Die Bedienbarkeit einer Praxissoftware prüfen Sie am besten mit typischen Aufgaben Ihres Teams. Fünf Schritte bilden einen gemeinsamen Praxisweg: Person finden, Termin buchen und ändern, dokumentieren und den Stand an eine Vertretung übergeben. Nennen Sie nur das Ziel, nicht die Klickfolge. Der GOV.UK-Leitfaden für moderierte Usability-Tests empfiehlt realistische Aufgaben und aufmerksames Beobachten.
In easymed gehören Patientenakte, Behandlungsdokumentation und Teamkalender zusammen. Ihr Team kann den Weg von der Akte über die Buchung bis zur nächsten Notiz in einer Demo-Instanz mit Beispieldaten selbst durchspielen. Online-Buchungen erscheinen in derselben Kalenderplanung.
Die persönliche Vorstellung mit einem Demofall vorbereiten
Ein einfacher Aufnahmefall und ein anschließender Folgetermin machen den Arbeitsweg anschaulich. Nennen Sie die Terminart, die beteiligte Fachkraft und den benötigten Raum. Ihre persönliche Vorstellung von easymed kann genau diese Aufgaben verbinden; Sie müssen nicht für jede Funktion eine neue Beispielsituation vorbereiten.
Bereiten Sie zu jeder Aufgabe einen kurzen Auftrag vor, der nur das gewünschte Ergebnis nennt. Zum Beispiel: „Eine neue Patientin möchte nächste Woche einen Termin. Finden Sie den passenden Eintrag und planen Sie einen freien Termin für die benötigte Behandlungsart.“ Der Auftrag lässt offen, wo die Person klicken soll. Genau daran erkennen Sie, ob Begriffe und Weg durch die Benutzeroberfläche selbsterklärend sind.
Wählen Sie aus dem Team die Menschen aus, die den jeweiligen Schritt später erledigen: etwa eine Person vom Empfang für Buchungen und Änderungen sowie eine behandelnde Person für die Dokumentation. Nutzen Sie bei jedem Programm dieselbe Aufgabe und denselben Ausgangsstand. Richten Sie den Demofall auf den tatsächlichen Arbeitsplatz aus und notieren Sie, woran Sie das Ergebnis erkennen, zum Beispiel am korrekt zugeordneten Patienten und Termin im Kalender.
Aufgabe eins: die richtige Person finden
Öffnen Sie den Patienten in easymed und sehen Sie die vorhandenen Angaben in seiner Akte. Ähnliche Namen gehören zur bewussten Patientenzuordnung; verwenden Sie die passenden Stammdaten für den vorgesehenen Kontakt. Die Akte verbindet diese Angaben mit den Dokumenten und dem bisherigen Verlauf.
Lassen Sie den Teamtest mit den Beispieldaten beginnen und prüfen Sie, wie die Person den passenden Eintrag erkennt. Findet sie die relevante Akte und kann sie nachvollziehen, dass die Angaben zum geplanten Kontakt gehören? Bei einer unklaren Suche notieren Sie den Begriff oder die Stelle, an der eine Rückfrage entsteht. Damit wird aus „Die Suche ist schwierig“ eine konkrete Beobachtung für das Gespräch mit dem Anbieter.
Ergänzen Sie eine neue organisatorische Information bei dieser Person. Beim späteren Kontakt steht sie an der Akte für die Weiterarbeit bereit. Verwenden Sie in der Demo zusätzlich einen bekannten Patienten mit Folgetermin, damit Ihr Team auch dort den passenden Eintrag wiederfindet.
Aufgabe zwei: einen passenden Termin buchen
Im Teamkalender von easymed planen Sie Behandler, Uhrzeit und Raum zusammen. Verwenden Sie die Terminart Ihrer Praxis und ordnen Sie die benötigten Ressourcen zu. Der neue Termin gehört damit zur gemeinsamen Planung, auf die Empfang und Behandlung zugreifen.
Die Online-Terminbuchung mit easymed verbindet Ihre Buchungsstrecke mit dieser Planung. Patienten können nach Ihren Buchungsregeln einen passenden Termin auswählen. Der Empfang arbeitet mit der Buchung im selben Kalender weiter und überträgt sie nicht noch einmal in einen unabhängigen Terminplan.
Benennen Sie die erwartete Terminart und prüfen Sie nach der Online-Buchung, ob der Termin mit passender Fachkraft und Zeit im Teamkalender erscheint. So testen Sie Buchung und interne Planung als einen Arbeitsweg.
Aufgabe drei: eine Buchung nachvollziehbar ändern
Eine verschobene Buchung wird im gemeinsamen Kalender weitergeführt. Das Team verwendet den dort gültigen Termin für die nächste Aufgabe. In easymed können Patienten ihre Buchung auch über das Portal ändern oder absagen; die Terminorganisation bleibt mit der Buchungsstrecke verbunden.
Eine Absage und eine noch offene persönliche Rückfrage sind unterschiedliche Inhalte. Der Kalender zeigt die Planung. Den Anlass einer benötigten Rückmeldung halten Sie bei der passenden Person fest, damit die zuständige Kollegin daran anknüpfen kann.
