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Abrechnung und Finanzen

Privatpreise ändern: Deckungsbeitrag und Nachfrage prüfen

So vergleichen Therapiepraxen bei einer Preisänderung Erlös, variable Kosten, vollständige Arbeitszeit, Nachfrage und erreichbare Mengen.

easymed.digital Redaktion 10 Min. Lesezeit
Zwei Frauen besprechen an einem Empfangstresen Unterlagen neben mehreren Münzstapeln.

Wer Privatpreise in der Therapiepraxis ändert, sollte den neuen Preis zusammen mit Leistungsumfang, variablen Kosten, vollständiger Arbeitszeit und erreichbarer Menge betrachten. So wird sichtbar, ob ein Angebot je Leistung mehr beiträgt und ob sich das bei der tatsächlich nutzbaren Kapazität auch im gesamten Zeitraum zeigt.

Der Deckungsbeitrag einer Leistung ist ihr Erlös abzüglich der variablen Kosten. Er trägt zur Deckung der fixen Praxiskosten bei und ist deshalb nicht mit dem Praxisgewinn gleichzusetzen. Das Bundeswirtschaftsministerium erläutert die Deckungsbeitragsrechnung und Break-even-Analyse anhand dieser Beziehung. Für einen Preisvergleich zählen außerdem die passende Nachfrage und die Zeit, die das vollständige Angebot bindet.

Für den Ablauf bietet easymed private Tarife und Selbstzahler-Leistungen mit eigenen Preisen. Rechnungen entstehen aus erfassten Leistungen; offene Rechnungen und Zahlungserinnerungen werden in derselben Software bearbeitet. So kann das Team den Weg vom vereinbarten Angebot zur Rechnung und zum Zahlungseingang im Praxisalltag nachvollziehen. Die wirtschaftliche Auswertung verbindet diese Vorgänge mit den eigenen Kosten, Mengen und verfügbaren Arbeitszeiten.

Das Privatangebot vor der Preisänderung klar beschreiben

Halten Sie zunächst fest, welche Leistung angeboten wird, wie viel Behandlungszeit enthalten ist und welche direkt zugehörige Vor- oder Nacharbeit anfällt. Material, das mit jeder Leistung verbraucht wird, gehört als variable Kosten in den Vergleich. Räume, Verwaltung und andere laufende Aufwendungen bleiben als fixe Kosten davon getrennt. Eine Preisänderung für denselben Umfang ist ein anderer Fall als ein neues Paket mit mehr Zeit oder zusätzlicher Arbeit.

Auch der konkrete Vereinbarungsweg zählt. Physio Deutschland empfiehlt für die private physiotherapeutische Abrechnung einen Honorarvertrag, der Preis und Leistung vor Behandlungsbeginn festhält. Eine Beihilfe kann nur einen Teil der Behandlungskosten erstatten; eine Differenz kann bei Patientinnen und Patienten verbleiben. Davon zu unterscheiden ist die gesetzliche Information nach § 630c Absatz 3 BGB: Ist die vollständige Kostenübernahme durch einen Dritten nicht gesichert oder gibt es dafür hinreichende Anhaltspunkte, sind Patientinnen und Patienten vor Behandlungsbeginn in Textform über die voraussichtlichen Kosten zu informieren. Legen Sie deshalb das konkrete Angebot, seinen Preis, seinen Umfang und den Beginn einer neuen Vereinbarung verständlich fest.

Betrachten Sie eine klar umrissene Gruppe von Leistungen. Verschiedene Angebote können andere Zeitfenster, variable Kosten und Nachfrage haben. Werden sie zusammengefasst, kann ein Durchschnitt verdecken, was sich bei einer bestimmten Privatleistung verändert. Wählen Sie außerdem einen Zeitraum, für den sich das verfügbare Angebot an Terminen beschreiben lässt.

Beispiel: Der Einzelbeitrag steigt von 64 auf 70 Euro

Das bisherige Angebot hat im Beispiel 68 Euro Erlös je Leistung und vier Euro variable Kosten. Es liefert 64 Euro Beitrag. Bei 100 tatsächlich erbrachten Leistungen entstehen 6.800 Euro Erlös, 400 Euro variable Kosten und 6.400 Euro Beitrag. Eine vollständige Leistung bindet 40 Minuten Fachkraftzeit einschließlich direkt zugeordneter Nacharbeit.

