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Abrechnung und Finanzen

Lexware Steuerkalender: Belege für die Therapiepraxis bereitstellen

Der Lexware-Steuerkalender erinnert an vereinbarte Termine. So ordnen Praxisteams den Belegzeitraum ein, verfolgen offene Gutschriften und verbinden eigene Rechnungen mit Lexware Office.

easymed.digital Redaktion 6 Min. Lesezeit
Ein Praxismitarbeiter sieht am Schreibtisch eine Unterlagenmappe und ein Notizbuch an.

Der Lexware-Steuerkalender erinnert Therapiepraxen an den mit der Kanzlei abgestimmten Belegtermin. Im Lexware-Office-Konto erscheint der Hinweis eine Woche vor dem hinterlegten Datum im Aufgabenbereich. Bei Buchungsmandaten kann die Kanzlei festlegen, bis wann die Buchhaltung übergeben sein soll. So sieht das Praxisteam, welcher Zeitraum ansteht und welcher vereinbarte Arbeitsschritt folgt.

Mit aktivierter Lexware-Office-Anbindung gehen eigene Praxisrechnungen bereits beim Abschluss aus easymed an Lexware; die dort vergebene Rechnungsnummer kommt zurück in easymed. Weitere Belege wie Lieferantenrechnungen oder Gutschriften ergänzt das Team im vereinbarten Monatsweg. Das Beispiel zeigt, wie sich Kalenderhinweis, Oktoberunterlagen und eine offene Materialgutschrift zusammenführen lassen.

Den sichtbaren Hinweis seinem tatsächlichen Termin zuordnen

Lesen Sie Monat und Anlass des Hinweises zusammen. Für die Beispielpraxis geht es um die Oktoberunterlagen im bestehenden kaufmännischen Anschluss. Bereitstellungstag und zuständige Ansprechperson sind bereits vereinbart. Diese kurze Zuordnung macht verständlich, welcher Bestand gemeint ist. Die Verwaltung kann direkt am bekannten Unterlagenort weiterarbeiten.

Im Beispiel ist der 12. November als Bereitstellungstag für die Oktoberunterlagen vereinbart. Am 5. November erscheint der Hinweis. Der gewählte Termin gibt der Praxis einen verständlichen Vorlauf. Die Leitung ordnet die kurze Vorbereitung dem vorhandenen Verwaltungsabschnitt zu; die angekündigte Materialgutschrift bleibt dabei beim konkreten Lieferantenbezug.

Die Erinnerung liegt eine Woche vor dem vereinbarten Bereitstellungstag
Beispieltermine 5. November Kalenderhinweis und 12. November vereinbarte BelegbereitstellungDer vereinbarte Bereitstellungstag5. NovemberHinweis erscheint12. NovemberOktoberunterlagenEine Woche vor dem gewählten TerminBeispiel: vereinbarte Belegbereitstellung
Der 12. November bezeichnet im Beispiel die abgestimmte Belegbereitstellung für Oktober. Der Hinweis am 5. November löst die Vorbereitung aus.

Die Lexware-Hilfe zum Steuerkalender beschreibt Aufgabenhinweise eine Woche vor dem jeweiligen Termin. Die Kanzlei stellt die passenden Termine im Mandantenprofil ein und kann für Buchungsmandanten den Bereitstellungstag festlegen. Diese Abstimmung gibt der Erinnerung ihren konkreten Anlass. Ihre Praxis nutzt den angezeigten Hinweis im vorhandenen Belegweg weiter.

Bei einer Umsatzsteuer-Voranmeldung ist der Kalendertermin für die Buchhaltungsübergabe von der gesetzlichen Abgabefrist zu unterscheiden. § 18 Abs. 1 UStG nennt grundsätzlich den zehnten Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums; eine Fristverlängerung kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen hinzukommen. Bei Buchungsmandaten legt die Kanzlei den Übergabetag so fest, dass Zeit für die weitere Bearbeitung bleibt. Fragen Sie für Ihren Fall nach Zeitraum, Übergabetag und einer berücksichtigten Dauerfristverlängerung. Lexware zeigt Termine, die auf ein Wochenende oder einen Feiertag fallen, am nächsten Werktag an; landesspezifische Feiertage fließen laut Lexware nicht in die Berechnung ein.

Aus der Erinnerung eine begrenzte Praxisaufgabe machen

Die Verwaltungskollegin übernimmt im Beispiel „Oktoberunterlagen ansehen und Materialgutschrift weiterführen“. Dafür ist der 10. November vorgesehen, vor dem vereinbarten Bereitstellungstag am 12. November. Die Aufgabe nennt einen bekannten Bestand und einen einzelnen offenen Bezug. Ihre kurze Rückmeldung kann unmittelbar beim bestehenden Vorgang verfügbar bleiben.