Kommt am Empfang ein Telefonat dazwischen, öffnet die Kollegin anschließend den Patienten und den aktuellen Kalendertermin. Der gemeinsame Stand bleibt ihre Grundlage. Sie muss den Vorgang nicht aus mehreren persönlichen Nachrichten neu rekonstruieren.
Lassen Sie einen Termin verschieben oder absagen und anschließend den gültigen Stand wiederfinden. Fragen Sie, welche Information im Kalender und in der Akte für den nächsten Schritt gebraucht wird.
Aufgabe vier: relevante Dokumentation zuordnen
Die Patientenakte von easymed führt Dokumente und den Behandlungsverlauf zusammen. Öffnen Sie die benötigte Unterlage, lesen Sie den vorhandenen Eintrag und ergänzen Sie die Notiz für den aktuellen Kontakt. Inhalt und Zeitpunkt bleiben für den Folgetermin verständlich.
Eine passende Vorlage kann die Erfassung strukturieren. Die behandelnde Person ergänzt die individuelle Beobachtung und die vereinbarte nächste Handlung. Die fachliche Formulierung gehört zur Behandlung; das System hält sie am betreffenden Patienten für die Weiterarbeit bereit.
Legen Sie als Prüfergebnis fest, was die Vertretung später wiederfinden soll, etwa eine Notiz beim richtigen Kontakt oder ein Dokument beim passenden Patienten. Lassen Sie die Person den Eintrag selbst wieder öffnen, um Zuordnung und Wiederauffinden zu prüfen.
Aufgabe fünf: den Stand an eine Vertretung übergeben
Eine berechtigte Vertretung öffnet die vorhandene Patientenakte und den gemeinsamen Kalender. Sie findet die Unterlagen, den dokumentierten Verlauf und den gültigen Termin. Eine konkrete offene Frage erhält ihren passenden Bezug; persönliche Erinnerungen sind nicht die einzige Grundlage der Übergabe.
KI Generiert
Die Mitarbeiterrechte in easymed ordnen den Zugriff auf Praxisbereiche; die Teamabsprache benennt, wer den nächsten Schritt übernimmt. Lassen Sie die Vertretung den Testfall anschließend selbst öffnen. Welche Angaben helfen ihr, Termin und nächste Aufgabe zu erkennen? Notieren Sie, was für eine verständliche Übergabe noch gebraucht wird.
easymed läuft im Browser. Lernen Sie den Arbeitsweg deshalb am vorgesehenen Bildschirm und Eingabegerät kennen. Die Empfangskraft arbeitet selbst mit der Oberfläche; eine Kollegin kann eine konkrete Bedienfrage anschließend am passenden Handgriff erklären.
Aus Beobachtungen eine brauchbare Bewertung machen
Für den Vergleich reichen je Aufgabe drei kurze Angaben: Aufgabe abgeschlossen, Erklärung am konkreten Handgriff und verbleibende Frage. Beispielsweise lässt sich „Wo wähle ich die Terminart?“ direkt an der Buchung besprechen. Die Frage benennt den benötigten Schritt und hilft bei der Einarbeitung.
Notieren Sie je Aufgabe, ob das Ziel erreicht wurde, wo die Person innehielt und ob sie Hilfe brauchte. Eine Einschätzung von eins bis fünf kann zeigen, wie leicht und sicher sich der Schritt anfühlte. Der GOV.UK-Leitfaden zu Vergleichstests empfiehlt außerdem, Aufgabenerfolg, Dauer und Abbruch zu erfassen.
Notieren Sie vor allem, welche gemeinsamen Informationen die nächste Aufgabe erleichtern. Der bereits gefundene Patient wird für den Termin verwendet, eine Unterlage bleibt in seiner Akte und die Vertretung öffnet den aktuellen Stand. So beurteilen Sie die Benutzerfreundlichkeit anhand eines zusammenhängenden Praxiswegs.
Vergleichen Sie alle Programme mit derselben Aufgabe, demselben Ausgangsstand und denselben Fragen. Halten Sie fest, was die Person selbst erledigt hat und wo eine Erklärung nötig war. Gleichbleibende Aufgaben machen die Ergebnisse besser vergleichbar.
Prüfen Sie den Ablauf am üblichen Gerät auch kurz mit der Tastatur: Sind Felder erreichbar und ist der aktuelle Fokus sichtbar? Das W3C-Kriterium 2.4.7 verlangt einen sichtbaren Tastaturfokus; für Ziehbewegungen nennt Kriterium 2.5.7 eine einfache Zeiger-Alternative (Fokus, Ziehbewegungen).
Den Einstieg mit den täglichen Aufgaben verbinden
Die Funktionen von easymed verbinden die fünf Aufgaben vom ersten Kontakt bis zur Weiterarbeit am Folgetermin. Beginnen Sie mit häufigen Tätigkeiten: Patienten öffnen, Termine planen und neue Angaben ergänzen. Ihr Team kann die Fragen direkt am benötigten Arbeitsschritt stellen.
Fordern Sie den easymed-Demozugang mit Beispieldaten an und lassen Sie Ihr Team den beschriebenen Weg selbst ausprobieren. Für Fragen, die sich erst an einer konkreten Terminänderung, Dokumentation oder Übergabe ergeben, passt eine persönliche Vorstellung.