Physiotherapie-Software vergleichen Sie am besten mit denselben Aufgaben aus einem normalen Behandlungstag. Folgen Sie einem Beispielkontakt von der Aufnahme über den Praxiskalender und die Dokumentation bis zur Rechnung. Halten Sie pro Schritt fest, was Sie selbst erledigen, welche Angaben der nächste Arbeitsschritt übernimmt und welche Rückfrage offenbleibt. So sehen Sie, wie verständlich der Ablauf für Empfang, Behandlung und Abrechnung ist.
easymed verknüpft die digitale Aufnahme, den Teamkalender, die Behandlungsdokumentation und die private Abrechnung mit derselben Patientenakte. Patienten können Angaben und Vorbefunde selbst ergänzen; Antworten und Dateien sind direkt zugeordnet. Für den Therapiebericht steht ein zusätzliches KI-Modul zur Verfügung, das mit eingerichtetem KI-Zugang aus ausgewählten Behandlungstexten einen bearbeitbaren Entwurf erstellt. Die sieben Aufgaben helfen Ihnen zu beurteilen, ob dieser verbundene Weg zum Team passt. Für die GKV-Aufgabe sind Muster-13-Verordnungsverwaltung und HMV-Katalog Physiotherapie verfügbar; die Kassenabrechnung mit Abrechnungsdatei ist ein Zusatzmodul. Nutzen Sie die folgenden Aufgaben als Orientierung für eine Softwaredemo und Ihre Auswahl.
1. Eine neue Person einfach aufnehmen
Beginnen Sie mit einem typischen Erstkontakt. Die Person benötigt einen passenden Termin, die Praxis ihre Kontaktdaten und die behandelnde Person die relevanten Gesundheitsangaben. Ein verständlicher Aufnahmeweg bringt diese Informationen zusammen und macht die Vorbereitung des ersten Gesprächs leicht.
In easymed füllen Patienten Stammdaten und Anamnese über einen persönlichen Link selbst aus. Die Antworten stehen direkt in der Akte; Ihre Praxis wählt den dafür vorgesehenen Fragebogen. Beim Ersttermin kann er bereits ausgefüllt vorliegen. Am optionalen Empfangsterminal lassen sich offene Angaben auch vor Ort ergänzen.
Achten Sie in der Demo darauf, wie Sie vom Termin zur zugehörigen Akte gelangen und die Antworten für das Gespräch nutzen. Eine bereits bekannte Person wird mit ihrem vorhandenen Verlauf weiterbetreut. So lernen Sie den normalen Aufnahmeweg kennen, den Ihr Team regelmäßig braucht.
2. Eine Terminserie mit Ressourcen planen
Für die Terminserie gehören Kalenderzeit, behandelnde Person, Raum und vorgesehene Dauer zusammen. Legen Sie eine Serie passend zu Ihren Arbeitszeiten und Ihrem Angebot an. Der gemeinsame Kalender unterstützt die Übersicht über diesen Zusammenhang.
easymed bietet Serientermine, Pufferzeiten, Tages-, Wochen- und Monatsansichten sowie farbliche Zuordnung pro Behandler. Überlappungsschutz unterstützt die Planung; die optionale Raumansicht zeigt die vorgesehene Raumnutzung. Muss eine Sitzung auf einen anderen Zeitpunkt wechseln, können Sie den Termin per Drag & Drop verschieben.
Die Online-Buchung ergänzt den gleichen Kalender. Sie legen fest, welche Behandler welche Termintypen anbieten und welche Zeiten Neu- oder Bestandspatienten buchen können. Bestätigungen und Erinnerungen gehen automatisch per E-Mail oder WhatsApp heraus. Eine frei gewordene Zeit kann die Warteliste automatisch den passenden Wartenden anbieten.
3. Vorliegende Unterlagen in der Akte nutzen
Ein Vorbefund ist für die aktuelle Behandlung am nützlichsten, wenn er direkt bei der zugehörigen Person liegt. In der Demo öffnen Sie eine vorhandene Unterlage aus der Patientenakte und betrachten ihren zeitlichen Bezug zum heutigen Termin. Damit lernen Sie eine konkrete Aufgabe für den Praxisalltag kennen.
Bei easymed können Patienten Befunde selbst hochladen. Die Dokumente stehen sofort in der Akte zur Verfügung. Das erspart Ihrem Empfang das erneute Einsammeln und Weiterreichen derselben Unterlage. Die behandelnde Person ordnet die Information im Gespräch fachlich ein und dokumentiert, was für den weiteren Verlauf relevant ist.