Für eine gut übernehmbare Aufgabe reichen Zeitraum, zuständige Person, Unterlagenort und der nächste Schritt. Beschreiben Sie konkret, was angesehen oder ergänzt werden soll. So kann eine Kollegin an der vorhandenen Ablage weiterarbeiten, statt erst den Anlass des Kalendereintrags rekonstruieren zu müssen.

Bei den eigenen Praxisrechnungen entfällt ein Teil dieser Vorbereitung: Ist die Lexware-Office-Anbindung eingerichtet, übergibt easymed die abgeschlossene Rechnung und übernimmt die von Lexware vergebene Nummer. Das Team kann sich bei der Sichtung auf die übrigen Unterlagen und die vereinbarten offenen Punkte konzentrieren.

Im Beispiel lautet der nächste Schritt nicht pauschal „Buchhaltung erledigen“, sondern „Oktoberunterlagen bereitstellen und Gutschrift zur Rücksendung nachverfolgen“. Eine kurze Notiz am bekannten Vorgang hält fest, was die Kollegin geprüft hat und welcher Anschluss noch aussteht.

Den fehlenden Lieferantenbeleg mit seinem Vorgang verbinden

Die ursprüngliche Rechnung und die Nachricht zur Rücksendung liegen im Beispiel bereits vor. Der Lieferant hat dazu eine Gutschrift angekündigt. Die Verwaltung verwendet diesen bekannten Bezug für ihre Rückfrage. Die Unterlagen erklären die einzelne Lieferung unmittelbar und machen die Fortsetzung auch für die zuständige Ansprechperson verständlich.

Die offene Gutschrift gehört zur bekannten Rücksendung
Materialrücksendung verbindet vorhandene Rechnung und Nachricht mit angekündigter fehlender GutschriftEin Vorgang, drei BelegbezügeRechnungVorhandenRücksendungNachricht liegt vorGutschriftAngekündigtLieferantenkontakt und Kanzlei abstimmenSpäteren Beleg öffnen und zuordnen
Rechnung und Rücksendenachricht sind vorhanden. Die angekündigte Gutschrift wird mit ihrem konkreten Bezug beim Lieferanten und gegenüber der Kanzlei weitergeführt.

Die Kollegin fragt beim Lieferantenkontakt nach der angekündigten Gutschrift und nennt den vorhandenen Rechnungsbezug. Eine knappe Nachricht verbindet Rücksendung und erwartete Unterlage. Die Antwort wird demselben Vorgang zugeordnet. Der bereits vorbereitete Oktoberbestand kann dabei am bekannten Ort bleiben; die Rückfrage betrifft nur diese konkrete Lieferung.

Die Kanzlei erhält den vorhandenen Stand zum vereinbarten Bereitstellungstag. Eine kurze Mitteilung nennt die angekündigte Gutschrift und den geplanten Anschluss. Die Ansprechperson stimmt die Nachreichung mit der Praxis ab. Beide Seiten können mit denselben vorhandenen Unterlagen weiterarbeiten; die einzelne Fortsetzung bleibt unmittelbar beim Lieferantenbezug auffindbar.

Die später eingegangene Gutschrift wird mit der ursprünglichen Rechnung verbunden und wie vereinbart weitergegeben. Öffnen Sie die Unterlage und ordnen Sie sie der bekannten Rücksendung zu. Die kurze Rückmeldung erhält damit ihren Abschluss. Der Vorgang bleibt vom vorhandenen Rechnungsbeleg bis zur ergänzten Gutschrift nachvollziehbar zusammen.

Kalendereintrag, Arbeitsstand und Bereitstellung getrennt lesen

Der Kalendereintrag nennt den vereinbarten Zeitpunkt. Eine Verwaltungsnotiz hält fest, welcher Bestand bereits geprüft wurde und welcher Schritt noch aussteht. Erst die tatsächliche Ablage oder Übergabe zeigt, welche Unterlagen bereitstehen. Diese drei Informationen geben auch einer Vertretung einen klaren Einstieg in denselben Vorgang.

Am 10. November stehen im Beispiel die geprüften Oktoberunterlagen bereit. Die Gutschrift wird mit der vereinbarten Nachreichung ergänzt. Der Lieferantenkontakt bleibt in der kurzen Notiz genannt. Die Leitung und die Vertretung sehen dadurch den bereitgestellten Bestand und die passende Fortsetzung bei derselben Materialrücksendung.

Die erledigte Sichtung lässt den offenen Anschluss sichtbar
Erledigte Sichtung der Oktoberunterlagen und getrennte offene abgestimmte GutschriftDer Stand der PraxisaufgabeOktoberbestandam 10. November geprüftGutschrift noch offenNachreichung abgestimmtLieferantenkontakt bleibt benanntDer offene Anschluss bleibt lesbar
Am 10. November sind die Oktoberunterlagen geprüft. Die noch fehlende Gutschrift bleibt mit ihrer abgestimmten Nachreichung und dem Lieferantenkontakt verknüpft.