Den neuen Einzelpreis mit variablen Kosten verbinden
Beispiel: DerselbeLeistungsumfang68 € Erlös − 4 € Kosten64 € Beitrag74 € Erlös − 4 € Kosten70 € BeitragBei 100 Leistungen: +600 €
Das bisherige Paket liefert 64 Euro bei 68 Euro Erlös und vier Euro Kosten. Der neue unveränderte Umfang liefert 70 Euro bei 74 Euro Erlös.

Der neue Preis beträgt 74 Euro bei unverändert vier Euro variablen Kosten und demselben Leistungsumfang. Der Beitrag je Leistung steigt auf 70 Euro. Wenn weiterhin 100 Leistungen erbracht werden, entstehen 7.000 Euro Beitrag. Die Verbesserung beträgt 600 Euro. Dieser erste Fall hält die Menge bewusst konstant, um die reine Preiswirkung zu zeigen.

Für die tatsächliche Entscheidung folgen weitere Mengenvarianten. Der Preis könnte passende Nachfrage, Buchungszeitpunkt oder Leistungsanteile verändern. Gleichzeitig kann sich der Ablauf aus anderen Gründen entwickeln. Die Beobachtung nach der Änderung wird deshalb mit dem beschriebenen Angebot und einer vergleichbaren Kapazität verbunden. Die 6.400 Euro und 7.000 Euro sind Beiträge vor der Deckung fixer Kosten, keine Aussage über den Gewinn der Praxis.

Wie viel Menge erhält den bisherigen Beitrag?

Der bisherige Gesamtbeitrag beträgt 6.400 Euro. Bei 70 Euro Beitrag je neuer Leistung ergibt sich eine Schätzung von rund 91,43 Leistungen: 6.400 geteilt durch 70. Für vollständige Leistungen werden mindestens 92 benötigt. Sie liefern 6.440 Euro und liegen damit 40 Euro über dem bisherigen Beitrag.

Die Preiswirkung mit tatsächlich erbrachter Menge rechnen
Beispiel: Bisherigen Beitraghalten6.400 € ÷ 70 € = 91,43Mindestens 92 ganze Leistungen90 Leistungen · 6.300 €92 Leistungen · 6.440 €95 Leistungen · 6.650 €
Zum bisherigen Beitrag von 6.400 Euro werden beim neuen Beitrag 92 vollständige Leistungen benötigt. 90 liefern 6.300, 95 liefern 6.650 Euro.

Bei 90 Leistungen entstehen dagegen 6.300 Euro und damit 100 Euro weniger als zuvor. Bei 95 Leistungen sind es 6.650 Euro, also 250 Euro mehr. Diese Mengen zeigen, wie sich ein höherer Beitrag je Leistung mit einer veränderten tatsächlichen Zahl verbindet. Die Frage lautet nicht nur, ob der Preis steigt, sondern welcher gesamte Umfang unter den neuen Bedingungen erreichbar ist.

Die Schwelle vergleicht den neuen Gesamtbeitrag mit dem bisherigen. Sie ist keine Break-even-Berechnung für sämtliche Fixkosten der Praxis. Verändert sich zusätzlich Zeit, Material oder ein fester Kostenblock, wird der Vergleich erweitert. Ein höherer Preis für ein längeres Paket ist keine reine Preisänderung mehr. Die vollständige Beschreibung schützt davor, zwei unterschiedliche Angebote als gleichwertige Mengen zu vergleichen.

Vollständige Arbeitszeit zusätzlich vergleichen

Bei 40 Minuten je Leistung binden 100 Leistungen rund 66,67 Fachkraftstunden. Mit 64 Euro Beitrag je Leistung ergeben sich 96 Euro Beitrag je gebundener Behandlerstunde. Das neue unveränderte Paket mit 70 Euro in 40 Minuten liefert 105 Euro je Stunde. Diese Kennzahl vergleicht den Beitrag mit der belegten Arbeitszeit; die fixen Praxiskosten sind davon noch nicht abgezogen.

