zusatzmodul für die GKV-Abrechnung Muster-13-Verordnungen mit HMV-Positionen. Verknüpfte Termine zählen gegen die Verordnungsmenge, und erbrachte Leistungen werden am Vorgang dokumentiert. Aus der fertigen Verordnung entsteht die Kassenrechnung.

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