Praxissoftware wählen Sie am besten anhand der Abrechnungswege, die Ihre Praxis wirklich nutzt. Lassen Sie in einer Demo zwei typische Fälle bis zum nächsten Übergabeschritt laufen: eine private Rechnung aus erbrachten Leistungen sowie – in der Physiotherapie – eine GKV-Verordnung bis zur Abrechnungsdatei für das Rechenzentrum. So sehen Sie, welche Angaben zusammenlaufen, welche Arbeit die Software übernimmt und was Ihr Team oder der Abrechnungspartner noch erledigt.
easymed führt Termine, erfasste Leistungen und private Rechnungen zusammen. Für Physiotherapiepraxen verknüpft das GKV-Zusatzmodul Muster-13-Verordnungen mit Terminen und verwendeten Behandlungseinheiten und erstellt daraus die Kassenrechnung samt Datei für das ausgewählte Rechenzentrum. In der Demo sehen Sie, wo easymed Arbeit zusammenführt und welcher Übergabeschritt bei Ihrem Team liegt.
Private Leistungen direkt aus dem Termin abrechnen
Bei einer privaten Leistung sollte die Rechnung auf den tatsächlich dokumentierten Termin zurückgehen. easymed erstellt private Rechnungen aus erfassten Leistungen; wiederkehrende GVO-Kombinationen lassen sich als Vorlage speichern. Auch der Versand als PDF und die Zahlungsverfolgung gehören zum Ablauf. Für offene Privatrechnungen können Patienten am optionalen Empfangsterminal über ein verbundenes SumUp-Kartenlesegerät selbst bezahlen; die Zahlung wird der Rechnung zugeordnet. Details zur Privatabrechnung mit easymed und zum Empfangsterminal zeigen die passenden Arbeitsschritte.
Ein Beispiel macht den Zusammenhang deutlich: Drei private Leistungen wurden durchgeführt; eine vierte Leistung ist verschoben und noch geplant. Die drei erbrachten Leistungen bilden die Grundlage der Rechnung. Der zukünftige Kontakt bleibt im Kalender. Planung und Privatabrechnung erfüllen damit ihren jeweiligen Zweck und behalten denselben Patientenbezug.
Lassen Sie sich im Softwaretest zeigen, wie eine Rechnung aus diesen drei Leistungen entsteht und wo der nächste Termin weiterhin sichtbar ist. Wenn Sie mehrere Rechnungen derselben Person erstellen, prüfen Sie außerdem, ob jede Rechnung und ihr Zahlungsstand einzeln zugeordnet bleiben. So erkennen Sie, ob die Software Ihren gewöhnlichen Ablauf unterstützt und welche Angaben Ihr Team weiter pflegt.
Teilzahlungen und Rückfragen an derselben Rechnung weiterführen
Die Zahlungserfassung ist dann hilfreich, wenn sie direkt bei der richtigen Rechnung steht. Bei einer Beispielrechnung über 180 Euro wurden 100 Euro bezahlt. Es bleiben 80 Euro offen: 180 Euro Gesamtbetrag minus 100 Euro Zahlungseingang ergeben 80 Euro Restbetrag.
Wenn Sie eine Privatabrechnung mit Teilzahlung prüfen, ist genau dieser Rechnungsbezug entscheidend. Bei einer zweiten Rechnung derselben Person beziehen Sie eine weitere Zahlung entsprechend auf den betreffenden Vorgang.
Eine Rückfrage zur Erstattung einer Rechnungsposition ist eine eigene inhaltliche Frage. Zahlungsstand und Erstattungsfrage können deshalb nebeneinander verständlich bearbeitet werden. Die vorhandene Rechnung nennt die Leistungen; die zugehörigen Unterlagen helfen, das konkrete Anliegen zu beantworten. Eine einzelne Erstattungsfrage verändert den bereits eingegangenen Betrag nicht.
In der Demo können Sie diese Beispiele mit zwei Rechnungsvorgängen durchspielen: Lassen sich Teilzahlung und offener Betrag auf der richtigen Rechnung nachvollziehen? Sieht das Team zugleich, welche Position zu einer Rückfrage gehört? easymed führt Rechnungen und Zahlungsverfolgung im gemeinsamen Praxisvorgang; das optionale Empfangsterminal ordnet SumUp-Zahlungen offener Privatrechnungen der Rechnung zu.
Heilmittelabrechnung mit der Verordnung verbinden
Für die Physiotherapie verbindet das easymed-GKV-Zusatzmodul Muster-13-Verordnung, Termine und Heilmittelabrechnung. Sie erfassen die Verordnung beim Patienten und ordnen die Behandlungen zu. Die Übersicht führt verordnete und bereits verwendete Einheiten zusammen. Die Leistungserfassung greift die Positionen der Verordnung auf und bildet die Grundlage der Kassenrechnung.
