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Software und Digitalisierung

Praxissoftware nach dem Berufsprofil Ihres Teams auswählen

Vergleichen Sie Praxissoftware nach Berufsprofil, Leistungsangebot und Abrechnung – mit klar getrennten Beispielen für private Leistungen und GKV-Physiotherapie.

easymed.digital Redaktion 4 Min. Lesezeit
Eine Mitarbeiterin und ein Mann betrachten ein Knie-Modell in einem Behandlungsraum; auf dem Tisch liegen ein Trainingsband und ein Notizbuch.

Praxissoftware nach Berufsprofil wählen Sie am besten entlang der tatsächlichen Arbeitswege: Welche Leistung wird gebucht, wer dokumentiert sie und wie wird sie abgerechnet? Vergleichen Sie diese Schritte für jedes Angebot Ihrer Therapiepraxis und markieren Sie danach die Aufgaben, die Empfang und Team gemeinsam erledigen.

easymed bündelt Teamkalender, Patientenakte und Behandlungsdokumentation. Für private Leistungen stehen die PKV- und Beihilfeabrechnung nach GOÄ analog sowie die Kataloge für GebüH und GVO bereit. Im GKV-Heilmittelbereich umfasst easymed derzeit Physiotherapie mit Muster 13 und HMV-Katalog; die Kassenabrechnung ist ein Zusatzmodul. HMV-Kataloge für Ergotherapie und Logopädie sind in Vorbereitung. So können Sie gemeinsame Praxisabläufe früh einordnen und die Abrechnung gezielt an Ihrem Berufsprofil prüfen.

Beschreiben Sie die Leistungen Ihrer Praxis

Beginnen Sie mit den Angeboten, die Ihre Praxis aktuell tatsächlich erbringt. Listen Sie je Fachrichtung eine typische Leistung, Dauer, zuständige Rolle, benötigte Dokumentation und Abrechnungsweg auf. Markieren Sie außerdem, welche Aufgaben Empfang und Verwaltung für alle Angebote gemeinsam erledigen.

Eine Aquarellillustration zeigt zwei Therapieprofessionelle und eine Empfangsmitarbeiterin an einem Tisch; die Frau und der Mann haben jeweils eine eigene geschlossene Mappe, vor der Empfangsmitarbeiterin liegt ein unbeschriftetes Notizbuch. KI Generiert
Das Team sammelt Anforderungen pro Fachrichtung und ordnet sie anschließend den gemeinsam genutzten Verwaltungsaufgaben zu.

Verwenden Sie pro Angebot einen Ersttermin und eine typische Folgesitzung als Beispiel. So prüfen Sie nicht nur Funktionsnamen, sondern den Weg vom Termin über die Dokumentation bis zur Rechnung. Halten Sie fest, welche Angaben die behandelnde Person braucht und was der Empfang für die Terminorganisation sehen soll.

Trennen Sie gemeinsame Verwaltung und Fachaufgaben

In einer Praxis mit Physiotherapie auf GKV-Verordnung und separat vereinbarter privater Osteopathie können Kontaktdaten und Kalender gemeinsam bleiben. Jeder Termin braucht trotzdem seinen Leistungsbezug, die passende Fachperson und den dazugehörigen administrativen Weg. Prüfen Sie, ob dieselbe Person beide Termine in einer Akte nutzen kann, ohne den Weg des aktuellen Termins zu verwechseln.

Gemeinsame Kontaktdaten mit zwei klaren Leistungswegen verbinden
Ein Kontakt, zwei Leistungswege Kontakt und Kalender gemeinsam Physiotherapie GKV-Verordnung Muster 13 · HMV Osteopathie privat vereinbart eigenerAbrechnungsweg Leistungsbezug je Termin sichtbar halten
Kontakt und Kalender können gemeinsam bleiben. Physiotherapie auf GKV-Verordnung und privat vereinbarte Osteopathie behalten ihren eigenen Leistungsbezug und Abrechnungsweg.

