Vertrauen in einen Praxissoftware-Anbieter entsteht, wenn Sie sehen, wie die Lösung Ihren Alltag unterstützt und welche Schritte Ihr Team selbst übernimmt. easymed führt Teamkalender, Patientenakte, Behandlungsdokumentation und Abrechnung in einer Anwendung zusammen. Patienten buchen, verschieben oder sagen Termine im Praxisportal ab; die Buchung wird bestätigt und der Termin erscheint im gemeinsamen Kalender. Ihr Team öffnet die zugehörige Akte und dokumentiert die Behandlung. So lässt sich der konkrete Ablauf beurteilen statt nur eine Liste von Funktionen.
Für die Auswahl reichen wenige typische Praxisfälle. An ihnen prüfen Sie, ob die Software zu Ihrer Fachrichtung passt, was zum Start verfügbar ist und wie Datenübernahme, Einführung und Support organisiert sind. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie aus diesen Fragen einen nachvollziehbaren Vergleich machen.
Anforderungen aus Ihrem Alltag formulieren
Beginnen Sie mit den Aufgaben, die in Ihrer Praxis regelmäßig zusammenkommen. Ein Beispiel: Eine neue Patientin sucht eine bestimmte Leistung und möchte bei ihrer behandelnden Person buchen. Das Team berücksichtigt den passenden Raum. Beim Besuch öffnet die behandelnde Person die bisherigen Unterlagen und hält den Terminverlauf fest; anschließend wird die erbrachte Leistung abgerechnet. Eine solche Beschreibung zeigt, welche Arbeitsschritte in der Software ineinandergreifen sollen. In einer kleinen Praxis kann dieselbe Person mehrere dieser Aufgaben übernehmen.
Leiten Sie daraus einige klare Kriterien ab: Können Patienten die angebotenen Leistungen und Zeiten online buchen? Sieht das Team Termine je Behandler oder Raum? Lassen sich bestehende Patientendaten und Dokumente sinnvoll zuordnen? Finden sich Dokumentation und Abrechnung im vorgesehenen Arbeitsweg? Welche Rechte braucht der Empfang, welche die behandelnden Personen? Trennen Sie, was zum Start erforderlich ist, von Funktionen, die später nützlich sein könnten.
Die KBV empfiehlt beim Wechsel eines ärztlichen oder psychotherapeutischen Praxisverwaltungssystems, das gesamte Team einzubeziehen und die Anforderungen in einem Kriterienkatalog festzuhalten. Die Hinweise nennen außerdem Support, Preistransparenz, Zusatzmodule und Datenübernahme als Vergleichspunkte. Für andere therapeutische Praxissoftware ist das eine hilfreiche Auswahlmethode; die konkreten Kriterien sollten zu Ihrer Fachrichtung und Ihrem Abrechnungsweg passen. KBV: Praxissoftware wechseln
Bei easymed lassen sich etwa die Tages-, Wochen- und Monatsansicht, die Behandler-Spalten oder die Planung nach Räumen in der Funktionsübersicht ansehen. Kalender, Online-Buchung, Patientenakte und Dokumentation bilden einen konkreten Zusammenhang für Ihre Vorführung. Für den fachlichen Abgleich gehören auch die benötigten Leistungskataloge, Verordnungen und Abrechnungswege zu Ihren Kriterien.
Zusagen mit einer konkreten Demonstration verbinden
Bitten Sie Anbieter, Ihren Praxisfall Schritt für Schritt in einer Produktpräsentation zu zeigen. Bei mehreren Lösungen hilft es, denselben Ablauf jeweils anzusehen: Die Patientin nutzt die Online-Buchung, wählt eine angebotene Zeit, erhält eine Bestätigung, der Termin erscheint im Kalender und die behandelnde Person öffnet beim Besuch die Patientenakte. Anschließend zeigt die Dokumentation, wie der nächste Termin oder die Abrechnung vorbereitet wird. So erkennen Sie, welche Angaben automatisch zugeordnet werden und was das Team erledigt.
Bei easymed sehen Patienten die von der Praxis freigegebenen Termine im Buchungsportal. Die Buchung wird bestätigt; die Praxis kann außerdem zwei Terminerinnerungen per E-Mail oder WhatsApp einstellen. Der Termin steht im Teamkalender. Das Team legt selbst fest, welche Leistungen, Arbeitszeiten und Behandler für die Buchung bereitstehen. Bei der Behandlung öffnet die zuständige Person die Akte und hält Befund und Verlauf am Termin fest. Diese Aufteilung macht den Produktnutzen konkret: Der Buchungsweg führt in die gemeinsame Organisation, während das Praxisteam seine fachlichen Einstellungen und die Dokumentation verantwortet.
Eine Demo-Instanz mit Beispieldaten gibt Ihnen anschließend Raum, die Oberfläche in Ruhe anzusehen. Prüfen Sie dabei einen Wechsel oder eine Absage ebenso wie den Standardfall. Nehmen Sie keine Patientendaten in eine Demo auf. Ein bis zwei Fragen aus Empfang und Behandlung reichen, um die Vorführung an den tatsächlichen Aufgaben auszurichten.
Verfügbaren Umfang und zukünftige Entwicklung unterscheiden
Für den geplanten Start zählt der aktuell verfügbare Umfang. Die Funktionsübersicht von easymed kennzeichnet Funktionen als enthalten, Zusatzmodul, teilweise verfügbar oder in Vorbereitung. Damit können Sie Ihren Praxisfall mit dem passenden Status abgleichen und erkennen, ob ein benötigter Arbeitsweg zum vorgesehenen Start bereitsteht. Eine angekündigte Weiterentwicklung bleibt ein eigener Ausblick.
