Praxissoftware für Logopädie ohne Vorkenntnisse einzuführen, gelingt am besten mit einem vertrauten Ablauf: einen Termin planen, die Patientenakte öffnen und nach der Sitzung dokumentieren. easymed verbindet Kalender, Patientenakte und Behandlungsdokumentation im Browser. Sie können am Computer, Mac oder Tablet arbeiten, ohne ein Programm zu installieren. Für den Einstieg genügt eine kleine Übungsfolge statt einer Einführung in jedes Menü.
Die Ersteinrichtung ist optional. Wenn Sie sie nutzen, richtet easymed Praxisdaten, Behandler, Arbeitszeiten und Leistungen ein, stellt Kalender und Benachrichtigungen ein und geht die Abläufe mit Ihnen durch. So können Sie die erste Übung an Ihre logopädische Woche anknüpfen. Richten Sie selbst ein, arbeiten Sie die Schritte anhand des Handbuchs durch und halten Sie Ihre Fragen direkt am passenden Beispiel fest.
Mit drei alltäglichen Vorgängen beginnen
Wählen Sie für den Test eine Beispielperson wie Anna Beispiel und einen typischen Ersttermin. So üben Sie die Software, ohne eine echte Behandlungsakte zu verändern. Legen Sie bereit, welche Angaben Sie bei einem neuen Kontakt üblicherweise brauchen und welche Information Sie vor dem nächsten Termin wiederfinden möchten.
KI Generiert
Gehen Sie den Weg in drei Schritten durch: Öffnen oder erfassen Sie die Patientenakte, vereinbaren Sie den Ersttermin im Kalender und ergänzen Sie danach eine kurze Dokumentation zum Termin. Eine eigene Notiz mit Schwerpunkt, bearbeitetem Inhalt und nächstem Schritt reicht als Softwareübung. Ihre fachliche Dokumentationsweise gibt dabei den Inhalt vor; easymed hält den Verlauf beim jeweiligen Patienten und Termin bereit.
Lassen Sie sich den Ablauf einmal zeigen und führen Sie ihn direkt anschließend selbst aus. Wenn ein Schritt unklar bleibt, notieren Sie die konkrete Stelle – zum Beispiel, wo Sie vor einer Sitzung den letzten Verlauf öffnen. Weitere Bereiche lernen Sie dann kennen, wenn sie eine Aufgabe Ihrer Praxis unterstützen.
Den digitalen Logopädie-Kalender an der eigenen Woche üben
Beginnen Sie mit einer Beispielwoche aus Ihrem Praxisalltag: Ersttermine, wiederkehrende Sitzungen und freie Zeiten für Vorbereitung oder Dokumentation. Die Tagesansicht hilft, den heutigen Ablauf zu überblicken; in der Wochenansicht sehen Sie regelmäßige Termine und die Behandler-Farben zusammen; die Monatsansicht zeigt, wie sich die Termine über mehrere Wochen verteilen. Wählen Sie die Ansicht nach der Frage, die Sie gerade beantworten möchten.
Für regelmäßige Sitzungen können Sie Serientermine verwenden und Pufferzeiten eintragen. Überlegen Sie beim Üben, welche Abstände in Ihrer Praxis sinnvoll sind, etwa vor einem Raumwechsel oder für eine kurze Dokumentation. Wenn sich ein Termin ändert, klären Sie am Beispielsfall, wie Sie in easymed eine einzelne Sitzung oder die Terminserie anpassen und anschließend kontrollieren, was im Kalender steht.
Zu den Terminen lassen sich zwei Erinnerungen vor dem Termin einstellen, per E-Mail und WhatsApp. Lernen Sie diese Einstellung erst dann kennen, wenn Kalender und Terminserie vertraut sind. Fragen Sie beim Einrichten, welche der beiden Erinnerungen Ihre Praxis einsetzen möchte und über welchen Kanal sie versendet werden soll.
Patientenakte und Dokumentation am selben Fall kennenlernen
Bei Anna Beispiel gehören Patientenakte, Ersttermin und Übungsnotiz zu einem Fall. Die Behandlungsdokumentation in easymed ist dem jeweiligen Termin zugeordnet; der Verlauf bleibt in der Patientenakte zusammenhängend auffindbar. Damit üben Sie zugleich, wo Sie einen früheren Eintrag vor dem nächsten Kontakt nachsehen und wo die neue Notiz ergänzt wird.