In easymed enthält die Patientenakte Stammdaten, Versicherungsangaben, Verlauf, Dokumente und Hinweise; Behandlungsbefunde und Verlauf werden je Termin geführt. Der Teamkalender führt Behandler und deren Leistungen zusammen. Rechte je Mitarbeiter legen fest, wer Bereiche sehen und bearbeiten kann. Ein kurzer Praxistest zeigt, ob Empfang und Behandler den jeweils passenden Schritt finden und welche Zuordnung das Team im Alltag pflegen muss.

Betrachten Sie die benötigten Abrechnungswege

Bei privaten Leistungen prüfen Sie den verwendeten Gebührenkatalog, Rechnungsempfänger und die Angaben, die Ihre Praxis auf der Rechnung ausweist. Für private Physiotherapie gibt es keine einheitlichen Preislisten: PKV-Unternehmen können eigene maximale Erstattungsbeträge festlegen oder sich an Beihilfe und ortsüblichen Sätzen orientieren. Prüfen Sie deshalb Ihre tatsächlich eingesetzten Positionen und trennen Sie den Rechnungsweg der Praxis von der tarifabhängigen Erstattung des Patienten. Der PKV-Verband beschreibt die Unterschiede bei der Kostenerstattung für Physiotherapeuten und Heilpraktiker.

Bei Heilpraktikerleistungen oder Osteopathie gehört der passende Katalog in den Softwarevergleich. Prüfen Sie an einer Beispielrechnung, ob die für Ihre Praxis üblichen Positionen und wiederkehrenden Kombinationen einfach erfasst werden. In easymed sind dafür GebüH- und GVO-Kataloge vorhanden; die Übersicht zur Osteopathieabrechnung zeigt den konkreten Ablauf.

Physiotherapie zulasten der gesetzlichen Krankenkasse hat einen eigenen Verordnungsweg. Die Heilmittel-Richtlinie des G-BA regelt die Voraussetzungen und Inhalte der Verordnung und umfasst den Heilmittelkatalog. Der Vertrag nach § 125 SGB V und seine Anlage 3a führen notwendige Angaben auf der Verordnung sowie einheitliche Regeln für die Abrechnung auf. Folgen Sie in der Demo einer Muster-13-Verordnung mit Heilmittel, Menge und Frequenz bis zur dokumentierten Behandlung und zum vorgesehenen Abrechnungsweg.

Bei easymed erstellt das Zusatzmodul die Abrechnungsdatei für DMRZ, Optica, azh oder RZH. Prüfen Sie für jede weitere Fachrichtung separat, ob deren konkreter GKV-Katalog verfügbar ist. So bleibt die Kassenabrechnung der Physiotherapie klar von privaten Rechnungen getrennt.

Eine neue Fachrichtung als Vorhaben getrennt führen

Wenn Ihre Praxis später ein weiteres Angebot ergänzen möchte, beschreiben Sie es getrennt vom bestätigten Startumfang. Notieren Sie die geplante Rolle, die fachlichen Voraussetzungen, die benötigte Dokumentation und den vorgesehenen Abrechnungsweg. Testen Sie zuerst die Leistungen, die Ihr Team bereits anbietet.

Den bestätigten Praxisstart von einem späteren Angebot trennen
Startbedarf und Erweiterung Jetzt: bestätigte Leistungen Rolle · Dokumentation · Abrechnung Später: geplante Fachrichtung Welche Rolle und Voraussetzungen? Welche Dokumentation und Abrechnung? Offene Antworten beim Vorhaben halten
Das Team prüft zuerst die aktuell angebotenen Leistungen. Eine geplante Fachrichtung bekommt eigene Fragen zu Rolle, Voraussetzungen, Dokumentation und Abrechnung.

Halten Sie noch offene Antworten direkt beim geplanten Angebot fest. So bleibt die heutige Auswahl an konkreten Aufgaben ausgerichtet und eine spätere Erweiterung lässt sich gezielt ergänzen. Der gemeinsame Kalender oder die Patientenakte kann bereits mit dem aktuellen Startprofil betrachtet werden.

