Wenn Sie vorübergehende Therapieangebote organisieren, klären Sie vor der ersten Anfrage Zielgruppe, Leistungsumfang, Behandlungsort, Zeitraum und Anschluss nach Projektende. So kann der Empfang neue Anfragen einordnen und das Team Termine bis zum Enddatum planen.
easymed bündelt Terminplanung und Behandlungsinformationen in derselben Praxissoftware. Die Funktionsübersicht listet den Teamkalender mit Tages-, Wochen- und Monatsansichten, Serienterminen und Pufferzeiten. In der Patientenakte stehen Stammdaten, Versicherungsangaben, Verlauf, Dokumente und Hinweise je Person. So kann das Team Termine mit dem zugehörigen Behandlungsstand planen. Umfang und Enddatum des Projekts sowie die zuständige Übergaberolle legen Sie vor Ort fest.
Definieren Sie Auftrag und Grenzen des Angebots
Beschreiben Sie, wen Sie erreichen wollen und welche Leistungen zum Angebot gehören. Ein kurzes Beratungsangebot braucht andere Termine als eine Behandlungsserie mit Folgeterminen. Legen Sie Start- und Enddatum, Einsatzorte, Erreichbarkeit und die organisatorische Entscheidungsrolle fest.
Wenn Sie physiotherapeutische Leistungen auf GKV-Verordnung anbieten, ist der vorgesehene Ort Teil dieser Prüfung. Der Vertrag beschreibt die zulässigen Behandlungsorte und nennt definierte Ausnahmen wie ärztlich verordnete Hausbesuche. Ein temporärer Raum ist nicht automatisch ein möglicher Behandlungsort. Prüfen Sie die Voraussetzungen für den konkreten Ablauf im Vertrag des GKV-Spitzenverbands zur Physiotherapie, bevor Sie den Standort fest einplanen.
Veröffentlichen Sie eine verständliche Beschreibung der erreichbaren Leistungen und Zeiten. Legen Sie fest, an wen Fragen außerhalb des Angebots gehen und welcher Kontakt nach dem Enddatum erreichbar bleibt. So kann das Team am Empfang dieselben Angaben verwenden wie die Personen, die das Projekt fachlich organisieren.
Gestalten Sie die Aufnahme verständlich
Bei der Patientenaufnahme erheben Sie nur Angaben, die für Kontakt, Aufnahme und den vereinbarten Therapieverlauf benötigt werden. Bei einer abweichenden Schreibweise oder einer neuen Kontaktadresse vereinbaren Sie, wie das Team zuerst nach einem vorhandenen Vorgang sucht, bevor eine neue Akte entsteht. Damit bleiben die bisherigen Informationen zusammenhängend.
Klären Sie mit der betroffenen Person, welcher Kontaktweg für Rückfragen passt und welche Rolle eine unterstützende Person übernehmen soll. Eine Begleitperson wird dadurch nicht automatisch zur Ansprechperson für alle weiteren Anliegen. Planen Sie bei Bedarf zusätzliche Zeit für Verständigung, Unterlagen und kurze Erklärungen ein.
Planen Sie Termine passend zum tatsächlichen Aufwand
Eine Terminart sollte die Aufgaben des Angebots abbilden. Erstkontakte brauchen möglicherweise mehr Zeit für Orientierung und Unterlagen als Folgetermine. Berücksichtigen Sie bei mobiler Versorgung auch Raumaufbau, die Fahrt zwischen Einsatzorten und die Übergabe zwischen Teammitgliedern.
Lassen Sie Zeit für Dokumentation und Rückfragen frei. Markieren Sie das Enddatum in der Terminübersicht. Wenn das Angebot endet, entscheidet eine benannte Person über eine Verlängerung oder einen zusätzlichen Termin und klärt, wer die weitere Organisation übernimmt. Bevor Sie eine neue Behandlungsfolge vereinbaren, prüfen Sie, ob sie noch in den Projektzeitraum passt.
Machen Sie den Bearbeitungsstand sichtbar
Nutzen Sie wenige Statuswörter, die im ganzen Team gleich verstanden werden. Zum Beispiel: Anfrage offen, Termin vereinbart, Behandlung dokumentiert und Rückmeldung offen. Halten Sie bei offenen Vorgängen den nächsten Schritt, die zuständige Rolle und einen Termin oder eine Frist fest.