95 neue Leistungen benötigen rund 63,33 Stunden und liefern 6.650 Euro Beitrag. Gegenüber 100 bisherigen Leistungen entsteht mehr Beitrag bei rund 3,33 weniger gebundenen Stunden. Diese freie Zeit wird im tatsächlichen Kalender betrachtet. Sie ist nicht automatisch in jedem Fall als zusätzliches vollständiges Leistungspaket nutzbar.

Wenn der neue Umfang stattdessen 45 Minuten bindet, beträgt der Beitrag bei 70 Euro je Leistung rund 93,33 Euro je Stunde. Er liegt dann unter den bisherigen 96 Euro. Ein höherer Einzelpreis kann also mit einem niedrigeren Beitrag je vollständiger Behandlerstunde einhergehen. Für Kapazitätsentscheidungen zählt die gesamte für das Angebot gebundene Zeit, einschließlich direkt zugehöriger Arbeit.

Freie Zeit an ihrer tatsächlich möglichen Nutzung messen

Eine geringere Menge kann freie Stunden erzeugen. Ob daraus zusätzlicher Praxisbeitrag entsteht, hängt vom konkreten Arbeitsfenster und passendem Bedarf ab. Im Beispiel mit 95 statt 100 Leistungen sind rechnerisch 200 Minuten frei. Sie könnten bei passenden ganzen Fenstern fünf weitere 40-Minuten-Leistungen aufnehmen; verteilte kleine Lücken können jedoch weniger nutzbar sein.

Liefert eine tatsächlich zusätzlich erbrachte Alternative 40 Euro Beitrag und passen fünf solche Leistungen in die frei gewordenen Fenster, kommen 200 Euro hinzu. Zusammen entstehen 6.850 Euro Beitrag aus 95 neuen und fünf ergänzenden Leistungen. Die wirtschaftliche Veränderung wird dann als Gesamtprogramm betrachtet, nicht allein als neue Privatmenge.

Vielleicht wird die Zeit bewusst für andere notwendige Arbeit verwendet, etwa einen geplanten Leitungstermin oder die Vorbereitung eines Angebots. Ein freies Fenster wird nicht automatisch mit dem höchsten denkbaren Stundenwert bewertet, wenn eine weitere Leistung dort weder angefragt noch erbracht werden kann. Im Teamkalender von easymed lassen sich die vorhandenen Termine und Arbeitszeiten im Zusammenhang betrachten; die Praxis ordnet freie Zeit ihrer tatsächlichen Nutzung zu.

Nachfrage nach ihrem tatsächlichen Arbeitsstand betrachten

Eine Preisanfrage, eine vereinbarte Zeit und eine erbrachte Leistung sind unterschiedliche Stufen. Für einen Vergleich helfen vier Angaben zum selben Privatangebot:

  • passende Anfragen im betrachteten Zeitraum,
  • tatsächlich vereinbarte Termine,
  • erbrachte und ausgefallene Leistungen,
  • angebotene Termine und dafür verfügbare Fachkraftzeit.

Vergleichen Sie sowohl die absoluten Mengen als auch ihre Bezugsgrößen, zum Beispiel vereinbarte Termine je angebotener Zeit. Bleibt die Zahl der Leistungen gleich, wurden aber weniger passende Zeitfenster angeboten, sagt der Gesamtwert allein wenig über die Nachfrage aus. Klare und über den Zeitraum unveränderte Definitionen machen die Beobachtung nachvollziehbar.

Fragen Sie bei auffälligen Veränderungen nach dem konkreten Ablauf. Passt der angebotene Termin nicht, bleibt der Leistungsumfang unklar oder wird der neue Preis im Team unterschiedlich erklärt? Solche Beobachtungen können zeigen, ob eher Kommunikation, Terminpassung oder die Nachfrage selbst Aufmerksamkeit braucht. Die Zahlen beschreiben den Verlauf; sie beweisen für sich genommen nicht, dass der Preis allein eine Veränderung verursacht hat.