Die Vertretung an einem Rollenwechsel erproben

Lassen Sie eine Kollegin am nächsten Morgen einen vorbereiteten Vorgang öffnen. Sie soll die Fachrichtung und den nächsten zuständigen Kontakt finden, ohne dass die vorherige Bearbeiterin ihren persönlichen Wissensstand zusätzlich erklären muss. Der Übergang zeigt, welche Zuordnung im Kalender und in der Akte tatsächlich verfügbar ist.

Fachfrage und Organisationsfrage an die passende Rolle geben
Die Vertretung öffnet den Vorgang Fachrichtung und Kontakt im aktuellen Eintrag finden Fachliche Rückfrage zur Fachperson Termin- oder Kontaktfrage zur Empfangsroutine Beide Fragen können denselben Vorgang betreffen. Fehlende Zuordnung am früheren Schritt ergänzen.
Die Vertretung findet den zuständigen Kontakt. Eine Fachfrage führt zur Fachperson, eine Termin- oder Kontaktfrage zur gemeinsamen Empfangsroutine.

Eine fachliche Rückfrage geht an die benannte Fachperson; eine organisatorische Kontaktfrage folgt der gemeinsamen Empfangsroutine. Wenn eine Information fehlt, ergänzen Sie sie am passenden früheren Schritt. So wird aus dem Softwarevergleich eine konkrete Antwort darauf, wie das Team fachliche und organisatorische Aufgaben im selben Praxisalltag weiterführt.

Häufige Fragen

Wie wähle ich Praxissoftware für eine gemischte Therapiepraxis aus?

Schreiben Sie für jede angebotene Leistung einen Beispielweg mit Termin, zuständiger Fachperson, Dokumentation und Abrechnung auf. Markieren Sie gemeinsame Aufgaben wie Kontakt und Kalender separat. Testen Sie dann mindestens einen typischen Fall je Abrechnungsweg, etwa eine GKV-Verordnung und eine private Leistung.

Was sollte ich bei privater Physiotherapie und PKV-Abrechnung prüfen?

Prüfen Sie Ihre verwendeten Gebührenpositionen, den Rechnungsempfänger und die Angaben auf Ihrer Rechnung. Für private Physiotherapie gibt es keine einheitlichen Preislisten; jedes PKV-Unternehmen kann eigene Erstattungshöchstbeträge oder Bezugswerte nutzen. So bleiben Ihr Rechnungsweg und die tarifabhängige Erstattung unterscheidbar.

Welche Angaben sollte ich bei GKV-Physiotherapie in der Software prüfen?

Legen Sie einen Muster-13-Fall mit Heilmittel, Menge und Frequenz an und folgen Sie ihm bis zur Abrechnung. Die Heilmittel-Richtlinie und der Vertrag nach § 125 SGB V regeln Inhalte der Verordnung sowie notwendige Angaben und Abrechnungsregeln. Prüfen Sie, wie Behandlung und Abrechnungsdatei im vorgesehenen Weg zusammenlaufen.

Wie prüfe ich eine Patientenakte bei mehreren Fachrichtungen?

Rufen Sie einen Beispielkontakt mit zwei Angeboten auf. Prüfen Sie, ob jeder Termin seinen Leistungsbezug und die zuständige Fachperson erkennen lässt und ob Kontaktdaten gemeinsam nutzbar bleiben. Testen Sie außerdem, welche Bereiche die Rollen am Empfang und in der Behandlung sehen und bearbeiten können.

Wie berücksichtige ich eine künftig geplante Fachrichtung beim Softwarevergleich?

Halten Sie die geplante Rolle, fachlichen Voraussetzungen, benötigte Dokumentation und den erwarteten Abrechnungsweg getrennt vom aktuellen Startumfang fest. Prüfen Sie zuerst die Leistungen, die Ihr Team heute anbietet, und ordnen Sie offene Antworten direkt dem geplanten Angebot zu.

Welche GKV-Fachrichtungen sind in easymed abgebildet?

Für Physiotherapie sind Muster 13 und HMV-Katalog hinterlegt; die Kassenabrechnung gibt es als Zusatzmodul mit Abrechnungsdateien für DMRZ, Optica, azh oder RZH. HMV-Kataloge für Ergotherapie und Logopädie sind in Vorbereitung. In der Demo können Sie easymed ansehen.

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