Trennen Sie den Abschluss eines Termins vom Abschluss einer Übergabe. Der Physiotherapievertrag verlangt eine fortlaufende Verlaufsdokumentation je Behandlungseinheit; § 630f BGB nennt den unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang zwischen Behandlung und Behandlungsakte. Halten Sie relevante Maßnahmen und Ergebnisse deshalb im laufenden Ablauf fest, statt Notizen bis zum Projektende zu sammeln (Physiotherapievertrag des GKV-Spitzenverbands, § 630f BGB).
Bereiten Sie die Weitergabe frühzeitig vor
Eine Übergabe beginnt nicht erst in der letzten Projektwoche. Sobald absehbar ist, dass eine Person länger begleitet werden muss, benennen Sie den zuständigen Ansprechpartner für die weitere Organisation. Besprechen Sie mit der betroffenen Person, welche Stelle angesprochen wird, welche Informationen dafür erforderlich sind und wer den Kontakt aufnimmt.
Notieren Sie, was bereits erfolgt ist, welcher nächste Kontakt ansteht und ob eine Rückmeldung offen ist. Der Status „Zuständigkeit unklar“ bleibt offen, bis eine Rolle für die Rückmeldung benannt ist. Legen Sie fest, wer offene Rückmeldungen nachverfolgt und bis zu welchem Termin diese Person weiterarbeitet. Geben Sie bei einer Übergabe nur Angaben weiter, die für den vereinbarten Anschluss gebraucht werden. Die DSGVO nennt diese Begrenzung auf das erforderliche Maß Datenminimierung (Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO). Eine versandte Nachricht allein schließt den Vorgang nicht ab.
Schließen Sie das Projekt geordnet ab
Planen Sie den Abschluss nicht erst am letzten Projekttag. Vereinbaren Sie mit dem Team einen Termin, an dem Sie offene Vorgänge, letzte mögliche Termine und den Kontakt nach dem Angebot abgleichen. So bleibt Zeit, Verantwortlichkeiten und noch fehlende Rückmeldungen vor dem Enddatum zu klären.
KI Generiert
Prüfen Sie, ob Anmeldehinweise, Aushänge und Website das Enddatum und den Kontakt nach dem Angebot nennen. Beschreiben Sie auch, welcher Kontakt für welche Anliegen erreichbar ist. Besprechen Sie nach dem Abschluss, was bei Planung, Empfang oder Ortswechseln für das nächste Angebot angepasst werden sollte.
Eine neue Anfrage kurz vor Projektende einordnen
Ein zeitlich begrenztes Angebot endet in zwei Wochen. Eine neue Person fragt nach einer fortlaufenden Begleitung. Vergleichen Sie den Wunsch mit dem vereinbarten Leistungsumfang und den tatsächlich verfügbaren Terminen. Eine weitergehende fachliche oder organisatorische Frage wird von der zuständigen Rolle geklärt, bevor das Team eine neue Folge ohne geklärten Anschluss vereinbart.
Für den Empfang helfen eine aktuelle Information zum Enddatum und zum danach vorgesehenen Kontakt. Prüfen Sie diese Angaben auch an den öffentlich verwendeten Stellen. Benennen Sie, wer Website, Aushänge und Anmeldehinweise aktualisiert, damit Interessierte und Team dieselbe Auskunft erhalten.
Die letzte Projektwoche mit offenen Aufgaben vorbereiten
Führen Sie für jeden offenen Punkt eine kurze Übergabezeile. Sie enthält den betreffenden Vorgang, den nächsten Kontakt und die zuständige Rolle sowie den nächsten Termin oder eine Frist. Unterscheiden Sie zwischen einer versandten Nachricht und einer erhaltenen Rückmeldung: Der Versand allein schließt den Vorgang nicht ab.
Prüfen Sie mit einer Vertretung, welche Aufgaben nach dem letzten regulären Projekttag fortgeführt werden müssen. Die Vertretung soll anhand des Bearbeitungsstands erkennen, wer welchen offenen Punkt übernimmt und welche Rückmeldung bereits zugesagt wurde. So bleibt der nächste Schritt auch nach dem Ende des Angebots nachvollziehbar.