Bestätigen Sie den tatsächlich bearbeiteten Abschnitt mit wenigen Worten. „Oktoberbestand bereit; Materialgutschrift wird vereinbart nachgereicht“ nennt das Ergebnis. Die Unterlagen können zum vorgesehenen Termin weitergegeben werden. Eine knappe Rückmeldung macht den Stand unmittelbar verständlich und hilft der nächsten Person, am richtigen Beleg anzuknüpfen.

Halten Sie bei einer offenen Unterlage zusätzlich fest, wer die Rückmeldung verfolgt und wo die Antwort abgelegt wird. Dann kann die Vertretung am vereinbarten Anschluss weiterarbeiten, während der übrige Oktoberbestand bereits bereitsteht.

Den Rechnungsanschluss dem vorbereiteten Bestand zuordnen

Die direkte Lexware-Office-Anbindung von easymed überträgt beim Rechnungsabschluss den Beleg und übernimmt die dort vergebene Nummer. Die eigenen Praxisrechnungen folgen damit einem durchgehenden Anschluss. Ihr Team arbeitet mit derselben Rechnungsgrundlage weiter und ergänzt die übrigen Unterlagen im bereits vorgesehenen kaufmännischen Weg.

Nach der Rückgabe der Nummer erstellt easymed die Praxisrechnung mit dieser Nummer für PDF, Druck oder Versand. Lexware gleicht die Rechnung mit den Zahlungseingängen ab; vollständig ausgeglichene Rechnungen werden täglich an easymed zurückgemeldet. Das Praxisteam muss diesen Zahlungsstatus nicht für dieselbe Rechnung nochmals abgleichen.

Der Anschluss betrifft die in easymed abgeschlossenen Praxisrechnungen. Lieferantenrechnungen, Rücksendungsnachrichten und angekündigte Gutschriften ordnet die Praxis weiterhin nach dem mit der Kanzlei vereinbarten Belegweg ein. Der Steuerkalender erinnert an den dafür festgelegten Termin; die Schnittstelle übernimmt die Praxisrechnung.

Den nächsten Hinweis mit der tatsächlichen Vorbereitung verbinden

Stimmen Sie bei der nächsten Monatsübergabe den Zeitraum, den Bereitstellungstag und den Ort für offene Belege mit der zuständigen Kanzlei-Ansprechperson ab. Eine kurze Bezeichnung wie „Oktoberunterlagen“ und ein konkreter nächster Schritt helfen dem Team, den Lexware-Dashboard-Hinweis mit der richtigen Ablage zu verbinden.

Wenn Sie sehen möchten, was beim eigenen Praxisrechnungsabschluss bereits automatisch weiterläuft, lesen Sie die Lexware-Office-Anbindung von easymed. Dort ist der Weg vom Rechnungsabschluss über die Nummernrückgabe bis zum täglichen Abgleich vollständig bezahlter Rechnungen beschrieben. Welche übrigen Belege wann bereitstehen, stimmen Sie weiterhin mit Ihrer Kanzlei ab.

Häufige Fragen

Was bedeutet ein Hinweis im Lexware-Steuerkalender für meine Praxis?

Der Hinweis erscheint eine Woche vor dem im Steuerkalender hinterlegten Termin im Aufgabenbereich. Bei einem Buchungsmandat ist das meist der mit der Kanzlei abgestimmte Tag für die Übergabe der Buchhaltung, nicht automatisch die gesetzliche Abgabefrist.

Wann ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung fällig und wann müssen Belege zur Kanzlei?

§ 18 Abs. 1 UStG nennt grundsätzlich den zehnten Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums. Der Lexware-Kalender kann für ein Buchungsmandat einen früheren Übergabetag an die Kanzlei abbilden. Prüfen Sie den konkreten Zeitraum und eine mögliche Dauerfristverlängerung mit Ihrer Kanzlei.

Welche Angaben helfen einer Kollegin, eine Kalenderaufgabe zu übernehmen?

Notieren Sie den Zeitraum, die zuständige Person, den vorhandenen Unterlagenort und den nächsten konkreten Schritt. Für die Übergabe im Beispiel lässt sich so der geprüfte Oktoberbestand von der noch offenen Materialgutschrift unterscheiden.

Wie gehe ich mit einer noch fehlenden Lieferantengutschrift um?

Verbinden Sie die Rechnung und die Rücksendungsnachricht, fragen Sie mit dem Rechnungsbezug nach dem angekündigten Beleg und halten Sie die vereinbarte Nachreichung beim selben Vorgang fest. Der übrige Bestand kann nach Absprache zum vorgesehenen Termin bereitstehen.

Welche Praxisrechnungen übergibt easymed an Lexware Office?

Bei aktivierter Anbindung überträgt easymed abgeschlossene Praxisrechnungen. Lexware vergibt die Rechnungsnummer, easymed übernimmt sie vor PDF, Druck oder Versand. Mehr zum Ablauf finden Sie bei easymed.

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