Für die Kassenabrechnung wählen Sie in easymed Zeitraum und Kasse; das Programm erstellt eine Datei im Format des Rechenzentrums. Aktuell sind Ausgaben für DMRZ, Optica, azh und RZH vorgesehen: je nach Ziel als CSV, Textdatei oder XML. Eine Übersicht zum GKV-Ablauf mit easymed beschreibt Formate und nächste Schritte.
Vor der Weitergabe prüfen Sie, ob die Verordnung und die erbrachten Einheiten vollständig erfasst sind. Danach wählen Sie Zeitraum und Krankenkasse, exportieren das passende Format und laden die Datei im Portal des gewählten Rechenzentrums hoch. Das Rechenzentrum übermittelt die Abrechnungsdaten an die Kasse.
§ 302 SGB V beschreibt die elektronische oder maschinell verwertbare Übermittlung der Heilmittelabrechnung und erlaubt Leistungserbringern, ein Rechenzentrum einzusetzen. Die Vereinbarungen für Physiotherapie samt Abrechnungsanlagen veröffentlicht der GKV-Spitzenverband. In der Demo lohnt sich deshalb die konkrete Frage, ob die Software das benötigte Format erstellt und welchen Schritt Ihr Team im Portal übernimmt.
Prüfen Sie auch, wo eine Rückmeldung zur Abrechnungsschnittstelle erscheint und wer sie dem betroffenen Vorgang zuordnet. Lassen Sie sich am Testfall zeigen, welcher nächste Schritt beim Rechenzentrum und welcher in Ihrer Praxis liegt.
Eine gemischte Praxis braucht getrennte Wege für gesetzliche Verordnungen und private beziehungsweise selbst bezahlte Leistungen. In easymed betrifft das GKV-Zusatzmodul die Physiotherapie; private und Selbstzahlerleistungen werden über die private Rechnung erfasst. Verordnung und Rechnung laufen damit jeweils zum passenden Empfänger.
Rechnungen an die Buchhaltung übergeben
Für die Buchhaltung sollten Sie ebenfalls den echten Übergabeschritt prüfen. Der DATEV-Export stellt Rechnungsdaten im DATEV-Format bereit. Mit der optionalen Lexware-Office-Anbindung wird eine Rechnung als Beleg übergeben; ausgeglichene Rechnungen werden täglich mit easymed abgeglichen. Die Lexware-Office-Anbindung und der DATEV-Export sind unterschiedliche Wege. Fragen Sie daher, welcher davon zu Ihrer Buchhaltung passt und welche Informationen in der Übergabe enthalten sind.
Die GKV-Datei für das Rechenzentrum und die Rechnungsdaten für die Buchhaltung haben unterschiedliche Empfänger. Die eine Übergabe dient der Kassenabrechnung, die andere der weiteren Buchführung. Ein gutes Anforderungsprofil hält beide Wege getrennt fest, falls Ihre Praxis beide nutzt.
Anforderungsprofil, Module und Kosten zusammenstellen
Zu Ihrem Praxisbudget gehören der gewählte Softwaretarif und die tatsächlich benötigten Zusatzmodule. Für die Kassenabrechnung kommt das gewählte Rechenzentrum mit seinen eigenen Konditionen hinzu. Ein übersichtliches Angebot benennt diese Bestandteile zusammen mit der gewünschten Einrichtung. Sie können damit den vorgesehenen Arbeitsweg und seine laufenden Kosten als Ganzes einordnen.
KI Generiert
Notieren Sie vor der Demo kurz, was Sie heute abrechnen, wer die jeweilige Rechnung erhält und welche externe Stelle den Vorgang danach übernimmt. Ergänzen Sie die Rechenzentren und Buchhaltungswege, die Ihre Praxis tatsächlich nutzt, sowie den Schritt, für den Sie eine Rückmeldung erwarten. So bleibt das Anforderungsprofil an Ihrem Betrieb orientiert statt an einer langen Funktionsliste.
Verwenden Sie für die Softwaredemo einen überschaubaren Beispielfall ohne echte Patientendaten: eine private Rechnung, eine Teilzahlung und – wenn Ihre Praxis GKV-Leistungen anbietet – eine Physiotherapie-Verordnung. Prüfen Sie, welche Angaben Sie eingeben, was sich daraus erzeugen lässt und welche Übergabe das Team noch ausführt. Bei easymed sehen Sie Termine, Privatabrechnung, Zahlungsstände und den physiotherapeutischen GKV-Weg in einem Praxisvorgang.
Lernen Sie die private Abrechnung und die GKV-Abrechnung für Physiotherapie von easymed kennen. In einer persönlichen Vorführung zeigen wir Ihnen Ihre Abrechnungswege vom erbrachten Termin oder der Verordnung bis zur Rechnung und zur vorgesehenen Übergabe.