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Software und Digitalisierung

Logopädie ohne Softwareerfahrung: einfach mit easymed starten

Praxissoftware für Logopädie ohne Vorkenntnisse einführen: ein Beispieltagesablauf mit Kalender, Patientenakte, Dokumentation und passenden Teamzugängen.

easymed.digital Redaktion 5 Min. Lesezeit
Zwei Logopädinnen üben einen digitalen Arbeitsablauf für die Praxisverwaltung.

Praxissoftware für Logopädie ohne Vorkenntnisse einzuführen, gelingt am besten mit einem vertrauten Ablauf: einen Termin planen, die Patientenakte öffnen und nach der Sitzung dokumentieren. easymed verbindet Kalender, Patientenakte und Behandlungsdokumentation im Browser. Sie können am Computer, Mac oder Tablet arbeiten, ohne ein Programm zu installieren. Für den Einstieg genügt eine kleine Übungsfolge statt einer Einführung in jedes Menü.

Die Ersteinrichtung ist optional. Wenn Sie sie nutzen, richtet easymed Praxisdaten, Behandler, Arbeitszeiten und Leistungen ein, stellt Kalender und Benachrichtigungen ein und geht die Abläufe mit Ihnen durch. So können Sie die erste Übung an Ihre logopädische Woche anknüpfen. Richten Sie selbst ein, arbeiten Sie die Schritte anhand des Handbuchs durch und halten Sie Ihre Fragen direkt am passenden Beispiel fest.

Mit drei alltäglichen Vorgängen beginnen

Wählen Sie für den Test eine Beispielperson wie Anna Beispiel und einen typischen Ersttermin. So üben Sie die Software, ohne eine echte Behandlungsakte zu verändern. Legen Sie bereit, welche Angaben Sie bei einem neuen Kontakt üblicherweise brauchen und welche Information Sie vor dem nächsten Termin wiederfinden möchten.

Eine erfahrene Kollegin zeigt einer jüngeren Kollegin einen digitalen Arbeitsablauf am Bildschirm. KI Generiert
Eine Beispielperson, ein Ersttermin und die erste Dokumentation gemeinsam kennenlernen.

Gehen Sie den Weg in drei Schritten durch: Öffnen oder erfassen Sie die Patientenakte, vereinbaren Sie den Ersttermin im Kalender und ergänzen Sie danach eine kurze Dokumentation zum Termin. Eine eigene Notiz mit Schwerpunkt, bearbeitetem Inhalt und nächstem Schritt reicht als Softwareübung. Ihre fachliche Dokumentationsweise gibt dabei den Inhalt vor; easymed hält den Verlauf beim jeweiligen Patienten und Termin bereit.

Lassen Sie sich den Ablauf einmal zeigen und führen Sie ihn direkt anschließend selbst aus. Wenn ein Schritt unklar bleibt, notieren Sie die konkrete Stelle – zum Beispiel, wo Sie vor einer Sitzung den letzten Verlauf öffnen. Weitere Bereiche lernen Sie dann kennen, wenn sie eine Aufgabe Ihrer Praxis unterstützen.

Den digitalen Logopädie-Kalender an der eigenen Woche üben

Beginnen Sie mit einer Beispielwoche aus Ihrem Praxisalltag: Ersttermine, wiederkehrende Sitzungen und freie Zeiten für Vorbereitung oder Dokumentation. Die Tagesansicht hilft, den heutigen Ablauf zu überblicken; in der Wochenansicht sehen Sie regelmäßige Termine und die Behandler-Farben zusammen; die Monatsansicht zeigt, wie sich die Termine über mehrere Wochen verteilen. Wählen Sie die Ansicht nach der Frage, die Sie gerade beantworten möchten.

Die Kalenderansicht zur Aufgabe wählen
Die passende Ansicht für die Planungsfrage wählen
TagesansichtWas steht heute an?
WochenansichtWie liegen Termine und Behandler?
MonatsansichtWie verteilen sich die Termine?
SerienterminePufferzeiten
Tages-, Wochen- und Monatsansicht beantworten unterschiedliche Planungsfragen.