Halten Sie die Übungsnotiz knapp und fachlich passend: aktueller Schwerpunkt, Inhalt der Sitzung und nächster Schritt. Ein Beispiel könnte beschreiben, welche Aufgabe Sie bearbeitet haben und woran Sie beim Folgetermin anknüpfen möchten. Die Gliederung ist eine Lernhilfe, keine zusätzliche Vorlage, die jede Praxis übernehmen muss.
Legen Sie anschließend eine Beispielunterlage mit einem aussagekräftigen Dateinamen ab, etwa „Vorbericht Ersttermin“, und suchen Sie sie wieder über die Patientenakte. Befunde, Berichte und weitere Dokumente bleiben so beim zugehörigen Patienten. Bei Kindern können Geschwister eigene Akten behalten und zugleich mit derselben Bezugsperson verknüpft sein. Deren Kontakt und Portalzugang gelten dann für die Kinder – praktisch, wenn die Praxis mit einer gemeinsamen Eltern-E-Mail arbeitet.
Teamzugänge passend zu den Aufgaben einrichten
Vor dem ersten Teamzugang lohnt es sich, die Aufgaben kurz zu ordnen: Wer plant Termine, wer liest Patientenverläufe, und wer ergänzt die Dokumentation? Das BSI beschreibt im IT-Grundschutz ORP.4 eindeutig zugeordnete Benutzerkonten und Rechte, die zum tatsächlichen Aufgabenbedarf passen. Die KBV empfiehlt für Arzt- und Psychotherapiepraxen eine strukturierte Einarbeitung in die Praxis-IT und eine Einweisung passend zur jeweiligen Aufgabe. Für eine Logopädiepraxis lässt sich daraus ein einfacher Start ableiten: erst Aufgaben benennen, dann Zugänge und Lernschritte daran ausrichten.
Als Vorbereitung listen Sie drei Aufgaben auf: Kalender ansehen und Termine organisieren; den Patientenverlauf in der Akte lesen; die Dokumentation zum Termin ergänzen. In easymed können Sie je Mitarbeiter festlegen, welche Bereiche sichtbar und bearbeitbar sind. Vergleichen Sie jeden Zugang mit der Aufgabe, für die er gebraucht wird, und lassen Sie die betreffende Person den benötigten Arbeitsweg einmal selbst ausführen.
Ändern sich Aufgaben im Team, prüfen Sie die Bereiche erneut. So bleibt der Zugang passend zur aktuellen Arbeit. Die KBV führt bei Praxisteams etwa einen Wechsel vom Empfang zur Abrechnung als Anlass an, Rechte an die neue Rolle anzupassen. Für Ihr Team ist dieselbe Frage hilfreich, wenn sich Zuständigkeiten verändern: Welche Bereiche werden für die neue Aufgabe gebraucht?
Mit einer selbstständigen Wiederholung abschließen
Wiederholen Sie den Übungsfall mit einer kleinen Abweichung: Öffnen Sie bei Anna den bisherigen Verlauf, vereinbaren Sie einen Folgetermin und ergänzen Sie anschließend die Dokumentation am passenden Kontakt. So sehen Sie, welche Handgriffe Sie bereits allein ausführen und an welcher Stelle noch eine konkrete Frage offen ist.
Fragen Sie bei Bedarf genau nach diesem nächsten Schritt, etwa: „Wie ändere ich Annas nächste Sitzung, ohne die übrigen Termine der Serie aus dem Blick zu verlieren?“ Eine solche Frage lässt sich am eigenen Kalender durchgehen und verbindet die Erklärung direkt mit Ihrer Arbeitsweise. Halten Sie nur die Bedienwege fest, die Ihrem Team am Anfang wirklich helfen.
Auf der Seite zur Praxissoftware für Logopädie finden Sie die verfügbaren Praxisfunktionen im Überblick. Wenn Sie easymed kennenlernen möchten, bringen Sie eine typische Beispielwoche mit: Kalender, Patientenakte und Dokumentation lassen sich daran als zusammenhängender Arbeitsweg nachvollziehen.