Halten Sie auch Änderungen der verfügbaren Kapazität fest. Wenn gleichzeitig eine Fachkraft fehlt oder weniger Abendfenster angeboten werden, kann die erbrachte Menge unabhängig vom Preis sinken. Ein vergleichbarer Zeitraum mit klar benanntem Angebot und dokumentierter Terminverfügbarkeit ist daher hilfreicher als ein bloßer Vergleich zweier Gesamtumsätze. Die Kalenderansicht in easymed unterstützt das Team dabei, angebotene und belegte Zeiten im Praxisalltag zu organisieren.

Die Preisänderung verständlich im Praxisalltag kommunizieren

Das Team sollte eine einheitliche Erklärung verwenden: Welches Angebot wird ab welchem Zeitpunkt zu welchem Preis vereinbart und was umfasst es? Patientinnen und Patienten können so Preis und Leistungsumfang vor ihrer Entscheidung einordnen. Physio Deutschland empfiehlt, diese Angaben bei der privaten physiotherapeutischen Abrechnung vor Behandlungsbeginn vertraglich festzuhalten.

Eine mögliche Formulierung für das Beispielangebot lautet: „Für neu vereinbarte Termine dieses Angebots beträgt der Preis ab dem genannten Zeitpunkt 74 Euro. Das Paket umfasst den beschriebenen Leistungsumfang. Wir erklären Ihnen den Ablauf und stimmen passende Termine mit Ihnen ab.“ Passen Sie die Information an das konkrete Angebot und den tatsächlichen Vereinbarungsweg an.

Bestehende Vereinbarungen und neu vereinbarte Termine sollten im Arbeitsablauf erkennbar bleiben. Für die Auswertung werden die jeweils tatsächlich verwendeten Preise und Umfänge berücksichtigt. So wird ein Termin nicht allein aufgrund eines neuen Kalenderpreises anders bewertet als es die zugrunde liegende Vereinbarung vorsieht.

Höhere variable Kosten verändern die Mengenschwelle

Wenn die neue Leistung statt vier nun sechs Euro variable Kosten benötigt, bleiben bei 74 Euro Erlös 68 Euro Beitrag. Zum bisherigen Gesamtbeitrag von 6.400 Euro werden rund 94,12, aufgerundet 95 Leistungen benötigt. Diese liefern 6.460 Euro. 94 Leistungen würden mit 6.392 Euro knapp darunter liegen.

Bei 95 Leistungen und den ursprünglich angenommenen vier Euro Kosten waren 6.650 Euro entstanden. Der zusätzliche Aufwand von zwei Euro je Leistung reduziert den Beitrag nun um 190 Euro. Preis, Menge und Kosten werden deshalb gemeinsam betrachtet. Eine Angebotskalkulation zeigt jede Veränderung in einer eigenen Zeile.

Das kann relevant sein, wenn ein anderes Materialpaket oder zusätzliche mengenabhängige Arbeit zum neuen Umfang gehört. Fachlich benötigte Zeit und Materialien werden vollständig eingerechnet. Danach lässt sich der Beitrag mit dem tatsächlich erreichbaren Preis- und Nachfrageweg verbinden.

Einen längeren Angebotsumfang innerhalb derselben Zeitkapazität prüfen

Im Ausgangsplan binden 100 Leistungen zu je 40 Minuten insgesamt 4.000 Minuten Fachkraftzeit. Wird das neue Angebot 45 Minuten lang, passen in denselben Rahmen höchstens 88 vollständige Leistungen; 40 Minuten bleiben rechnerisch übrig. Bei 70 Euro Beitrag je neuem Paket entstehen 6.160 Euro. Das liegt 240 Euro unter den bisherigen 6.400 Euro, obwohl der Einzelpreis von 68 auf 74 Euro steigt.

Preis und längeres Zeitpaket im selben Rahmen vergleichen
Beispiel: Längeres Paket100 × 40 min = 4.000 min6.400 € Beitrag88 × 45 min = 3.960 min6.160 € Beitrag40 min bleiben · 240 € fehlen
In denselben 4.000 Minuten passen 100 Pakete zu 40 Minuten oder nur 88 zu 45 Minuten. 88 neue Pakete mit 70 Euro Beitrag liefern 6.160 statt bisher 6.400 Euro.