Fragen Sie bei jeder für Ihre Praxis wichtigen Funktion nach dem Status, dem benötigten Modul und dem vorgesehenen Einsatzzeitpunkt. Das gilt etwa für einen bestimmten Katalog, eine Schnittstelle oder eine Datenübernahme. So bezieht sich Ihr Startplan auf einen bestätigten Umfang. Wenn eine spätere Erweiterung Ihre Entscheidung beeinflusst, vereinbaren Sie einen passenden Zeitpunkt für die erneute Nachfrage, ohne sie bereits als vorhandenen Teil des Ablaufs einzuplanen.
Support und Einführung praktisch betrachten
Zur Einführung gehören vor allem die Arbeitszeiten, angebotenen Leistungen, Behandler und Zugriffsrechte, die den Kalender an Ihren Praxisalltag anpassen. Eine kurze Einführung lässt sich an den Aufgaben von Empfang, Behandlung und Praxisleitung ausrichten. Klären Sie zugleich, über welchen Weg Sie eine Supportfrage stellen und welche Servicezeiten dafür gelten. Ein klarer Ansprechpartner und ein einfacher Kontaktweg machen Rückfragen im Alltag gut planbar.
Auch vorhandene Daten lassen sich passend zum bisherigen System übernehmen. easymed bietet dafür Assistenten für Simplimed, etermin und Billfox sowie CSV- oder API-Wege für weitere Systeme. Welche Felder und Dokumente aus Ihrem Altsystem verfügbar sind, hängt vom bisherigen Datenbestand und Übertragungsweg ab. Sprechen Sie deshalb vor dem Start ab, welche Patientendaten, Termine und Dokumente mitkommen und ob ein Testlauf möglich ist.
Die KBV rät ärztlichen und psychotherapeutischen Praxen, bei einem PVS-Wechsel früh zu prüfen, welche Schnittstellen beide Systeme unterstützen und ob sich der Import vorab testen lässt. Diese konkrete Wechselanleitung bezieht sich auf ihr PVS-Umfeld; für Therapiepraxen ist der praktische Kern ebenfalls nützlich: Importumfang und Zuordnung vor dem Echtstart klären. KBV: Praxissoftware wechseln
Betriebliche Informationen gezielt bestätigen
Vergleichen Sie neben der Bedienung auch die aktuellen Bedingungen: Preisumfang, gebuchte Zusatzmodule, einmalige Kosten für Einrichtung oder Datenübernahme, Vertragslaufzeit und Supportzeiten. Die KBV empfiehlt in ihren Hinweisen zu ärztlichen und psychotherapeutischen PVS, nach der Vorauswahl zwei bis drei schriftliche Angebote mit Kosten und Vertragslaufzeiten einzuholen. Für andere Praxissoftware lässt sich dieselbe Methode nutzen, um Angebote klar nebeneinanderzulegen. KBV: Praxissoftware wechseln
Wenn die Software im Browser oder in einer Cloud läuft, fragen Sie nach der Aufgabenteilung: Wer verwaltet die Benutzerrechte, wer kümmert sich um Updates und Sicherungen, wo wird der Dienst betrieben und wie wird die Verfügbarkeit wiederhergestellt? Die KBV beschreibt diese Verantwortungsbereiche für Cloud- und Hosting-PVS ärztlicher und psychotherapeutischer Praxen. Die Hinweise zeigen, warum ein klarer Überblick zu Anbieteraufgaben, Zugriffsrechten, Sicherungen und Datenverfügbarkeit zur Auswahl gehört. KBV: PVS in der Cloud
Bei easymed läuft die Praxissoftware im Browser auf PC, Mac und Tablet; jede Praxis hat eine eigene Instanz und persönliche Zugänge mit passenden Rechten. Eine verschlüsselte Cloud-Sicherung ist als Zusatzmodul verfügbar. Prüfen Sie in der Funktionsübersicht, welche Punkte enthalten sind und welche Sie für Ihre Praxis zusätzlich buchen möchten.
Planen Sie auch den Datenrückweg mit ein. Fragen Sie, wie Sie Patientendaten, Dokumentation und vorhandene Dateien bei einem späteren Wechsel exportieren und an welchem Zeitpunkt die Rückgabe oder Löschung beim Anbieter geregelt wird. Die KBV nennt Rückgabe oder Löschung der Daten nach Abschluss der Auftragsverarbeitung als Vertragsinhalt ihrer Hinweise zu extern betriebenen PVS. Halten Sie die konkrete Vereinbarung und den vorgesehenen Exportweg nachvollziehbar fest. KBV: PVS in der Cloud
Eine nachvollziehbare Entscheidung festhalten
Notieren Sie, welche Praxisfälle Sie gesehen haben, welche Funktionen zum geplanten Start verfügbar sind und welche Bedingungen für Team, Datenübernahme und Support gelten. Eine knappe Zusammenfassung aus gezeigtem Ablauf, Preisumfang und Einführung hilft, die Entscheidung mit den Personen zu teilen, die später mit dem System arbeiten.
Mit easymed können Patienten Termine online buchen, während Ihr Team im gemeinsamen Kalender und in der Patientenakte weiterarbeitet. Eine persönliche Vorführung anhand Ihrer typischen Praxisaufgaben zeigt, wie Kalender, Buchung und Dokumentation zusammenspielen und wie Ihr Team einsteigt.