Für regelmäßige Sitzungen können Sie Serientermine verwenden und Pufferzeiten eintragen. Überlegen Sie beim Üben, welche Abstände in Ihrer Praxis sinnvoll sind, etwa vor einem Raumwechsel oder für eine kurze Dokumentation. Wenn sich ein Termin ändert, klären Sie am Beispielsfall, wie Sie in easymed eine einzelne Sitzung oder die Terminserie anpassen und anschließend kontrollieren, was im Kalender steht.

Zu den Terminen lassen sich zwei Erinnerungen vor dem Termin einstellen, per E-Mail und WhatsApp. Lernen Sie diese Einstellung erst dann kennen, wenn Kalender und Terminserie vertraut sind. Fragen Sie beim Einrichten, welche der beiden Erinnerungen Ihre Praxis einsetzen möchte und über welchen Kanal sie versendet werden soll.

Patientenakte und Dokumentation am selben Fall kennenlernen

Bei Anna Beispiel gehören Patientenakte, Ersttermin und Übungsnotiz zu einem Fall. Die Behandlungsdokumentation in easymed ist dem jeweiligen Termin zugeordnet; der Verlauf bleibt in der Patientenakte zusammenhängend auffindbar. Damit üben Sie zugleich, wo Sie einen früheren Eintrag vor dem nächsten Kontakt nachsehen und wo die neue Notiz ergänzt wird.

Anna Beispiel: Akte, Termin und Notiz
Anna Beispiel: Patientenakte, Termin und Dokumentation Anna Beispiel Patientenakte Ersttermin Dokumentation Verlauf beim Kontakt wiederfinden
Der Übungsfall verbindet Patientenakte, Termin und Dokumentation beim jeweiligen Kontakt.

Halten Sie die Übungsnotiz knapp und fachlich passend: aktueller Schwerpunkt, Inhalt der Sitzung und nächster Schritt. Ein Beispiel könnte beschreiben, welche Aufgabe Sie bearbeitet haben und woran Sie beim Folgetermin anknüpfen möchten. Die Gliederung ist eine Lernhilfe, keine zusätzliche Vorlage, die jede Praxis übernehmen muss.

Legen Sie anschließend eine Beispielunterlage mit einem aussagekräftigen Dateinamen ab, etwa „Vorbericht Ersttermin“, und suchen Sie sie wieder über die Patientenakte. Befunde, Berichte und weitere Dokumente bleiben so beim zugehörigen Patienten. Bei Kindern können Geschwister eigene Akten behalten und zugleich mit derselben Bezugsperson verknüpft sein. Deren Kontakt und Portalzugang gelten dann für die Kinder – praktisch, wenn die Praxis mit einer gemeinsamen Eltern-E-Mail arbeitet.

Teamzugänge passend zu den Aufgaben einrichten

Vor dem ersten Teamzugang lohnt es sich, die Aufgaben kurz zu ordnen: Wer plant Termine, wer liest Patientenverläufe, und wer ergänzt die Dokumentation? Das BSI beschreibt im IT-Grundschutz ORP.4 eindeutig zugeordnete Benutzerkonten und Rechte, die zum tatsächlichen Aufgabenbedarf passen. Die KBV empfiehlt für Arzt- und Psychotherapiepraxen eine strukturierte Einarbeitung in die Praxis-IT und eine Einweisung passend zur jeweiligen Aufgabe. Für eine Logopädiepraxis lässt sich daraus ein einfacher Start ableiten: erst Aufgaben benennen, dann Zugänge und Lernschritte daran ausrichten.

Aufgabe und Teamzugang abstimmen
PraxisaufgabeBereich
Kalender ansehen und Termine organisierenKalender
Patientenverlauf in der Akte lesenPatientenakte
Dokumentation zum Termin ergänzenDokumentation
Bereiche passend zur jeweiligen Aufgabe freigeben.
Zugriffsbereiche nach den Aufgaben im Praxisalltag festlegen.