Ein verständlicher Name mit Dokumentart und Datum hilft auch Ihrer Kollegin, die Unterlage später wiederzufinden. Sie sehen im Vergleich damit, wie Kalender, Akte und bereits vorhandene Informationen zusammenarbeiten.
4. Den heutigen Verlauf dokumentieren
Dokumentieren Sie eine kurze Beispielsitzung: Was war der Ausgangspunkt, was haben Sie durchgeführt und welche Vereinbarung folgt? Der Eintrag gehört zum Kontakt und soll bei der nächsten Sitzung leicht erreichbar sein. Eine übersichtliche Timeline unterstützt diesen Zusammenhang.
easymed verbindet Behandlungstexte, Diagnosen und Leistungserfassung mit der Patientenakte. Für einen Therapiebericht wählen Sie die passenden Termine und Ihre eigene Vorlage aus. Mit dem zusätzlichen KI-Therapiebericht-Modul und einem eingerichteten KI-Zugang entsteht daraus ein bearbeitbarer Entwurf. Sie prüfen ihn, ergänzen Ihre fachliche Einschätzung und geben ihn frei; anschließend liegt er als Dokument in der Akte.
In der Vorführung sehen Sie damit auch, wie die tägliche Dokumentation später das Schreiben erleichtert. Ihre eigenen Beobachtungen und eine persönliche Rückmeldung der behandelten Person bleiben durch klare Formulierungen verständlich eingeordnet.
5. Erbrachte Leistungen unkompliziert abrechnen
Erstellen Sie für die Beispielsitzungen einen privaten Rechnungsentwurf. Behandlungsdatum, erfasste Leistung und vereinbarter Preis gehören zusammen. Eine gut verbundene Software verwendet die vorhandenen Leistungsangaben und erleichtert den Abschluss der Rechnung.
easymed unterstützt private Tarife und Selbstzahler-Leistungen mit eigenen Preisen. Rechnungen entstehen aus den erfassten Leistungen und können als PDF per E-Mail versendet werden. Wenn Ihr Empfang die Zahlung direkt dem Beleg zuordnen soll, testen Sie die Variante mit optionalem Empfangsterminal und verbundenem SumUp-Kartenleser. Offene Posten und Zahlungserinnerungen bleiben in derselben Software sichtbar.
Wenn Ihre Praxis gesetzlich Versicherte behandelt, vergleichen Sie diesen Weg zusätzlich zur Privatabrechnung. easymed enthält die Verwaltung von Muster-13-Verordnungen und den HMV-Katalog Physiotherapie; die Kassenabrechnung mit Abrechnungsdatei ist ein Zusatzmodul. easymed erstellt die Datei, die Ihr Rechenzentrum anschließend weiterverarbeitet, etwa das DMRZ. Prüfen Sie diesen Weg in der Demo mit einem neutralen Beispieldatensatz: Verordnung mit Diagnose, Heilmittel, Menge und Frequenz anlegen, eine erbrachte Maßnahme mit Datum dokumentieren und danach die entstehende Abrechnungsdatei ansehen. So wird auch sichtbar, ob Kalendertermin und erbrachte Leistung unterscheidbar bleiben.
Die Heilmittel-Richtlinie des G-BA umfasst den Heilmittelkatalog. Die Anlage 3a des GKV-Spitzenverbands für Physiotherapie beschreibt sowohl Angaben auf Muster 13 als auch die Dokumentation der erbrachten Maßnahme mit Datum. Wählen Sie für den Vergleich eine Position, die Ihre Praxis tatsächlich nutzt.
6. Eine Rechnungsfrage direkt beantworten
Ein Patient bittet um seine Rechnungskopie oder fragt nach dem Zahlungsstand. Nutzen Sie in der Demo den bereits vorhandenen Beleg. Der gleiche Rechnungsbezug erleichtert die Antwort und hält Dokumentanfrage und Zahlungsfrage übersichtlich auseinander.
Mit der optionalen Lexware-Office-Anbindung geht eine abgeschlossene Rechnung automatisch an die Buchhaltung. Lexware vergibt die Belegnummer, die easymed für PDF und Versand übernimmt. Der tägliche Abgleich setzt vollständig bezahlte Rechnungen in easymed auf bezahlt. Der Rechnungsstand muss dadurch nicht separat von Hand nachgeführt werden.
Für einen Blick zwischen den täglichen Läufen lässt sich der Abgleich auch manuell anstoßen. E-Mail und WhatsApp-Kontakte finden Sie in der gemeinsamen Inbox mit Patientenfilter. So beantwortet das Team die konkrete Rückfrage aus dem vorhandenen Vorgang.