Dieser Fall hält den gesamten Zeitrahmen konstant. Die Mengenschwelle von 92 neuen Leistungen wäre bei 45 Minuten pro Paket nicht erreichbar: Sie bräuchten 4.140 Minuten und damit 140 Minuten mehr als vorhanden. Für einen unveränderten Rahmen wird daher die tatsächlich mögliche ganze Menge gerechnet. Das längere Angebot kann fachlich passend sein; seine wirtschaftliche Wirkung wird mit der vollständigen Zeit sichtbar.

Ein weiterer reiner Rechenpunkt beträgt 77 Euro Preis bei vier Euro variablen Kosten, also 73 Euro Beitrag. 88 Leistungen würden 6.424 Euro liefern und damit den bisherigen Beitrag um 24 Euro übertreffen. Das konkrete Angebot wird mit tatsächlichem Umfang, passenden Preisbedingungen und erreichbarer Nachfrage beurteilt. Ein rechnerisch genügender Einzelpreis erzeugt nicht automatisch die entsprechend geplanten 88 Leistungen.

Die beiden Ebenen werden deshalb zusammengeführt: Was trägt das einzelne vollständige Paket und wie viele solcher Pakete passen in die tatsächlichen Arbeitsfenster? Erst diese Verbindung macht eine Änderung von Preis und Leistungsdauer sinnvoll vergleichbar.

Einen Preisvergleich mit klarer Entscheidung abschließen

Für die Entscheidung notieren Sie den betrachteten Zeitraum und Umfang, alten und neuen Preis, variable Kosten, vollständige Arbeitszeit, erbrachte Mengen und angebotene Kapazität. Rechnen Sie konstante, niedrigere und höhere erreichbare Mengen. Nach der Änderung vergleichen Sie die tatsächlichen Vorgänge und ordnen auffällige Unterschiede den konkreten Arbeitsbedingungen zu.

Eine Preisentscheidung verbindet Beitrag je Angebot, vollständige Arbeitszeit, variable Kosten und die tatsächlich beobachtete Nachfrage. Das gleiche Angebot und der dafür verfügbare Zeitrahmen bilden die Grundlage des Vergleichs.

Häufige Fragen

Was sagt der Deckungsbeitrag einer Privatleistung aus?

Er ergibt sich aus dem Erlös abzüglich der variablen Kosten je Leistung. Der Beitrag unterstützt die Deckung der fixen Praxiskosten; für sich genommen ist er noch kein Praxisgewinn.

Wie viele Leistungen halten nach einer Preisänderung den bisherigen Beitrag?

Teilen Sie den bisherigen Gesamtbeitrag durch den neuen Beitrag je Leistung und runden Sie auf die nächste ganze Leistung auf. Im Beispiel ergeben 6.400 Euro geteilt durch 70 Euro rund 91,43; 92 Leistungen bringen 6.440 Euro.

Warum sollte die Praxis die vollständige Arbeitszeit vergleichen?

Der Preis allein zeigt nicht, wie viel gebundene Zeit eine Leistung benötigt. Im Beispiel ergeben 70 Euro Beitrag in 40 Minuten rund 105 Euro je Stunde; bei 45 Minuten sind es rund 93,33 Euro. Diese Kennzahl ist ein Beitragsvergleich je Behandlerstunde, vor Abzug fixer Kosten.

Welche Nachfragewerte helfen bei der Beobachtung eines neuen Privatpreises?

Ordnen Sie passende Anfragen, vereinbarte Termine und erbrachte oder ausgefallene Leistungen demselben Privatangebot und Zeitraum zu. Halten Sie gleichzeitig fest, wie viele Termine und Fachkraftstunden angeboten wurden. So lassen sich Mengen und Kapazität gemeinsam einordnen, ohne eine Preiswirkung allein aus zwei Gesamtwerten abzuleiten.

Wie unterstützt easymed die Organisation einer Privatpreisänderung?

easymed führt private Tarife und Selbstzahler-Leistungen mit eigenen Preisen. Rechnungen entstehen aus erfassten Leistungen; offene Rechnungen und Zahlungserinnerungen werden in derselben Software bearbeitet. Die Praxis ergänzt diesen Ablauf um ihre eigene Auswertung von Kosten, Zeit und erbrachten Mengen. easymed kennenlernen.

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