Als Vorbereitung listen Sie drei Aufgaben auf: Kalender ansehen und Termine organisieren; den Patientenverlauf in der Akte lesen; die Dokumentation zum Termin ergänzen. In easymed können Sie je Mitarbeiter festlegen, welche Bereiche sichtbar und bearbeitbar sind. Vergleichen Sie jeden Zugang mit der Aufgabe, für die er gebraucht wird, und lassen Sie die betreffende Person den benötigten Arbeitsweg einmal selbst ausführen.

Ändern sich Aufgaben im Team, prüfen Sie die Bereiche erneut. So bleibt der Zugang passend zur aktuellen Arbeit. Die KBV führt bei Praxisteams etwa einen Wechsel vom Empfang zur Abrechnung als Anlass an, Rechte an die neue Rolle anzupassen. Für Ihr Team ist dieselbe Frage hilfreich, wenn sich Zuständigkeiten verändern: Welche Bereiche werden für die neue Aufgabe gebraucht?

Mit einer selbstständigen Wiederholung abschließen

Wiederholen Sie den Übungsfall mit einer kleinen Abweichung: Öffnen Sie bei Anna den bisherigen Verlauf, vereinbaren Sie einen Folgetermin und ergänzen Sie anschließend die Dokumentation am passenden Kontakt. So sehen Sie, welche Handgriffe Sie bereits allein ausführen und an welcher Stelle noch eine konkrete Frage offen ist.

Fragen Sie bei Bedarf genau nach diesem nächsten Schritt, etwa: „Wie ändere ich Annas nächste Sitzung, ohne die übrigen Termine der Serie aus dem Blick zu verlieren?“ Eine solche Frage lässt sich am eigenen Kalender durchgehen und verbindet die Erklärung direkt mit Ihrer Arbeitsweise. Halten Sie nur die Bedienwege fest, die Ihrem Team am Anfang wirklich helfen.

Auf der Seite zur Praxissoftware für Logopädie finden Sie die verfügbaren Praxisfunktionen im Überblick. Wenn Sie easymed kennenlernen möchten, bringen Sie eine typische Beispielwoche mit: Kalender, Patientenakte und Dokumentation lassen sich daran als zusammenhängender Arbeitsweg nachvollziehen.

Häufige Fragen

Wie starte ich die Einarbeitung in Praxissoftware für Logopädie?

Beginnen Sie mit einer Beispielperson, einem Termin und einer kurzen Dokumentation. Wenn Sie die optionale Ersteinrichtung nutzen, werden Praxisdaten, Arbeitszeiten, Kalender und Benachrichtigungen vorbereitet und die Abläufe gemeinsam durchgegangen. In easymed gehören Kalender, Patientenakte und Dokumentation zusammen.

Welche Kalenderansicht eignet sich zum Lernen?

Nutzen Sie die Tagesansicht für den heutigen Ablauf, die Wochenansicht für regelmäßige Sitzungen und Behandler sowie die Monatsansicht für den längeren Überblick. Serientermine und Pufferzeiten üben Sie an Ihrer Beispielwoche. Zwei Erinnerungen vor dem Termin können per E-Mail und WhatsApp eingestellt werden.

Können Geschwister dieselbe Eltern-E-Mail nutzen?

Ja. Jedes Kind kann eine eigene Patientenakte behalten und mit derselben Bezugsperson verknüpft sein. Kontakt und Portalzugang der Bezugsperson gelten dann für die Kinder, sodass eine gemeinsame Eltern-E-Mail genutzt werden kann.

Wie stimme ich Teamrechte auf die Einarbeitung ab?

Ordnen Sie zuerst Aufgaben wie Terminplanung, Lesen des Patientenverlaufs und Dokumentation. Die Software kann je Mitarbeiter steuern, welche Bereiche sichtbar und bearbeitbar sind. Prüfen Sie die Auswahl erneut, wenn sich Zuständigkeiten ändern.

Muss ich bei der Einarbeitung alle Funktionen kennenlernen?

Nein. Üben Sie zuerst die häufigen Handgriffe: Patientenakte öffnen, Termin vereinbaren und Dokumentation ergänzen. Wiederholen Sie den Weg mit einem Folgetermin und nehmen Sie weitere Bereiche hinzu, wenn sie für Ihre Praxisaufgaben gebraucht werden.

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