7. Eine Behandlung im Team weiterführen
Öffnen Sie den Beispielkontakt aus Sicht einer Kollegin, die die nächste Sitzung übernimmt. Sie findet den aktuellen Termin, die vorhandenen Unterlagen und die letzte Dokumentation. Diese gemeinsame Informationsgrundlage erleichtert die Weiterbehandlung und reduziert zusätzliche mündliche Übergaben.
easymed läuft im Browser auf aktuellen Praxisrechnern und Tablets. Ihr Team verwendet denselben Kalender und dieselbe Patientenakte an den passenden Arbeitsplätzen. Für die fachliche Übergabe halten Sie im Verlauf die relevante Beobachtung und den nächsten Behandlungsschritt verständlich fest.
Lassen Sie die Kollegin einmal selbst den Kontakt öffnen und einen Folgetermin auswählen. Dabei entsteht ein konkreter Eindruck von der Bedienung. Ihre fachliche Entscheidung trifft sie aus dem vorhandenen Verlauf und dem Gespräch mit der behandelten Person.
Denselben Praxisfall aus drei Rollen vergleichen
Ein überschaubarer Vergleichsfall verbindet Empfang, Behandlung und Abrechnung. Der Empfang vereinbart einen Termin und verschiebt später eine Sitzung. Die behandelnde Person dokumentiert den Kontakt. Die Abrechnung erstellt aus den erfassten Leistungen die Rechnung. So erlebt Ihr Team einen gemeinsamen Vorgang aus den eigenen Aufgaben heraus.
KI Generiert
Die drei Rollen nutzen denselben Zusammenhang: aktueller Termin, dokumentierter Verlauf und abgerechnete Leistungen. Ein abgesagter Behandlungstermin bleibt von einer tatsächlich erbrachten Leistung unterscheidbar. Jede Person zeigt den Schritt, der für ihre Arbeit wichtig ist, und kann eine konkrete Bedienfrage stellen.
Eine begleitete Vorführung ist dafür ein guter Einstieg. Danach führen Sie die wichtigsten Handgriffe selbst aus. So erkennen Sie, welche Funktionen Ihren Alltag unmittelbar erleichtern und wo eine kurze Erklärung für Ihr Team hilfreich ist.
Die Entscheidung mit konkreten Ergebnissen treffen
Notieren Sie zu einer wichtigen Aufgabe ein kurzes Ergebnis: „Die Kontaktänderung war für die Vertretung auffindbar.“ Solche Beobachtungen sind aussagekräftiger als „Gute Akte“. Hilfreiche Kategorien sind unmittelbar nachvollziehbar, mit Anleitung nachvollziehbar und noch ungeklärt.
Vergleichen Sie anschließend den Umfang, den Ihre Praxis braucht: laufende Nutzung, Einrichtung, Datenübernahme und gegebenenfalls externe Abrechnungsdienste. Die KBV empfiehlt beim Wechsel eines Praxisverwaltungssystems schriftliche Angebote mit getrennten Kostenangaben und einen frühen Testlauf der Datenübernahme; ihr Leitfaden richtet sich an Arzt- und Psychotherapiepraxen. Auf Physiotherapiepraxen lässt sich der Prüfschritt als praktische Auswahlfrage übertragen. Bitten Sie jeden Anbieter um ein schriftliches Angebot, in dem laufender Betrieb, Einrichtung, Datenübernahme und benötigte Zusatzmodule einzeln aufgeführt sind.
Bei einem Wechsel genügt nicht die Frage, ob ein Import angeboten wird. Bitten Sie um einen Testlauf mit einem neutralen Beispieldatensatz und prüfen Sie, welche Angaben und Dokumente in der neuen Akte tatsächlich erscheinen. Klären Sie außerdem, ob ältere Daten importiert oder im bisherigen System weiter bereitgestellt werden. So erhalten Sie ein Angebot, das zu Ihrem Betrieb passt.
Wie eine vorhandene Behandlungshistorie weitergenutzt werden kann, zeigt der dokumentierte Wechsel des Naturheilzentrums Schwerte von Simplimed zu easymed: Patientenakten, Diagnosen und Dokumente wurden gemeinsam übernommen und den passenden Personen zugeordnet. Den verfügbaren Übernahmeweg für Ihr Altsystem finden Sie unter Praxissoftware wechseln.
Die Praxissoftware für Physiotherapie zeigt die dazu passenden easymed-Funktionen. Nehmen Sie einen normalen Behandlungstag als Beispielkontakt in die Demo mit. So lässt sich für alle sieben Aufgaben erproben, wo Aufnahme, Kalender, Dokumentation und Rechnung zusammenhängen und welche Zusatzmodule zu Ihrer Praxis passen.